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+The Project Gutenberg EBook of Hundert neue Rätsel, by Angela Döhring
+
+This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
+almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
+re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
+with this eBook or online at www.gutenberg.org
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+
+Title: Hundert neue Rätsel
+
+Author: Angela Döhring
+
+Release Date: November 5, 2006 [EBook #19716]
+
+Language: German
+
+Character set encoding: UTF-8
+
+*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HUNDERT NEUE RÄTSEL ***
+
+
+
+
+Produced by Markus Brenner and the Online Distributed
+Proofreading Team at http://www.pgdp.net
+
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+
+
+ =Deutsche Jugendbücherei=
+
+ Begründet von den Vereinigten Deutschen Prüfungsausschüssen für
+ Jugendschriften, herausgegeben vom Dürer-Bund
+
+
+ Hundert neue Rätsel
+ von
+ A. Döring
+
+
+ Nr. 136
+ Hermann Hillger Verlag, Berlin-Leipzig
+
+
+
+
+ 1.
+
+
+ Unten spitz und oben breit,
+ Steif und doch voll Munterkeit,
+ Unternimmt’s ein Tänzchen gern,
+ Sieht im Knirpschen selbst den Herrn.
+ Und dieweil sich’s dreht im Kreise,
+ Stimmt’s oft an seltsame Weise.
+
+
+
+
+ 2.
+
+
+ Sie ist keine Heldin,
+ Gefahr macht sie säumen.
+ Sie liebt die Sonne
+ Und reift an Bäumen.
+
+
+
+
+ 3.
+
+
+ Das Erste, das ist scharf und spitz;
+ Drum seid auf eurer Hut,
+ Damit es euch nicht stech’ und ritz’!
+ Leicht fließt ein Tröpflein Blut.
+
+ Doch vor den Letzten banget nicht,
+ Ob auch das Erste droh’:
+ Arglos blühn sie im Sonnenlicht
+ Und machen viele froh.
+
+ Das Ganze schlief wohl lange Jahr’
+ In stillem Turmgemach.
+ Dann küßt’ – es war recht wunderbar –
+ Ein holder Prinz es wach.
+
+
+
+
+ 4.
+
+
+ Es ist ein kleiner Übermut
+ Und treibt es oft possierlich,
+ Tritt auch das muntre junge Blut
+ Stets leise auf und zierlich.
+
+ Es grüßt dich stille oft vom Baum
+ Und gibt dir zu verstehen:
+ Schmolz auch der Winterschnee noch kaum,
+ Schon nahet Lenzeswehen.
+
+
+
+
+ 5.
+
+
+ Vereint rankt’s an der Erde still,
+ Hat Blatt und Blümelein.
+ Getrennt ist es der Tannenbaum:
+ Das wissen groß und klein.
+
+
+
+
+ 6.
+
+
+ Zwei Enden hat’s, doch eines pflegt
+ Sich meistens zu verstecken.
+ Wer aber vordringt unentwegt,
+ Wird es gewiß entdecken.
+
+ Rund ist es oft, gleichwie ein Ball,
+ Und dreht sich gern im Kreise,
+ Bleibt unverletzt, kommt’s auch zu Fall,
+ Und stets geweiht dem Fleiße.
+
+ Viel schöne Dinge wirkt’s gemach,
+ Der Menschenhand verbunden;
+ Doch immer kleiner wird es, ach!
+ Bis es zuletzt verschwunden.
+
+
+
+
+ 7.
+
+
+ Es rührt sich flink und gehet stets im Takt,
+ Denn seine Pflicht befiehlt ihm: »Sei exakt!
+ Mach’ Stund’ um Stund’
+ Die stille Rund’!«
+
+ Es gilt uns viel. Oft hat’s ein kostbar Haus,
+ Darin’s geschäftig ist tagein, tagaus.
+ Wenn’s nicht mehr will,
+ Steht’s einfach still.
+
+ Den Kindern sagt es gern etwas ins Ohr,
+ Und großen Leuten lügt es oft was vor.
+ Doch jeder frägt’s,
+ Man hegt und trägt’s.
+
+ Leis tönt oft seine Stimme, hörbar kaum,
+ Bald klingt sein Ruf vernehmlich durch den Raum
+ Und hallt oft weit:
+ »Benützt die Zeit!«
+
+ Doch wer genau will wissen, was es taug’,
+ Der fasse prüfend nur sein Werk ins Aug’:
+ Das Werk, es lehrt
+ Den innern Wert.
+
+
+
+
+ 8.
+
+
+ Das Zweite passet nicht zum Ersten,
+ Es dienet anderm Herrn.
+ Das Ganze aber schmiegt dem Ersten
+ Sich an und schützt es gern.
+
+
+
+
+ 9.
+
+
+ Was fingen wir ohne die Erste an?
+ Wir Menschen wären wohl übel dran,
+ Und gar die lieben Kleinen,
+ Die würden weinen.
+
+ Und ohne die Letzten, wie wär’s hier bestellt?
+ Man fände sich schwerlich zurecht in der Welt.
+ Drum baut ihrer neue man immer
+ Und ruhet nimmer.
+
+ Das Ganze ward nicht durch Menschenhand,
+ Und keine greift je das silberne Band.
+ Doch leuchten die ewigen Sterne,
+ Dann schimmert es ferne.
+
+
+
+
+ 10.
+
+
+ Mit r sind es die Bösen in der Welt,
+ Mit l sind sie dem Pflanzenreich gesellt,
+ Mit u sind’s Fensterlein, euch wohlvertraut,
+ Draus ihr die Herrlichkeit der Welt erschaut.
+ Sie öffnen sich dem Lichte allerwärts
+ Und spiegeln Erd’ und Himmel und – das Herz.
+
+
+
+
+ 11.
+
+
+ Es hat ein Mütterlein wohl, das es pflegt
+ Und liebevoll auf seinen Armen trägt.
+ Doch lächelt’s auch und blickt dich sinnig an,
+ Es ist ein eigen Kind, wächst nicht heran.
+
+ Doch andern Wesens wird man’s oft gewahr:
+ Dann birgt’s im Innern Kräfte wunderbar,
+ Bis sich erwachend Leben ihm entringt
+ Und sich ein zart Geschöpf gen Himmel schwingt.
+
+
+
+
+ 12.
+
+
+ Mit O reist’s durch die weite Welt,
+ Ein kecker Sausewind.
+ Mit A zu seinem Stamm es hält,
+ Wo seine Brüder sind.
+
+
+
+
+ 13.
+
+
+ Auf das Erste baue nimmer!
+ Aber stark sein ziemt dem Zweiten.
+ Aufrecht pflegt’s auf seinen Wegen
+ Über jenes hinzuschreiten.
+ Zwar man sagt, zuweilen wandre
+ Auch das andre.
+
+ Wenn der laute Tag verklungen,
+ Nahet sacht das Ganze wieder,
+ Huscht herbei auf leisen Sohlen,
+ Um zu schließen müde Lider,
+ Um zu senken Freud’ und Kummer
+ Sanft in Schlummer.
+
+
+
+
+ 14.
+
+
+ Mit a ist’s ein lebendig Wesen,
+ Zum Hausgenossen oft erlesen.
+ Mit e ist’s ein verschwiegner Hüter
+ Für mannigfache Lebensgüter.
+ Mit a lebt’s in den Tag hinein,
+ Mit e will’s immer oben sein.
+ Mit a ist es oft unverträglich,
+ Mit e stets leblos, doch beweglich –
+ Und wackeln können beide.
+
+
+
+
+ 15.
+
+
+ Das Erste zeigt euch tausendfältig
+ Das bunte Erdenrund.
+ Manch Röslein und manch Beerlein ist es
+ Und jeder frische Mund.
+
+ Die Letzten werden oft gezogen,
+ ’s ist Brauch der Höflichkeit,
+ Und ihre leichte Last zu tragen,
+ Sind viele gern bereit.
+
+ Ein Märchenkind nennt euch das Ganze,
+ Wohl jung und alt vertraut.
+ Stets schmücken es die letzten beiden,
+ Wenn ihr’s im Bilde schaut.
+
+
+
+
+ 16.
+
+
+ Man pflegt es schwarz zu nennen,
+ Doch horch! in Berg und Tal,
+ Da rauscht’s aus tausend Wipfeln:
+ »Grün sind wir allzumal!«
+
+
+
+
+ 17.
+
+
+ Ihr trefft es wohl an Ufers Rand,
+ Doch weilet es in Heimatland
+ Auch ferne über Meeren.
+ Spazierengehn ist ihm oft Brauch,
+ Zuweilen musiziert es auch,
+ Kunst und Natur zu Ehren.
+
+ Auch weiht es sich der Industrie,
+ Und mannigfach ist es durch sie
+ Verflochten unserm Leben.
+ Doch fernhin aus des Alltags Haft
+ Pflegt es im Geist der Wissenschaft
+ Das Auge oft zu heben.
+
+ Wenn’s aber hinterm Ofen hockt,
+ Kein Sonnenschein hinaus es lockt –
+ Und wurzelt doch im Freien!
+ Man sagt, es sei charakterschwach,
+ Es drehe sich dem Winde nach –
+ Ihr müßt es ihm verzeihen.
+
+
+
+
+ 18.
+
+
+ Ein schmaler Gang ist’s, nur für den bestimmt,
+ Der dort bedienstet ist und Wohnung nimmt.
+ Für einen Menschen nicht, bewahre, nein!
+ Selbst für ein Mäuslein ist es ja zu klein.
+ Doch dehnt’s dahinter sich oft weit und hell,
+ Und manchen treibet Neugier zu der Stell’.
+
+
+
+
+ 19.
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+
+ Zur Winterszeit naht’s leise,
+ Auf seine Weise.
+ Begleitet und umschart
+ Von den Gespielen zart,
+ Vergnügt es harmlos sich
+ Und tanzet meisterlich.
+ Wie fliegt’s dahin! natürlich;
+ Das tut es unwillkürlich.
+ Sein jugendreiner Glanz erhellt,
+ Wohin sein Weg es führt, die Welt.
+ Doch muß sein Stern rasch niedergehen,
+ Und wenn die linden Lüfte wehen
+ Und junge Knospen treiben,
+ Kann’s nicht mehr bei uns bleiben.
+ Lautlos pflegt’s zu entschwinden,
+ Und keiner kann’s mehr finden.
+
+ Doch wandelt sich ein Zeichen nur,
+ Dann ist es anderer Natur:
+ Zur Frühlingszeit naht’s leise,
+ Auf seine Weise.
+ Ein Lenzeshauch, ein Sonnenkuß,
+ Und sieh! da ist’s mit holdem Gruß,
+ Blickt still umher und hebt sich sacht:
+ Ob auch das Veilchen schon erwacht?
+
+
+
+
+ 20.
+
+
+ Bringt Freude dir und herzliches Behagen
+ Ein lieber Gast, wirst gern, getrennt, du’s sagen.
+ Doch kommt, vereint, es gähnend angeschritten,
+ Mußt du es schleunig umzukehren bitten.
+
+
+
+
+ 21.
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+
+ In den zwei Ersten strebt und müht
+ Sich eine junge Schar.
+ Fern, wo des Südens Sonne glüht,
+ Wandelt das zweite Paar.
+
+ Das Ganze oft sich hören läßt,
+ Voll Kunst auf jeden Fall;
+ Doch hält Natur ihr Frühlingsfest,
+ Dann ist’s die Nachtigall.
+
+
+
+
+ 22.
+
+
+ Ein kleines Ding, pflegt es umherzuwandern,
+ Durch Stadt und Land, gleich ungezählten andern,
+ Leblos – geformt von Menschen.
+
+ Ein strahlend Ding, gilt es der Welt nicht wenig
+ Und machet manchen Sterblichen zum König,
+ Leblos – geformt von Menschen.
+
+ Doch über Mensch und Dinge oft erhoben,
+ Rauscht es dir Gruß, von Himmelslicht umwoben,
+ Lebendig – Werk des Schöpfers.
+
+
+
+
+ 23.
+
+
+ Das Erste ist ein hoher Herr;
+ Er macht oft weite Reisen,
+ Und allerorten hört man wohl
+ Ihn Freund der Kinder heißen.
+
+ Er pflegt sein Heim sich selbst zu baun
+ Und regt die Letzten munter.
+ Doch geht er gern im Wiesengrün
+ Spazieren auch mitunter.
+
+ Zur Sommerszeit, wenn weit und breit
+ Viel bunte Blumen stehen,
+ Dann mögt ihr oft in Wald und Flur
+ Das Ganze blühen sehen.
+
+
+
+
+ 24.
+
+
+ Will die Erste uns verlassen,
+ Nahn die letzten beiden
+ Unsrer tagesmüden Erde;
+ Jene grüßt im Scheiden.
+
+ Arbeit ist gewohnt das Ganze,
+ Hat viel zu besorgen;
+ Doch es winket ihm zum Troste
+ Ein geruhig »morgen«.
+
+
+
+
+ 25.
+
+
+ Hell erschimmert im Frühling am Strauche es, Blütchen an Blütchen;
+ Aber zur Winterszeit fliegt’s fröhlich, ein Schelm, durch die Luft.
+
+
+
+
+ 26.
+
+
+ Sie ist vom Land,
+ Von niederm Stand,
+ Ist klein und rund
+ Und sehr gesund –
+ Sie ist kein Menschenkind
+
+ Grün angetan,
+ Wächst sie heran;
+ Doch später schaun
+ Wir sie in Braun –
+ Sie ist kein Menschenkind.
+
+ Und wenn sie, wißt,
+ Belesen ist,
+ Wird sie uns wert
+ Und heiß begehrt –
+ Nun nennet sie geschwind!
+
+
+
+
+ 27.
+
+
+ Nicht der Wind ist’s, doch ein himmlisch Kind,
+ Dem der Erde Fluren dankbar sind.
+ Leuchtend in der Morgensonne Strahlen,
+ Grüßt’s den jungen Tag zu tausend Malen;
+ Und wird’s Abend, sinkt der Sonne Licht,
+ Zeigt sich’s still oft, wie in Tränen, nicht?
+
+ Doch es schwindet, lautlos, wie’s erschien,
+ Konnt’ erfahren nicht, woher, wohin.
+ Mußt die Lüfte, Halm und Blättlein fragen,
+ Denn die wissen es vielleicht zu sagen.
+
+
+
+
+ 28.
+
+
+ Ein buntes Wandervöglein ist’s,
+ Zieht hier- und dorthin seine Bahn
+ Und wagt sich in die weite Welt,
+ Selbst über Berg und Ozean.
+
+ Zum Dienst der Menschen stets bereit,
+ Heimisch in jedem Erdenland,
+ Bringt Botschaft es von Ort zu Ort
+ Und manchen Gruß von lieber Hand.
+
+ Still und bescheiden von Natur,
+ Gedrückt in eine Ecke gar,
+ Läßt’s doch erkennen Wert und Art
+ Und seine Herkunft immerdar.
+
+ Je seltner es sich blicken läßt,
+ Desto geschätzter pflegt’s zu sein.
+ Das Wandervöglein, kennst du’s nicht?
+ Kehrt’s nicht bei dir auch aus und ein?
+
+
+
+
+ 29.
+
+
+ Zu was ist es nütze? Es regt sich voll Fleiße
+ Und zaubert leise
+ Manch farbenschön Kunstwerk hervor.
+
+ Zu was ist es nütze? Es regt sich voll Fleiße
+ Und müht sich leise,
+ Bis lästiger Staub sich verlor.
+
+ Zu was ist es nütze? Kann Antwort nicht geben.
+ Es steht im Leben:
+ Ein armer, belächelter Tor.
+
+
+
+
+ 30.
+
+
+ Die beiden Ersten flink sich regen,
+ Viel ist an ihrem Tun gelegen.
+ Sie pochen oft an eure Tür
+ Und sind euch hilfreich für und für,
+ Von Liebe oft und Treue zeugend
+ Und, Künstler, gern der Kunst sich beugend.
+ Doch ruht ihr, ruhn auch sie.
+
+ Das Letzte steht der Arbeit ferne,
+ Doch fleißig geht’s spazieren gerne,
+ Schaut sich die Welt von oben an
+ Und grüßt so höflich, als es kann.
+ Doch wenn man’s nicht genug beachtet,
+ Es plötzlich oft zu fliehen trachtet,
+ O Schreck! mit Windeseile.
+
+ Das Ganze strebet voller Güte,
+ Daß es die ersten zwei behüte.
+ Trägt’s auch ein schimmerndes Gewand,
+ Geht’s ihnen doch getreu zur Hand;
+ Ja, sie vor Schmerzen zu bewahren,
+ Begibt es selbst sich in Gefahren,
+ Bereit zu Schutz und Trutze.
+
+ Doch fern des Lebens Hast und Mühen,
+ Sieht man es oft im Walde blühen,
+ Ein völlig andres Wesen.
+
+
+
+
+ 31.
+
+
+ Vielseitig und oft reich an Wissen,
+ Wirkt’s nah und fern. Wer möcht’ es missen?
+ Wer hätt’ es nie befragt, begehrt?
+ Wem hätt’ es Freude nie gewährt?
+ Wird’s nicht geliebt, geschätzt, gepriesen,
+ Vermag’s nicht, Welten zu erschließen?
+ Und doch ist Undank es gewohnt
+ Und bleibt von Leiden nicht verschont.
+ Ja, manchmal liegt es still und stumm,
+ Verlassen ganz, nur so herum.
+ Auch kehrt’s den Menschen oft in Ruh’
+ Für lange Zeit den Rücken zu.
+ Doch dem, der’s zu erkennen strebt,
+ Teilt’s offen mit, was in ihm lebt,
+ Wird ihm Gefährte stiller Stunden
+ Und bleibt ihm oft als Freund verbunden.
+ Zwar laß mit jedem dich nicht ein
+ Und wert’ es nicht nach äußerm Schein!
+ Wie es gekleidet, wie es heiße,
+ Ob es auch Gold und Pracht dir weise,
+ Bedenk’: was dir soll wahrhaft frommen,
+ Das muß aus seinem Innern kommen.
+
+
+
+
+ 32.
+
+
+ Nahn mit S sie finster deinen Wegen,
+ Unterliege nicht!
+ Hoffnungsfroh blick’ ihm mit M entgegen:
+ Sieh! aus Nacht wird Licht.
+
+
+
+
+ 33.
+
+
+ Es drückt sich oft in Ecken,
+ Als wär’s zu gar nichts nutz,
+ und ist doch allerwegen
+ Den Menschen Freund und Schutz.
+
+ In stiller Selbstentfaltung
+ Reicht’s ihnen Hilfe dar,
+ Ja, durch die Lüfte eilt es,
+ Zu retten in Gefahr.
+
+ Zwar steht und wirkt’s in Ehren
+ Oft auch in Heimeswelt,
+ Und trautem Lampenschimmer
+ Es gerne sich gesellt.
+
+ Stets will’s behüten, trösten,
+ Ob’s auch kein Wörtchen spricht.
+ Und wanderst du ins Weite:
+ Nimm’s mit! Vergiß es nicht!
+
+
+
+
+ 34.
+
+
+ Im stillen Wald sind sie zu Haus,
+ Dort gehn sie arglos ein und aus,
+ Tun keinem was zuleide.
+
+ Doch sieh! ein Schieben her und hin,
+ Und plötzlich ändert sich ihr Sinn:
+ Sie stehn in Wehr und Waffen.
+
+ Und wiederum mag es geschehn,
+ Daß wir sie ganz verwandelt sehn:
+ Wo bliebe sonst die Ehre!
+
+
+
+
+ 35.
+
+
+ Bewundernd sieht die Ersten man erglühen,
+ Im Sonnenlicht die Letzten hold erblühen.
+ Wer zu den Ersten steigt, dem mag es glücken,
+ Des Ganzen einen frischen Strauß zu pflücken.
+
+
+
+
+ 36.
+
+
+ Mit »An« hat’s Wicht’ges oft zu sagen
+ Und kommt doch immer hinterdrein.
+ Mit »Ab« sieht man’s oft Blumen tragen,
+ Doch soll ihm nicht zu trauen sein.
+ Mit »Um« pflegt es sich anzuschmiegen
+ Und ist zu deinem Schutz bereit,
+ Mit »Vor« tut’s heimlich und verschwiegen,
+ Geht auf und ab und macht sich breit.
+
+
+
+
+ 37.
+
+
+ Gib von deinem Teller,
+ Ach, zwei Bröcklein nur,
+ Und dir wird erstehen
+ Eine Kraftnatur.
+ Den Beweis zu bringen,
+ Mög’ dir rasch gelingen!
+
+
+
+
+ 38.
+
+
+ Mit g – steht’s einem hohen Mönch zur Seite,
+ Mit d – sucht es, wie Flüsse tun, das Weite.
+ Mit m – pflegt es in Haus und Hof zu dienen,
+ Mit f – ruht’s nicht, bis ihm das Ziel erschienen.
+ Mit n – woll’ es im Zahlenreich erschauen,
+ Als eine Einheit, draus sich größre bauen.
+
+
+
+
+ 39.
+
+
+ Er geht den Seinen stets voran,
+ Als Führer seiner Schar.
+ Allein fängt er zu reden an,
+ Wird er oft sonderbar.
+
+ Denn ’s ist ein Schelm, ein loser Wicht,
+ Der gerne scherzt und neckt
+ Und mit dem ehrlichsten Gesicht
+ Zu lügen sich erkeckt.
+
+ Doch schied der Tag, der ihm gewährt,
+ Dann schläft er fest und still,
+ Bis wiederum ein Frühling kehrt
+ Und ihn auch wecken will.
+
+
+
+
+ 40.
+
+
+ Man sagt manchmal, es schneide,
+ Ob keinem auch zuleide,
+ Und keiner sich beklag’.
+ Einst pflegt’ es viel zu schreiben,
+ Doch andre Federn treiben
+ Ihr Wesen heutzutag.
+
+ Zwar ist’s erfüllt von Leben
+ Und mannigfachem Streben;
+ Man kennt’s im Deutschen Reich.
+ Es liebt das Meer, die Wogen,
+ Und kommt ein Schiff gezogen,
+ Dann zeigt es sich sogleich.
+
+
+
+
+ 41.
+
+
+ Es pflegt viel spazieren zu gehen
+ Und plaudert dabei unverwandt;
+ Doch braucht es des sicheren Haltes
+ Und einer führenden Hand.
+ Ihr selber, wißt, heißet es gehen,
+ Beflissen, ihm beizustehen.
+
+ Es redet von Himmel und Erde,
+ Nichts ist ihm zu groß oder klein,
+ Und kehrt unterwegs hin und wieder
+ Zu einem Schlückchen gern ein.
+ Das tut es in allen Ehren:
+ Es kann es ja nicht entbehren.
+
+ Doch ist die Wand’rung beendet,
+ Dann pflegt es der Ruhe still
+ Und harrt an gegebener Stelle,
+ Solange man immer will:
+ Das Mündchen reglos geschlossen,
+ Dem die Worte so eifrig entflossen.
+
+ So dient es oft viele Tage
+ Den Menschen ohne Entgelt,
+ Bis es müd und untauglich geworden
+ Und rasch in Vergessenheit fällt.
+ Man greifet nach einem andern
+ Und läßt es statt seiner wandern.
+
+
+
+
+ 42.
+
+
+ Wie ist das zu verstehn:
+ An Tannen wird’s gesehn,
+ Und bietet selbst doch Raum
+ So manchem Tannenbaum.
+
+
+
+
+ 43.
+
+
+ Es ist nicht viel: ein Vöglein kann’s
+ Oft in den Schnabel stecken.
+ Doch wie? sieht man’s aus Bergeskranz
+ Sich nicht als Größter recken?
+
+
+
+
+ 44.
+
+
+ Bergentquollen, waldumrauschet,
+ Eilet _sie_ den Lauf.
+ Doch soll _es_ zutage treten:
+ Schließt die Herzen auf!
+
+
+
+
+ 45.
+
+
+ Mag es erscheinen noch so wesenlos,
+ Ungreifbar, wahrnehmbar dem Auge bloß,
+ Acht’ nicht gering
+ Das kleine Ding!
+ Stumm hingestreckt,
+ Hält’s was versteckt.
+ Doch wer da sinnend seine Art versteht,
+ Dem wird das Unscheinbare oft beredt,
+ Der sieht Gedanken
+ Es still umranken –
+
+
+
+
+ 46.
+
+
+ Ob wolkengleich das Erste sich erhebe,
+ Ob es in goldnem Sonnenstrahle schwebe,
+ Der Erd’ entstammt, sinkt es zur Erde nieder.
+ Die Menschen sind gewohnt, es zu bekriegen;
+ Mag es auch still zu ihren Füßen liegen,
+ Sie jagen’s fort. Doch immer kehrt es wieder.
+
+ Wenn Sturm und bittre Kälte dich gefährden,
+ Dann pflegt das Zweite dir oft Trost zu werden,
+ Stets sanft bemüht, daß es dir Schutz gewähre.
+ Es trocknet Tränen, wo da Menschen wohnen,
+ Es wird geschätzt in Hütten und auf Thronen,
+ Und, Segel spannend, fährt’s oft über Meere.
+
+ Zurückgezogen lebt, in stiller Klause,
+ Das hochverdiente Ganze meist zu Hause.
+ Zwar läßt das Friedliche zu allen Tagen
+ Im Kampfe mit dem Ersten sich erschauen;
+ Denn ihm ist’s feind. Doch freund ist es den Frauen,
+ Und wo es fehlt, wird schwerlich dir’s behagen.
+
+
+
+
+ 47.
+
+
+ Mit o deckt’s Leben mancherlei
+ Und schützet vor Erkalten.
+ Mit e flieht ruhlos es vorbei
+ Und folgt Naturgewalten.
+ Mit i macht’s oft die Seele frei
+ Und hilft die Welt gestalten.
+
+
+
+
+ 48.
+
+
+ Treiben überall ihr Wesen:
+ Unbeständig, unerklärlich,
+ Froh und trüb, herrisch, begehrlich.
+ Hüte dich und wahre Gleichmut!
+ Ihnen dienen ist gefährlich.
+
+ Doch empfangen sie ein Zeichen,
+ Wirst du völlig andre sehen:
+ Mußt nach Meeresküsten spähen,
+ Südwärts, wo ihr still Gewässer
+ Warme Winde sanft umwehen.
+
+
+
+
+ 49.
+
+
+ Das erste Paar wird viel bekrittelt,
+ Woher’s wohl käme, wird ermittelt,
+ Und was es wohl im Schilde führe,
+ Und ob Vertrauen ihm gebühre.
+
+ Doch, oft geliebt und hochgehalten,
+ Sieht man das zweite sich entfalten;
+ Ja, es zu schützen in Gefahren,
+ Die Besten oft sich um es scharen.
+
+ Das Ganze pflegt herabzusehen
+ Auf irdisch Treiben und Geschehen,
+ Wo es am höchsten, gern sich regend,
+ Mit Wind und Wettern Zwiesprach pflegend.
+
+
+
+
+ 50.
+
+
+ Es schlüpft aus engem Kämmerlein,
+ Uns freundlich seinen Dienst zu leihn;
+ Denn helfen ist ihm Pflicht.
+ Kinder begehren’s nicht.
+
+ Still nimmt es Platz am rechten Ort
+ Und redet nie ein Sterbenswort;
+ Doch seine Augen klar,
+ Die nehmen alles wahr.
+
+ ’s hat feinen Schliff und imponiert,
+ Man merkt manchmal: es hat studiert!
+ Und jeder, der es schätzt,
+ Sorgt, daß er’s nicht verletzt.
+
+ Ein stilles Band es vielen eint,
+ Das neu befestigt stets erscheint,
+ Und gerne gibt’s Geleit
+ Dem Freund, wohin er schreit’.
+
+ Ihm ist verliehen Wunderkraft,
+ Dank segensreicher Wissenschaft;
+ Klarer ins Leben schaut,
+ Wer sich ihm anvertraut.
+
+ Nun spricht wohl mancher rasch und klug:
+ »Das ist die Brille! Leicht genug!«
+ Die Brille zwar in Ehr’ –
+ Doch sie ist’s nicht! vielmehr ...
+
+
+
+
+ 51.
+
+
+ Auf zwei Füße ist’s gestellt,
+ Muß sie fleißig rühren,
+ Wenn es durch die Gotteswelt
+ Seine Wege führen.
+
+ Oft rührt gar der Füße drei
+ Seite es an Seite:
+ Über sich den Himmel frei,
+ Und so weit die Weite!
+
+ Hörst oft seine Stimme froh
+ Sich in Lüfte heben,
+ Nennst mit Recht dich selber so,
+ Pilgernd durch dies Leben.
+
+ Doch – ein andrer steht vor dir,
+ Wird ein Laut verwiesen.
+ Leider ist’s unmöglich mir,
+ Zu beschreiben diesen.
+
+
+
+
+ 52.
+
+
+ Ihr mögt es draußen blühen sehn,
+ Wenn linde Frühlingslüfte wehn.
+ Kehrt’s je im Haus der Armut ein,
+ Wird ihrer Not geholfen sein.
+
+
+
+
+ 53.
+
+
+ Das Rößlein ist’s, das seinen Reiter trägt
+ Und sich im Dienst der Menschen treulich regt.
+ Es ist’s der Mensch, der seine Sache kennt,
+ Und der des Wissens viel sein eigen nennt.
+ Doch ist’s das Glas, das er vor Augen hat,
+ Dann scheint die Welt ihm trübe rings und matt.
+
+
+
+
+ 54.
+
+
+ Sie weiß sich behende zu drehen,
+ Läßt nie auch sie tanzen sich sehen.
+ Will Menschenkraft aber versagen,
+ Dann hilft sie oft heben und tragen.
+ Bald wird sie geschäftig befunden,
+ Was lose, zu ordnen und runden;
+ Bald harrt sie reglos am Strande,
+ Auf daß, stößt ein Schifflein zu Lande,
+ Ihm sicherer Halt nicht gebricht –
+ Die Starke, sag’, kennst du sie nicht?
+
+ Sie weiß nichts von Sorgen und Mühen,
+ Will wachsen nur, ranken und blühen
+ Im wärmenden Sonnenlicht –
+ Die Zarte, sag’, kennst du sie nicht?
+
+ Doch meinet mein Wort nicht jene nur;
+ Nein, Andersgearteten komm auf die Spur:
+ Das sind gar luft’ge Gesellen,
+ Tut keiner es gleich den Schnellen.
+ Wo ist ihre Heimat? Sie ziehn durch die Welt
+ Und können es treiben, wie’s ihnen gefällt.
+ Drum, eilen sie stürmisch herfür,
+ Verschließt ihnen mancher die Tür.
+ Doch nah’n sie auf friedlicher Reise,
+ Dann freut man sich oft ihrer Weise.
+ Auch lieben sie’s, durch die Weiten
+ Den Abend still zu begleiten,
+ Sanft flüsternd im Dämmerschein,
+ Und schlafen oft ein –
+ Sind’s Brüder, wie man wohl spricht?
+ Sag’, kennst du sie nicht?
+
+
+
+
+ 55.
+
+
+ Es ruht oft still und leblos vor dir,
+ Nicht mehr dir geltend, nun – als Papier.
+ Doch ist es den Menschen anheimgegeben,
+ Ihm zu verleihen ein geistiges Leben.
+
+ Und in berufene Hand gelegt,
+ Die’s hält und führt, erscheint’s oft bewegt
+ Und weckt, o Wunder! ein Tönen und Klingen,
+ Das Lauschenden tief zu Herzen mag dringen.
+
+ Hoch, festlich und sieghaft strebt’s oft empor,
+ Es zeigt sich an Brücken, an Fenster und Tor.
+ Von vielen Wanderern wird es beschrieben,
+ Doch meiden es, die von Eile getrieben.
+
+ Einst zog’s mit den Menschen in Kampf und Streit,
+ Dem Feinde Verderben zu senden, bereit;
+ Und grüßt doch vom Himmel oft wundersam milde,
+ Als künde es Frieden in lieblichem Bilde.
+
+
+
+
+ 56.
+
+
+ Wer es ist: o schenk’ dem Armen,
+ Der, der Heimaterde ferne,
+ Klaget an des Schicksals Sterne,
+ Dein Erbarmen!
+
+ Wer es ist: o schenk’ dem Schlauen,
+ Der auf hinterlist’gen Wegen
+ Schreitet seinem Ziel entgegen,
+ Kein Vertrauen!
+
+
+
+
+ 57.
+
+
+ Es ist ein Träger von Namen und Titeln,
+ Ihm öffnen sich willig Wege und Tür.
+ Es ist berufen, allseits zu vermitteln,
+ Und bietet Belehrung für und für.
+ Sein Wissen ist groß: vom Erdenrunde,
+ Ja, selbst vom Sternenreich leihet es Kunde.
+
+ Es hat so viel zu berichten und sagen!
+ Gern treibt sich’s rundum in heiterem Spiel,
+ Lockt manchen auf Abweg zu tollkühnem Wagen
+ Und – strebt doch treu ans gegebene Ziel.
+ Fernhin eilt es oft, über Berg und Gefilde,
+ Und zeigt uns der Erde Schönheit im Bilde.
+
+ Was ist’s, das den Menschen allen so wichtig?
+ Befragt, benötigt, ersehnt, begehrt?
+ Erscheint es dem Auge nicht klein oft und nichtig
+ Und hat es nicht oft keines Groschens Wert?
+ Magst du’s mit Freude auch manchmal besehen,
+ Es wiegt meist leicht – der Wind kann’s verwehen.
+
+
+
+
+ 58.
+
+
+ Du siehst es oft zu deinen Füßen liegen,
+ Still hingestreckt an ihm gegebner Stelle.
+ Du siehst es aufrecht stehn in heißen Kriegen,
+ Ein seelenloser kleiner Kampfgeselle.
+ Einst aber sah man es des Weges fliegen,
+ Ein Menschenkind, in pflichtgetreuer Schnelle.
+
+
+
+
+ 59.
+
+
+ Kennt ihr die Schar der kleinen Gesellen?
+ Schlank, kerzengerade, Reih’ um Reih’,
+ So pflegen sie sich euch vorzustellen;
+ Trägt mancher ein Fähnlein, zwei oder drei,
+ Hebt mancher das Köpfchen, hält’s mancher gesenkt,
+ Doch gleicher Geist ist’s, der jeweils sie lenkt.
+
+ Still sehn sie euch an, mit bedeutsamen Zeichen,
+ Und wer sie versteht und Gehör ihnen leiht,
+ Dem werden sie einen Schlüssel reichen
+ Und geben in liebliches Reich ihm Geleit,
+ Darin, umklungen von Melodien,
+ Des Tages Unrast und Sorgen fliehn.
+
+
+
+
+ 60.
+
+
+ Wohllaut entströmt ihm in Fülle, es schwingt sich zu himmlischen Höhen,
+ Aber sein Inneres, weh! scheuet und fliehet das Licht.
+
+
+
+
+ 61.
+
+
+ Schau’ in die Tiefe der Ersten, die dir das Letzte entsenden:
+ Ob du darfst liebend vertraun, zeigt sich im Ganzen dir oft.
+
+
+
+
+ 62.
+
+
+ Mit r bringt’s sorgenvolle Tage
+ Und heischt vom Besten oft: »Entsage!«
+ Doch lichter sich die Welt gestaltet,
+ Wo zarten Geists – mit n – es waltet.
+
+
+
+
+ 63.
+
+
+ ’s ist eins der Letzten bei den Seinen,
+ Allein sein Wesen ist nicht klar.
+ Ja, oft mag es bedeutsam scheinen,
+ Als rätselhafte Größe gar.
+ Zwar steht’s in jedem Lexikon,
+ Und führt es an nicht Xenophon?
+
+ Des Wunders wird wohl viel erzählet
+ – Spinnt Phantasie doch Märchen gern –:
+ Mit einer Nixe sei’s vermählet
+ Und bleibe Menschenwegen fern.
+ Doch mancher wiederum beschwört’s:
+ »Zu den Exaktesten gehört’s.«
+
+
+
+
+ 64.
+
+
+ Des Fleißes Zeuge stets mit G befunden,
+ Gereift, geschätzt, erscheint’s dennoch gebunden.
+ Mit N pflegt es euch Leiden zu bekunden,
+ Gemahnend an geheilte, einst’ge Wunden.
+ Mit F verschönt’s die Welt zu allen Stunden,
+ Bleibt’s nächtlich auch dem Menschenaug’ entschwunden.
+
+
+
+
+ 65.
+
+
+ Lies es vorwärts oder rückwärts,
+ Es verändert sich mitnichten;
+ Will im ew’gen ird’schen Wechsel
+ Von Beständigkeit berichten.
+ Vorwärts, rückwärts: es ist immer –
+ Anders läßt sich’s deuten nimmer.
+
+
+
+
+ 66.
+
+
+ Du siehst sie mitten im Leben stehen,
+ Sich rühren und regen, kommen und gehen,
+ Sich paaren und scharen
+ In Freud’ und Gefahren,
+ Bei Arbeit und Spiel,
+ Zu wechselndem Ziel.
+ Sie werden nicht müde, sie tun ihre Pflicht,
+ Hält einer zum andern, und fürchten sich nicht.
+ Und will sie einmal Schaden ereilen,
+ Sie tragen’s gelassen, er ist wohl zu heilen!
+ Anschmieglich von Wesen, bald zierlich und zart,
+ Zum Schutze erlesen und wetterhart,
+ Sind sie von Kind an der Menschen Begehren
+ Und stehen selbst bei den Größten in Ehren.
+ Und harren sie auch zuweilen im Dunkel,
+ Bald geht es wohl mit frischem Gefunkel,
+ Aufs neue von Leben geschwellt,
+ Hinein in die Welt –
+ Bis sie nach guten und bösen Tagen
+ Im Alter mählich den Dienst versagen.
+ Wer sind sie? Du findest, ob flüchtig nur,
+ Ringsum ihres Erdenwandels Spur.
+
+
+
+
+ 67.
+
+
+ Mit »An« unentbehrlich,
+ Mit »Um« oft beschwerlich,
+ Mit »Auf« stets gefährlich,
+ Mit »Zu« meist erklärlich.
+ Mit »Vor« sehr verehrlich,
+ Mit »Bei« – sei nicht spärlich!
+
+
+
+
+ 68.
+
+
+ Wer läßt’s erstehn nicht harmlos oft,
+ Weil er, daß es ihm nütze, hofft?
+ Und harmlos pflegt’s uns anzuschaun,
+ Dem wir gar vieles anvertraun.
+
+ Kurz angebunden, nimmt’s in Hut
+ Manch wertvoll Ding, manch Reisegut;
+ Und fest gefügt meist, rundgestalt,
+ Ist es Vergeßlichen oft Halt.
+
+ Doch, bring’ sein Dasein auch Gewinn,
+ Es ist oft voller Eigensinn
+ Und leistet gerne Widerstand,
+ Gelöst nur durch geduld’ge Hand.
+
+
+
+
+ 69.
+
+
+ Es wird oft auf der Straße
+ In Uniform gesehn.
+ Doch rührt sich’s nicht vom Flecke:
+ Ihr müsset zu ihm gehn.
+
+ Viel reisefert’gen Gästen
+ Gewährt es sichre Rast,
+ Still und verschlossen tragend
+ Seines Berufes Last.
+
+ Zwar steht, befragt, es Rede,
+ Reicht Rat und Wissen dar,
+ Und was es euch verkündet,
+ Erscheint im Drucke gar.
+
+
+
+
+ 70.
+
+
+ Schlank, doch unscheinbar gestaltet,
+ Wohnt’s in enger Häuslichkeit,
+ Stillen, ungelenken Wesens,
+ Doch gesellig allezeit.
+
+ Und man weiß es allerorten,
+ Ruht es auch in Schweigens Bann,
+ Welche Kräfte ihm gegeben,
+ Wie es Wunder wirken kann.
+
+ Kleiner Antrieb schon belebt es,
+ Wecket ihm den Feuergeist,
+ Der sich hilfreich gern betätigt
+ Und oft lichte Wege weist.
+
+ Doch es opfert sich für andre,
+ Ohne daß es Dank gewinn’,
+ Und die Wohltat, die’s erwiesen,
+ Haftet nicht in euerm Sinn.
+
+
+
+
+ 71.
+
+
+ Mancher naht seinem Strande und hoffet, dort Freude zu finden;
+ Aber mit tadelndem Wort scheucht es den Frohsinn zurück.
+
+
+
+
+ 72.
+
+
+ Die man der Heimat entrissen, wohl hütet und schätzt man die Edle;
+ Doch, mit verhülletem Haupt, steht sie an Bachesrand oft.
+
+
+
+
+ 73.
+
+
+ Draußen weilt es: Wellenrauschen
+ Liebt’s und Windeswehn;
+ Soll es Nutz und Segen bringen,
+ Darf’s nicht stillestehn.
+
+ Auch im Haus ist des Berufes
+ Kreislauf es gewöhnt.
+ Laut und leiser, wenn’s geschäftig,
+ Seine Weise tönt.
+
+ Ob es stillem Heim sich weihe,
+ Klein, beachtet kaum,
+ Ob es, Zeiten überdauernd,
+ Wirk’ im freien Raum –
+
+ Sei’s im bunten Tagestreiben,
+ Sei’s in Einsamkeit:
+ Kraft und Schwung pflegt’s zu entfalten
+ Für euch hilfsbereit.
+
+ Sorgt’s doch, daß ein Stücklein Brotes
+ Jedem werd’ beschert,
+ Stets bemühet, zu erhöhen
+ Ird’scher Gaben Wert.
+
+ Tätig bald, bald wie in Träumen,
+ Kennt es Ruh’ und Pflicht,
+ Breitet Flügel oft, doch fliegen –
+ Nein, das kann es nicht.
+
+
+
+
+ 74.
+
+
+ Mancher erstrebt es Tag für Tag,
+ Als seiner Mühen Preis.
+ Der Streiter es ersehnen mag
+ Als Ziel in Kämpfen heiß.
+
+ So mancher tut es ohne Lust,
+ Weil Krankheit es begehrt;
+ Doch wem’s gelinget unbewußt,
+ Der ist wohl liebenswert.
+
+
+
+
+ 75.
+
+
+ Ein Tummelplatz für viele Menschen ist es,
+ Die, wie es scheint, höchst Wichtiges bezwecken.
+ Ein kleines Ding, ein ungern nur vermißtes,
+ Kannst du es leicht in deine Tasche stecken.
+
+
+
+
+ 76.
+
+
+ Mit »Auf« verbraucht es Gut und Zeit,
+ Fröhnt’s meist auch bloßer Eitelkeit.
+ Mit »Ein« es gern ein Aber spricht,
+ Meint es doch, etwas stimme nicht.
+ Mit »Vor« auch redet’s klug und gern,
+ Doch hält sich’s von der Wahrheit fern.
+
+
+
+
+ 77.
+
+
+ Dem kleinsten Schüler ist es Begleiter,
+ Es speiset die Menschen und stimmt sie oft heiter.
+ Zu Höhen nicht strebend, pflegt still sich’s zu breiten,
+ Erinnernd oft an entschwundene Zeiten.
+ Und, mit einem Führer der Menschheit im Bund,
+ Tat es nicht heil’ge Gesetze einst kund?
+
+
+
+
+ 78.
+
+
+ Sie lieben die Stille, unscheinbar und klein,
+ Doch Wunderkräfte schließen sie ein:
+ Der Erdenwelt ein verborgener Hort,
+ Daraus, sie verjüngend fort und fort,
+ Rings neues Leben erstehet.
+
+ Sie lieben die Freiheit, den Wald und das Licht,
+ Die Krone schmückt sie, doch herrschen sie nicht:
+ Ein Reckengeschlecht voll Schönheit und Kraft,
+ Das Jahren und Stürmen trotzt heldenhaft
+ Und Deutschland ans Herz ist gewachsen.
+
+
+
+
+ 79.
+
+
+ Siehe, es mahnet zum Aufschwung und heiterer Übung der Kräfte;
+ Und wird zur Heldengestalt, wenn es ein Zeichen empfängt.
+
+
+
+
+ 80.
+
+
+ Mit n – wie vieles ist’s im Leben,
+ Mag’s auch bedeutsam scheinen.
+ Drum prüft und seid nicht untergeben
+ Dem Wesenlosen, Kleinen!
+
+ Mit w ist es zu allen Tagen
+ Im Gegenteile wichtig,
+ Für alt und jung; doch mehr zu sagen,
+ Das wäre unvorsichtig.
+
+ Nur einen Wink noch nehmt zur Stelle
+ – Rätsel sind beistandspflichtig –:
+ Wollt es – mit r – erkennen schnelle!
+ Dann ist die Lösung richtig.
+
+
+
+
+ 81.
+
+
+ Es senden es die himmlischen Gestirne;
+ Blick’ um dich her: es füllt die weite Welt.
+ Es webet um die Gipfel stiller Firne
+ Und zeigt sich rings, wohin ein Lichtstrahl fällt.
+ Es kommt und flieht, es gleitet hin und her –
+ Du greifst es nimmermehr.
+
+ Wie aber? Halten’s viele nicht in Händen
+ Und hüten’s wohl und schätzen’s nach Gebühr?
+ Es macht oft reich, es kann Geschicke wenden,
+ Und pflegt oft zu erschließen Weg und Tür.
+ Doch bringt es auch auf Erden rings Gewinn –
+ Ein Windhauch trägt’s dahin.
+
+ Ihm ist’s gegeben, große Macht zu üben,
+ Nach dunkler Nacht kündet es Morgenglanz.
+ Und doch vermag’s, den klaren Blick zu trüben,
+ Und unsrer Seele nicht genügen kann’s.
+ Wo es regiert, herrscht nicht der Wahrheit Licht –
+ Es ist und ist doch nicht.
+
+
+
+
+ 82.
+
+
+ Einer ist’s, der zu erwerben
+ Strebet holden Lebenspreis.
+ Jener ist’s, der in sich selber
+ Halt und Maß zu finden weiß.
+
+
+
+
+ 83.
+
+
+ Mit i gehört es dem Erdreich an,
+ Ein Zeuge von fernesten Tagen;
+ Von Sturm und Wettern, Gluten und Eis
+ Weiß es dem Forscher zu sagen.
+ Naturgebilde, ein Schätzehort,
+ Nützet die Menschheit es fort und fort.
+
+ Mit r verließ es uns nächtlicher Weil’.
+ Fühlst du dich auch noch umklungen
+ Von allem, womit es vor kurzer Frist
+ Dich freudvoll und leidvoll durchdrungen,
+ Es schied; und nimmer im Leben erneut
+ Sich uns das kurze, entflohene Heut’.
+
+
+
+
+ 84.
+
+
+ Gern schätzt und ehrt man die letzten zwei
+ Und ihres erprobten Könnertums Gaben.
+ Doch frägst du, wer Schöpfer des Ersten sei:
+ Natur, ob Menschenwerken erhaben,
+ Sie ließ es auf Erden erstehn,
+ Gar herrlich zu sehn.
+
+ Das Ganze wohnt im ersten Wort,
+ Zart, ferne dem menschlichen Hasten und Streben.
+ Doch wer es findet am lauschigen Ort,
+ Den mag es oft erfreun und beleben,
+ Gemahnt’s doch an frohes »Schenkt ein
+ Im Maienschein!«
+
+
+
+
+ 85.
+
+
+ Es bringt oft Leiden; wer’s erfährt,
+ Der fühlt sich oft beengt, beschwert
+ Und sehnt sich nach Befreiung.
+
+ Doch wer’s empfängt von Freundeshand,
+ Dem ist es wie ein liebes Pfand,
+ Beglückend oft und tröstend.
+
+ Täglich ersteht es, stillbeseelt,
+ Und reichet Gaben aller Welt,
+ Oft Zeiten überdauernd.
+
+
+
+
+ 86.
+
+
+ Vereint, bezeichnet’s ein Gewand,
+ Darin nicht Menschen schreiten.
+ Getrennt, ist’s einer aus der Schar,
+ Für die sie es bereiten.
+
+ Getrennt, trägt es oft Ordensstern,
+ Doch dient’s zumal den Frauen
+ Und einet Herzen unsichtbar,
+ Die liebend sich vertrauen.
+
+
+
+
+ 87.
+
+
+ Es hilft oft bei der Arbeit,
+ Von Menschenhand gelenkt,
+ Zu ernten, was uns Wiese
+ Und Ährenfeld geschenkt.
+
+ Es zeigt sich oft am Himmel,
+ Bald einem Wölkchen gleich,
+ Bald mild herniederleuchtend
+ Aufs nächt’ge Erdenreich.
+
+
+
+
+ 88.
+
+
+ Es pflegt oft, jung, zu glänzen,
+ Doch fügt’s zu jeder Frist
+ Sich in gegebne Grenzen,
+ Für die’s geschaffen ist.
+ Ob ungelenk von Wesen,
+ Regt es für euch sich gern,
+ Zu wicht’gem Dienst erlesen,
+ Gewürdigt nah und fern.
+
+ Ihm öffnen sich die Pforten,
+ Gleichwie auf ein Geheiß.
+ Denn wirkt’s auch nicht mit Worten
+ Und nur im engsten Kreis,
+ Macht es doch Hemmnis weichen
+ Dank seiner Kraft und Art.
+ Habt ihr’s mit seinesgleichen
+ Im Bunde nie gewahrt?
+
+ Wo immer Menschen wohnen,
+ Geht’s hilfreich aus und ein,
+ Gewillt, Vertraun zu lohnen
+ Und ihnen Schutz zu sein.
+ Oft Weggefährt hienieden
+ In Sorgen, Leid und Glück,
+ Mahnt es an Heimes Frieden
+ Und gibt euch ihm zurück.
+
+ Es weiß neu zu beleben,
+ Erlahmt der Stunde Schritt,
+ Auch wirkt es kunstergeben
+ Im Reich der Töne mit.
+ Und wenn Gedanken irren
+ Nach Klarheit hin und her,
+ Hilft’s lösen und entwirren
+ Oft Fragen, noch so schwer.
+
+
+
+
+ 89.
+
+
+ Von einem Augenblick wird es geboren,
+ Sein Dasein währet Augenblicke nur;
+ Und doch ist es im Dienste der Kultur
+ Zu mannigfacher Wirksamkeit erkoren.
+
+ Selbst weiten Fernen bleibt sie unverloren,
+ Der Heimat stiller Herd trägt seine Spur,
+ Wieviel des Leides auch die Welt erfuhr,
+ Wenn Feindessinn und Leichtsinn es beschworen.
+
+ Es steigt empor mit leuchtender Gebärde,
+ Von einem Hauche wird’s hinweggefegt.
+ Es schlummert im Gestein der tiefen Erde,
+
+ Und in die Menschenseele ist’s gelegt,
+ Ein Göttliches, auf daß Entfaltung werde
+ Den Segenskräften, die sie in sich trägt.
+
+
+
+
+ 90.
+
+
+ Es weckt Vertraun, ist wie ein Pfand,
+ Das Zweifel will beschwicht’gen.
+ Es wecket Irrtum allerhand
+ Und fordert ein Bericht’gen.
+ Als ein verheißend Wort,
+ Wirkt’s lang oft fort, –
+ Versehen, Zufall ist’s,
+ Und man vergißt’s.
+
+
+
+
+ 91.
+
+
+ Das Erdreich ist ihm untertan,
+ Doch braucht es seine Kraft zum Segen,
+ Friedfertig ziehend seine Bahn,
+ Des Landes Wohlfahrt nur zu pflegen.
+
+ Voll Kühnheit aber wird es gleich,
+ Sobald sein Führer ihm genommen,
+ Und tauscht die Lüfte sich zum Reich.
+ Du sinnst: wird es der Menschheit frommen?
+
+ Führers beraubt zum zweitenmal,
+ Erscheint es auf der Erde wieder.
+ Doch dann gehn mit ihm Schuld und Qual,
+ Denn Treu’ und Glauben tritt es nieder.
+
+
+
+
+ 92.
+
+
+ Auf manchem Weg begleitet es die Frauen,
+ In Leid, Entsagung, in Glückseligkeit.
+ Mit Blüten hold geschmückt, magst du es schauen –
+ Die Nacht entsendet’s, daß es Dunkel breit’.
+
+ Das Zarte, Schutz verleiht’s oft nah und ferne,
+ Auch, sagt man, huldige es wohl dem Tanz.
+ Es schwebt und webt um Bergesgipfel gerne,
+ Muß es entschwinden auch im Sonnenglanz.
+
+ Ob der Natur, ob künstliches Gebilde,
+ Hast du’s vor Augen, trübet sich dein Blick.
+ Doch was vergangen, hütet’s sanft und milde,
+ Und stumm birgt’s uns das künftige Geschick.
+
+
+
+
+ 93.
+
+
+ Es ist begrenzt im Raume,
+ Ist eines Ganzen Teil;
+ Doch mag es sein, daß Liebstes
+ Verborgen in ihm weil’.
+ Nicht Menschen gibt es Obdach,
+ Doch nimmt es still in Hut,
+ Was sie ihm anvertrauen
+ An mannigfachem Gut.
+
+ Es ist begrenzt im Geiste
+ Und schließt doch Welten auf,
+ Oft Halt und Richtung gebend
+ Dem ganzen Lebenslauf.
+ Jugend pflegt’s zu ergreifen
+ Mit ihrer frischen Kraft
+ Und wächst oft, treu ihm bleibend,
+ Heran zur Meisterschaft.
+
+
+
+
+ 94.
+
+
+ Erst wenn dem Blick der Menschen es entschwunden,
+ Wird seine Kraft als segensreich empfunden,
+ Das Halt zu leihen schweigend ist bereit,
+ Ein Retter oft in sturmbewegter Zeit.
+
+ Doch woll’ den letzten Laut zu Häupten stellen:
+ Dann pflegt sich’s einem Stärkern zu gesellen,
+ Schmiegt sich ihm an und strebt zu ihm hinan,
+ Denn haltbedürftig ist es selber dann.
+
+
+
+
+ 95.
+
+
+ Es ging an deiner Hand oft spazieren,
+ Wohl auf und nieder; du wiesest den Pfad.
+ Es half dir so manchmal beim Schreiben, Addieren:
+ War’s nicht dein frühester Schulkamerad?
+ Sein Leben gibt’s für die Kleinen –
+ Und stammt doch von Steinen.
+
+ Dem Dienste von Meistern auch ist es ergeben
+ Und stehet vielfach in Ehren und Gunst,
+ Betätigt sich’s doch mit schönem Bestreben
+ In seinem Bereiche bildender Kunst.
+ Auch schreib’ es getreue Berichte
+ Ins Buch der Geschichte.
+
+ Doch siehe! in Garten, Wald und Gefild
+ Erkennst du’s als wundersam feines Gebild:
+ Inmitten von Blüten wächst es heran,
+ Aus zartesten Glöcklein blickt es dich an
+ Und bürget heimlich auf Erden
+ Für neues Werden.
+
+
+
+
+ 96.
+
+
+ Der – zieht des Weges auf der Menschheit Höh’n,
+ Ihm ist zu eigen der Gedanken Hort.
+ Die – ist gar mannigfach, bald rauh, bald schön,
+ Und tönet durch Jahrhunderte oft fort.
+
+
+
+
+ 97.
+
+
+ Grenzenlos ist das Erste,
+ Gleicht der Unendlichkeit;
+ Aber das Zweite währet
+ Nur eine flüchtige Zeit.
+
+ Lichtfrohe Kräfte entfaltend,
+ Zeigt’s euch der Erde Pracht,
+ Naht mit der Morgenröte
+ Und erstirbt in der Nacht.
+
+ Wollet das Ganze nicht schelten!
+ Brächt’ es nicht Mühen und Pflicht,
+ Wäre so süß nicht die Ruhe,
+ Freude nicht mehr so licht.
+
+
+
+
+ 98.
+
+
+ Verborgnen Quellen pflegt es zu entsteigen,
+ In seinem Schimmer spiegelt sich die Welt.
+ Doch nur, wo Menschen weilen, kann sich’s zeigen,
+ Und keiner lebt, dem es sich nie gesellt.
+
+ Es dringt hervor in lichten Tagesstunden,
+ Es birgt im Schoß sich der verschwiegnen Nacht.
+ Ob stumm auch, mag es tiefstes Glück bekunden,
+ Trägt’s alles Leid, das Menschen weinen macht.
+
+ Bekämpft, besiegt, doch immer neu geboren,
+ Wer ist, der’s aus der Welt zu bannen wüßt’?
+ Doch rasch geht seine Erdenspur verloren,
+ Und sanft wird’s oft von Liebe weggeküßt.
+
+
+
+
+ 99.
+
+
+ Es grüßte dich an deines Lebens Schwelle,
+ Es hat dir viel zu sagen, laut und leis.
+ Gern jedem dienend mit Gedankenschnelle,
+ Zieht Erd’ und Himmel es in seinen Kreis.
+ Wer mag, was ihm die Menschheit dankt, ermessen,
+ Ergründet’s ganz nach Ursprung und nach Wesen?
+
+ Wohl mag es sein, daß manche mit ihm spielen,
+ Man will’s erhaschen, und der Wind verweht’s.
+ Doch trotz des flücht’gen Treibens all der vielen
+ Bleibt es bedeutsam und verjüngt sich stets.
+ Durch Fernen eilt’s, es überwährt die Stunde,
+ Geschicke lenkt’s und lebt in aller Munde.
+
+ Du pflegst, was dich bewegt, ihm zu vertrauen,
+ Es tröstet und befreiet oft das Herz
+ Und hilft dir, eine geist’ge Welt erbauen.
+ Doch wenn’s verstummt in Freude oder Schmerz,
+ Wenn es sich scheut, ein Schweigen zu durchbrechen,
+ Dann blick’ ins Auge: auch die Augen sprechen.
+
+
+
+
+ 100.
+
+
+ Manch schwere Last trägt es für uns auf Erden,
+ Die wir oft selbst von ihm getragen werden.
+ Doch leuchtend, allem Erdentreiben ferne,
+ Zieht’s seine stille Bahn im Reich der Sterne.
+
+
+
+
+Lösungen der Rätsel.
+
+ 1. Der Kreisel.
+ 2. Die Feige.
+ 3. Dornröschen.
+ 4. Das Kätzchen.
+ 5. Immergrün – Immer grün.
+ 6. Arbeitsknäuel.
+ 7. Die Uhr.
+ 8. Handschuh.
+ 9. Milchstraße.
+10. Die Argen, Algen, Augen.
+11. Die Puppe.
+12. Ost – Ast.
+13. Sandmann.
+14. Dackel – Deckel.
+15. Rotkäppchen.
+16. Schwarzwald.
+17. Das Rohr.
+18. Das Schlüsselloch.
+19. Schneeflöckchen – Schneeglöckchen.
+20. Lange weile! Langeweile.
+21. Primadonna.
+22. Die Krone.
+23. Storchschnabel.
+24. Sonnabend.
+25. Schneeball.
+26. Die Linse.
+27. Der Tau.
+28. Die Briefmarke.
+29. Der Pinsel.
+30. Fingerhut.
+31. Das Buch.
+32. Sorgen – Morgen.
+33. Der Schirm.
+34. Rehe – Heer – Ehre.
+35. Alpenrosen.
+36. An- Ab- Um- Vorhang.
+37. Teller – Tell.
+38. Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer.
+39. Der erste April.
+40. Kiel.
+41. Die Schreibfeder.
+42. Harz.
+43. Der Brocken.
+44. Die Innerste – Das Innerste.
+45. Gedankenstrich.
+46. Staubtuch.
+47. Wolle – Welle – Wille.
+48. Launen – Lagunen.
+49. Wetterfahne.
+50. Der Zwicker.
+51. Wandrer – andrer.
+52. Goldregen.
+53. Beschlagen.
+54. Die Winde.
+55. Der Bogen.
+56. Verschlagen.
+57. Die Karte.
+58. Der Läufer.
+59. Die Noten.
+60. Flügel – Lüge.
+61. Augenblick.
+62. Armut – Anmut.
+63. Der Buchstabe x.
+64. Garbe, Narbe, Farbe.
+65. Stets.
+66. Die Stiefel.
+67. Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand.
+68. Der Knoten.
+69. Der Briefkasten.
+70. Das Zündhölzchen.
+71. Rügen.
+72. Perle – Erle.
+73. Die Mühle.
+74. Einnehmen.
+75. Die Börse.
+76. Auf-, Ein-, Vorwand.
+77. Die Tafel.
+78. Die Eichen.
+79. Reck – Recke.
+80. Nichtig – wichtig – richtig.
+81. Der Schein.
+82. Ein Freier.
+83. Gestein – Gestern.
+84. Waldmeister.
+85. Druck.
+86. Einband – Ein Band.
+87. Die Sichel.
+88. Der Schlüssel.
+89. Der Funken.
+90. Versprechen.
+91. Pflug – Flug – Lug.
+92. Der Schleier.
+93. Das Fach.
+94. Anker – Ranke.
+95. Der Griffel.
+96. Der Weise, die Weise.
+97. Alltag.
+98. Die Träne.
+99. Das Wort.
+100. Der Wagen.
+
+
+
+
+Alphabetisches Verzeichnis der Rätsel.
+
+
+Alltag. 97.
+Alpenrosen. 35.
+An-, Ab-, Um-, Vorhang. 36.
+Anker – Ranke. 94.
+Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand. 67.
+Der erste April. 39.
+Arbeitsknäuel. 6.
+Argen, Algen, Augen. 10.
+Armut – Anmut. 62.
+Aufwand, Ein-, Vorwand. 76.
+Augenblick. 61.
+Beschlagen. 53.
+Bogen. 55.
+Börse. 75.
+Briefkasten. 69.
+Briefmarke. 28.
+Brocken. 43.
+Buch. 31.
+Dackel – Deckel. 14.
+Dornröschen. 3.
+Druck. 85.
+Eichen. 78.
+Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer 38.
+Einband – Ein Band. 86.
+Einnehmen. 74.
+Fach. 93.
+Feige. 2.
+Fingerhut. 30.
+Flügel – Lüge. 60.
+Freier. 82.
+Funken. 89.
+Garbe – Narbe – Farbe. 64.
+Gedankenstrich. 45.
+Gestein – Gestern. 83.
+Goldregen. 52.
+Griffel. 95.
+Handschuh. 8.
+Harz. 42.
+Immergrün, immer grün. 5.
+Innerste (die, das). 44.
+Karte. 57.
+Kätzchen. 4.
+Kiel. 40.
+Knoten. 68.
+Kreisel. 1.
+Krone. 22.
+Langeweile. 20.
+Läufer. 58.
+Launen – Lagunen. 48.
+Linse. 26.
+Milchstraße. 9.
+Mühle. 73.
+Nichtig – wichtig – richtig. 80.
+Noten. 59.
+Ost – Ast. 12.
+Perle – Erle. 72.
+Pflug – Flug – Lug. 91.
+Pinsel. 29.
+Primadonna. 21.
+Puppe. 11.
+Reck – Recke. 79.
+Rehe – Heer – Ehre. 34.
+Rohr. 17.
+Rotkäppchen. 15.
+Rügen. 71.
+Sandmann. 13.
+Schein. 81.
+Schirm. 33.
+Schleier. 92.
+Schlüssel. 88.
+Schlüsselloch. 18.
+Schneeball. 25.
+Schneeflöckchen – Schneeglöckchen 19.
+Schreibfeder. 41.
+Schwarzwald. 16.
+Sichel. 87.
+Sonnabend. 24.
+Sorgen – Morgen. 32.
+Staubtuch. 46.
+Stets. 65.
+Stiefel. 66.
+Storchschnabel. 23.
+Tafel. 77.
+Tau. 27.
+Teller – Tell. 37.
+Träne. 98.
+Uhr. 7.
+Verschlagen. 56.
+Versprechen. 90.
+Wagen. 100.
+Waldmeister. 84.
+Wandrer – andrer. 51.
+Weise (der, die). 96.
+Wetterfahne. 49.
+Winde. 54.
+Wolle – Welle – Wille. 47.
+Wort. 99.
+x. 63.
+Zündhölzchen. 70.
+Zwicker. 50.
+
+Druck von Frankenstein & Wagner in Leipzig.
+
+
+
+=Wer hilft?=
+
+Die Hefte der Deutschen Jugendbücherei können wieder in rascherer Folge
+erscheinen. Die Leitung, die schon vor dem Krieg eine Zeitlang in meinen
+Händen lag, habe ich im Auftrage des Dürerbundes wieder übernommen.
+
+Unsere Aufgabe ist inzwischen bedeutend gewachsen. Galt es früher, vor
+allem den billigen Schund zu verdrängen und auf gute Bücher hinzuweisen,
+so muß heute die Deutsche Jugendbücherei für das gute Buch selbst Ersatz
+schaffen, denn dieses verschwindet mehr und mehr vom Weihnachtstisch und
+aus dem Bücherschrank des Hauses und der Schulen, weil sein Preis vielen
+unerschwinglich scheint. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muß unser
+Arbeitsfeld erweitert werden. Man verlangt von der Deutschen
+Jugendbücherei jetzt auch Kinderbücher, Mädchenbücher, Spiel-, Lieder-,
+Wander- und Bastelbücher, Schriften zur Erdkunde, zur Geschichte, zur
+Heimat- und zur Sachkunde neben den besten alten und neuen Erzählungen.
+Sie soll auch den Bedürfnissen der Schule Rechnung tragen. Wir kommen
+diesen Wünschen mit Freuden nach, aber wir brauchen reichliche Mitarbeit
+unserer Freunde.
+
+Wir müssen wissen, was der Jugend gefällt. Den brauchbarsten Rat habe
+ich immer von der Jugend selbst bekommen. Sie und ihre Erzieher und
+Helfer bitten wir um Vorschläge und Anregungen. Sie können auch am
+wirksamsten zur Verbreitung beitragen. Die beste Empfehlung ist immer
+die von Mund zu Mund. Je mehr Hefte verbreitet werden, um so
+tatkräftiger können wir der drohenden geistigen Verödung im Jugendleben
+steuern.
+
+_Rebdorf_, Post Eichstätt (Bayern).
+ =Leo von Egloffstein.=
+
+
+Vollständige Jugendbücherei-Verzeichnisse der bis jetzt
+erschienenen Hefte befinden sich auf der 4. Umschlagseite.
+
+
+
+Die Hendel-Bücher.
+
+Gern gebe ich mein Urteil ab über Hendels Bibliothek der
+Gesamtliteratur, der ich als Volksbücherwart immer den Vorzug gab und
+deren Hefte ich im Krieg mit Vorliebe in die Satteltasche steckte.
+
+Sie ist von den großen wohlfeilen Büchersammlungen in Druck und
+Ausstattung die beste. Sie steht ihnen an Reichhaltigkeit nicht nach,
+bringt gute Volksbücher in Fülle, an Klassikern und Perlen des deutschen
+Schrifttums alles, was man gerne mit sich führt. Hat ganz wenig Nieten,
+die einem überholten Zeitgeschmack entsprachen, auch sie will der neue
+Verleger ohne Schonung verschwinden lassen, sie birgt aber auch sehr
+viel, was wir in andern Büchereien vermissen. Es sei nur daran erinnert,
+was sie von Björnson, Bulwer, Byron, Carlyle, Darwin, Emerson, Kingsley,
+Richard Rothe, Schleiermacher enthält.
+
+Mit ihr allein kann man große Volksbüchereien füllen, sie ermöglicht
+auch in der teuersten Zeit den Erwerb einer guten Eigenbücherei, sie ist
+für die heranreifende Jugend als Nachfolgerin der deutschen
+Jugendbücherei wie geschaffen.
+
+ =Leo von Egloffstein.=
+
+
+
+Eine Auswahl der Hendel-Bücher
+die besonders für die Jugend geeignet sind.
+
+Zu beziehen durch alle Buchhandlungen
+
+=Andersen,= Gesammelte Märchen, Nr. 2441/48.
+ " Ergänzungsband dazu, Nr. 1783/87.
+=Bechstein,= Deutsches Märchenbuch, Nr. 471/72.
+=Beecher-Stowe,= Onkel Toms Hütte, Nr. 1098/1102.
+=Bell,= Jane Eyre, die Waise von Lowood, Nr. 1806/08.
+=Bern,= Geleitworte fürs Leben, Nr. 1358/60.
+=Bürger,= Münchhausens Reisen u. Abenteuer, Nr. 233.
+=Chamisso,= Peter Schlemihls wunderbare Geschichte, Nr. 34.
+=Chesterfield,= Briefe an seinen Sohn (Auswahl), Nr. 2278/79.
+=Claudius,= Blütenkranz aus seinen Werken, Nr. 205/06.
+=Droste-Hülshoff,= Die Judenbuche, Nr. 353.
+=Eichendorff,= Aus dem Leben eines Taugenichts, Nr. 173.
+=Erckmann-Chatrian,= Geschichte eines Rekruten von 1813, Nr. 398/99.
+=Erckmann-Chatrian,= Waterloo (Fortsetzung des obigen), Nr. 1835/37.
+=Fouqué,= Undine, Eine Erzählung, Nr. 67.
+=Freiligrath,= Gedichte, Nr. 2010/13.
+=Gerstäcker,= Die Regulatoren in Arkansas, Nr. 1635/39.
+=Gerstäcker,= Die Flußpiraten des Mississippi, Nr. 1640/44.
+=Glaubrecht,= Die Heimatlosen, Eine Erzählung aus den Befreiungskriegen,
+ Nr. 2327/30.
+=Goethe,= Hermann und Dorothea, Nr. 9.
+ " Reinecke Fuchs, Nr. 130.
+=Grimm,= Deutsche Sagen (Auswahl), Nr. 2251/54.
+=Habberton,= Helenes Kinderchen, Nr. 527/28.
+ " Anderer Leute Kinder, Nr. 544/46.
+=Hoffmann,= Meister Martin der Küfner, Nr. 1563.
+=Kleist,= Die Hermannsschlacht, Nr. 326.
+ " Prinz Friedrich von Homburg, Nr. 127.
+=Körner,= Zriny, Trauerspiel, Nr. 64.
+ " Leier und Schwert (Gedichte), Nr. 53.
+=Leander,= Träumereien an französischen Kaminen (Märchen), Nr. 2484/85.
+=Mörike,= Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ein Märchen), Nr. 1947/48.
+=Musäus,= Volksmärchen der Deutschen (Auswahl), Nr. 354/55.
+=Niebuhr,= Griechische Heroengeschichten, Nr. 420.
+=Petersen,= Prinzessin Ilse, Märchen aus dem Harz, Nr. 397.
+=Petersen,= Die Irrlichter, Ein Märchen, Nr. 396.
+=Reuper,= Im Reiche des Löwen, Tierfabeln aus aller Welt, Nr. 2162/65.
+=Schiller,= Gedichte, Nr. 1 u. 2.
+ " Wilhelm Tell, Nr. 5.
+ " Jungfrau von Orleans, Nr. 43.
+ " Maria Stuart, Nr. 41.
+ " Wallenstein I, II, Nr. 23/24.
+=Schwab,= Die vier Heymonskinder, Nr. 1980.
+ " Die schöne Melusine, Nr. 1981.
+ " Herzog Ernst, Nr. 1982.
+ " Genoveva – Der arme Heinrich, Nr. 1991.
+=Schwab,= Kaiser Oktavianus, Nr. 1992.
+ " Der gehörnte Siegfried, Nr. 1993.
+ " Griseldis – Das Schloß in der Höhle Xa Xa, Nr. 1994.
+=Schwab,= Die Sagen des klassischen Altertums, 2 Bände, vollst. Ausgabe,
+ Nr. 746/55.
+=Stein,= Georg Händel und sein großer Sohn, Nr. 2128/29.
+=Stifter,= Der Hochwald – Das Heidedorf, Nr. 1227/28.
+=Stifter,= Abdias – der Kondor, Nr. 1264/65.
+=Storm,= Pole Poppenspäler, Nr. 2400.
+=Twain,= Abenteuer des Tom Sawyer, Nr. 1413/15.
+ " Abenteuer des Huckleberry Finn, Nr. 1577/79.
+=Uhland,= Gedichte, vollständige Ausgabe, Nr. 645/47.
+=Uhland,= Gedichte (Auswahl), Nr. 1500.
+ " Herzog Ernst von Schwaben, Nr. 648.
+
+Vollständige Verzeichnisse der =Hendel-Bücher,= mit jeweils gültiger
+Preistabelle, sind durch jede Buchhandlung =kostenlos= zu beziehen oder
+auch direkt von
+
+Otto Hendel Verlag (Hermann Hillger)
+Berlin W 9.
+
+
+
+Deutsche Jugendbücherei
+Verzeichnis der erschienenen Hefte.
+
+=1: Drei Kriegsnovellen= von Detlev von Liliencron.
+=2: Der Kampf ums Blockhaus= von Charl. Sealsfield.
+=3: Der Schiffszimmermann= von Friedrich Gerstäcker.
+=4: Gefangen im Kaukasus= von Leo Tolstoi.
+=5/6: Jack= von Anton von Perfall.
+=7: Die Frühglocke= von Adolf Schmitthenner.
+=8: Das kalte Herz= von Wilhelm Hauff.
+=9: Eine Nacht im Jägerhause= von Friedrich Hebbel.
+=10: Der Pfadfinder= v. J. F. Cooper. I. Teil: =Auf d. Oswego.=
+=11/12: Desgl.= II. Teil: =Kampf auf den Tausendinseln.=
+=13: Tito,= die Geschichte einer Präriewölfin v. E. S. Thompson.
+=14: Das Schloß in der Höhle Xa Xa= von G. Schwab.
+=15: Die Geschwister. Der Geiß-Christeli= v. Ernst Zahn.
+=16/18: Robinson Crusoe= von Daniel de Foe.
+=19: Der Greifenprinz. Das Haus der Wichtel= v. Wilh. Fischer.
+=20: In der Hölle. Im Eise= v. Philipp Kniest.
+=21: Der Reisekamerad. Die kleine Seejungfer= von H. Chr. Andersen.
+=22: Bei der Glockenboje= v. Joh. Wilda.
+=23: Waltharilied und andere Sagen= von J. Grimm.
+=24: Abenteuerliche Geschichten= v. Heinrich Zschokke und Charles
+ Sealsfield.
+=25: Umzingelt. Der Richtungspunkt.= 2 Kriegsnovellen von Detlev von
+ Liliencron.
+=26: Gullivers Reise zu den Zwergen= von Jon. Swift.
+=27: Gullivers Reise zu den Riesen= von Jonathan Swift.
+=28: Auf der Nordpolfahrt= von Fridtjof Nansen.
+ I: =Mit Schlitten und Kajak.=
+=29: Desgl.= II: =Im Winterlager.=
+=30: Das Gespensterschiff= und andere Geschichten von Wilhelm Hauff.
+=31: Till Eulenspiegel.=
+=32: Luftreisen.= Selbstberichte bekannter Ballonfahrer.
+=33: Eine erste Seereise= von R. v. Werner.
+=34: Knabenstreiche= von H. Heiberg, Fr. Sundermann und J. Nettelbeck.
+=35: Aus den Bergen.= Geschichten v. Peter Rosegger u. Hans Aanrud.
+=36: Der letzte Mohikaner= von J. F. Cooper. I. Teil: =Der Überfall auf
+ der Felseninsel.=
+=37: Der letzte Mohikaner= v. J. F. Cooper. II. Teil: =Auf dem
+ Kriegspfade.=
+=38: Die Fluten kommen!= Seegeschichten v. H. Drachmann u. Joh. Wilda.
+=39: Förster Fleck. I: Feldzug in Rußland 1812.=
+=40: Förster Fleck. II: Gefangenschaft in Rußland 1812-1814.=
+=41: Der fliegende Holländer= von J. W. Nylander.
+=42: Reineke Fuchs= von K. Simrock.
+=43: Unter Tibetern= von W. Filchner.
+=44: Rikki-Tikki-Tavi. Wee Willie Winkie= von R. Kipling.
+=45: Die wilden Schwäne= u. and. Märchen v. Chr. Andersen.
+=46: Peter Peine= u. and. Geschichten v. H. Scharrelmann.
+=47: Tiergeschichten= von Herm. Löns.
+=48: Die Schildbürger= von Gustav Schwab.
+=49: Der Ad’m. Friede auf Erden= von A. Schmitthenner.
+=50: Das Zweibein= von Karl Ewald.
+=51: Lösche den Funken. Wieviel Erde der Mensch gebraucht= von Leo
+ Tolstoi.
+=52: Siegfried.= Des Nibelungenliedes I. Teil.
+=53: Kriemhilds Rache.= Des Nibelungenliedes II. Teil.
+=54: Auf Schleichwegen durch Tibet= von Sven Hedin.
+=55: Peppino,= fast eine Räubergeschichte von Joh. Spyri.
+=56: Abenteuer der sieben Schwaben und des Spiegelschwaben= von Ludwig
+ Aurbacher.
+=57: Schicksalsweg. Ein Märchen vom Glück= v. W. Fischer.
+=58: Jugenderinnerungen= von Carl Hagenbeck.
+=59: Der Apachen-Überfall= von Owen Wister.
+=60: Elsi, die seltsame Magd= von J. Gotthelf. =Die Geschichte einer
+ Mutter= von Christian Andersen.
+=61: Eingesteigert. ’s Büebli.= Zwei Erzählungen von Hermine Villinger.
+=62: Die Gudrun-Sage.=
+=63: Die zwei Brüder= u. andere Märchen v. H. Grimm.
+=64: Rothund= von Rudyard Kipling.
+=65: Dietrich von Bern und seine Gesellen.=
+=66: König Dietrich von Bern.=
+=67: Gefangen in Frankreich= von Theodor Fontane.
+=68: Vom falschen Prinzen. Vom Hirschgulden= von Wilhelm Hauff.
+=69: Eine Nacht auf dem Walfisch. Eine Sage aus der Gegenwart= von H.
+ Drachmann und F. Gerstäcker.
+=70: Münchhausen= von Gottfried Aug. Bürger.
+=71: Die Belagerung v. Kolberg 1806/07= v. Nettelbeck.
+=72: Vier gute Freunde= von Karl Ewald.
+=73: Aus den Jugendjahren meines Seemannslebens= von Adrian Jacobsen.
+=74: Mit der großen Armee 1812 nach Moskau= von Fr. Bourgogne.
+=75: Auf dem Rückmarsch der großen Armee 1812= von François Bourgogne.
+=76: Der Schatz im Walde= von H. G. Wells.
+=77: Quer durch den dunklen Kontinent= v. H. M. Stanley.
+=78: Eine Beute der Wölfe= von Jack London.
+=79: Rolof der Rekrut= von Edmund Hoefer.
+=80: Die Franzosen in Hamburg 1806-13= v. M. Prell.
+=81: Hamburg zum zweiten Mal in der Gewalt der Franzosen 1813-14= von
+ Marianne Prell.
+=82: Gordons heldenhafter Untergang= von Sven Hedin.
+=83: Unter Indianern und Eskimos= von A. Jacobsen.
+=84: In Afrika hinein= von Karl Fricke.
+=85: Ein Indianerknabe= von Ch. A. Eastmann.
+=86: Eines Nashorns Freud und Leid= v. B. v. Schellendorff.
+=87: Der junge Simplizissimus= v. H. J. C. v. Grimmelshausen.
+=88: Aus der Franzosenzeit= von W. Alexis.
+=89: Zottelohr= von E. Seton-Thompson.
+=90: Die Eidgenossen= von A. Tschudi.
+=91: Der Kapitän= von Ch. Sealsfield.
+=92: Wittbart= und andere Tiergeschichten von H. Löns.
+=93: Stürmische Tage in Deutsch-Brasilien= von A. Funke.
+=94: Näbis Uli= von Ulrich Bräker.
+=95: Die Tage von Borodino= von Leo N. Tolstoi.
+=96: Bilder aus meiner Knabenzeit= von J. Kerner.
+=97: Ich hatt’ einen Kameraden= von Karl Hesselbacher.
+=98: Rüstig, der Steuermann= nach Kapitän Marryat.
+=99: Philipp Ashton,= ein neuer Robinson.
+=100: Die Germanen= von Gotthold Klee.
+=101: Kriegstage in Ostafrika= von Hans Paasche.
+=102: Sonderlinge= von Arno Marx.
+=103: Das verhängnisvolle Billardbein= von Max Eyth.
+=104: Bei den Indianern= von E. R. Baierlein.
+=105: Griechische Heroengeschichten= von K. G. Niebuhr.
+=106: Tierleben im deutschen Wald= von K. Floericke.
+=107: Der Sohn des Pförtners= von Andersen.
+=108: Vom Kriege 1914/15.=
+=109: Durch das malaiische Dschungel= von H. Franck.
+=110: Als ich bei der Fremdenlegion war.= Von H. Völkl.
+=111: Frithjof und Ingeborg= nach Tegnér v. H. J. Köster.
+=112: Das Fort an der Salzfurt= von Gerstäcker.
+=113: Die Historie von der schönen Lau= von Mörike.
+=114: Die Elfen= von Tieck.
+=115: Vom Kriege 1914/15,= II. Folge.
+=116: Hans, der Mahrwirtssohn= v. P. Rosegger.
+=117: Die Feuertaufe= von Ernst v. Wolzogen.
+=118: Die Geschichte des Prinzen Kamar es-Samân.=
+=119: Luftkämpfe.=
+=120: Germanische Göttergeschichten= von Ingeb. Meier.
+=121: U-Boot-Fahrten= von König und v. Spiegel.
+=122: Bei den Mongolen= von Dr. Albert Tafel.
+=123: Im Dienst. Der Chinese= von Thea v. Harbou und Max Karl Böttcher.
+=124: An der Somme= von Otto Ahrends.
+=125: Die Regentrude= von Theodor Storm.
+=126: Die Schlacht bei Grodek= von Dr. Otto Tumlirz.
+=127: Aus russ. Gefangenschaft entflohen= v. H. Schneider.
+=128: Der Spiegel des Cyprianus, Bulemanns Haus= von Theodor Storm.
+=129: Psyche. Wenn die Äpfel reif sind= v. Th. Storm.
+=130: Ernste und heitere Tiergeschichten= v. Lütgendorff.
+=131: Ein dummer Streich= von Helene Böhlau.
+=132: Die Söhne des Senators= von Theodor Storm.
+=133: Erlebnisse auf Island= von Jón Svensson.
+=134: Sentas Lehrzeit= von Hilda Blaschitz.
+=135: Germelshausen= v. Friedrich Gerstäcker. =Der eiserne Armleuchter=
+ von Christian Martin Wieland.
+=136: Hundert neue Rätsel= von A. Döhring.
+=137: Kleider machen Leute= von Gottfried Keller.
+=138: Die arme Baronin= von Gottfried Keller.
+=139: Saids Schicksale= von Wilhelm Hauff.
+=140: Die sieben schönsten Märchen= der Brüder Grimm.
+=141: Immensee. Im Saal.= Von Theodor Storm.
+
+Zu haben in jeder Buch- und Papierhandlung oder durch
+Hermann Hillger Verlag, Berlin W 9.
+
+
+
+[Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf
+Grundlage der um 1921 in der Serie »Deutschen Jugendbücherei«
+erschienenen Ausgabe erstellt. Der Autorenname ist auch im gedruckten
+Buch inkonsistent. Der Abschnitt »Wer hilft?« wurde vom Anfang des
+Buches (Umschlagseite) an das Ende umgestellt. Die nachfolgende Tabelle
+enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen
+Korrekturen.
+
+p 005: [eingerückt]Auf das Erste baue nimmer!
+p 009: [eingerückt]Still und bescheiden von Natur,
+p 016: [Punkt in Ellipse ergänzt] .. -> ...
+p 019: Mit o bringt’s -> Mit r bringt’s
+
+Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. Textauszeichnungen
+wurden folgendermaßen ersezt:
+
+Sperrung: _gesperrter Text_
+Fett: =fett gedruckter Text=
+Antiquaschrift: #Antiquatext# ]
+
+
+
+[Transcriber’s Note: This ebook has been prepared from the edition
+edition published around 1921 in the series "Deutsche Jugendbücherei".
+The author’s name is inconsistent in the printed book, too. The section
+"Wer hilft?" was moved from the beginning of the book (jacket) to the
+end. The table below lists all corrections applied to the original text.
+
+p 005: [added indentation]Auf das Erste baue nimmer!
+p 009: [added indentation]Still und bescheiden von Natur,
+p 016: [normalized ellipsis] .. -> ...
+p 019: Mit o bringt’s -> Mit r bringt’s
+
+The original book is printed in Fraktur font. Marked-up text has been
+replaced by:
+
+Spaced-out: _spaced out text_
+Bold: =bold text=
+Antiqua: #text in Antiqua font# ]
+
+
+
+
+
+End of the Project Gutenberg EBook of Hundert neue Rätsel, by Angela Döhring
+
+*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HUNDERT NEUE RÄTSEL ***
+
+***** This file should be named 19716-0.txt or 19716-0.zip *****
+This and all associated files of various formats will be found in:
+ http://www.gutenberg.org/1/9/7/1/19716/
+
+Produced by Markus Brenner and the Online Distributed
+Proofreading Team at http://www.pgdp.net
+
+
+Updated editions will replace the previous one--the old editions
+will be renamed.
+
+Creating the works from public domain print editions means that no
+one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
+(and you!) can copy and distribute it in the United States without
+permission and without paying copyright royalties. Special rules,
+set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
+copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
+protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project
+Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
+charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you
+do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
+rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose
+such as creation of derivative works, reports, performances and
+research. They may be modified and printed and given away--you may do
+practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is
+subject to the trademark license, especially commercial
+redistribution.
+
+
+
+*** START: FULL LICENSE ***
+
+THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
+PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
+
+To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
+distribution of electronic works, by using or distributing this work
+(or any other work associated in any way with the phrase "Project
+Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
+Gutenberg-tm License (available with this file or online at
+http://gutenberg.org/license).
+
+
+Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
+electronic works
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+1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
+electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
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+(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
+the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
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+If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
+Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
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+1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
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+agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
+things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
+even without complying with the full terms of this agreement. See
+paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
+Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
+and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
+works. See paragraph 1.E below.
+
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+or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
+Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the
+collection are in the public domain in the United States. If an
+individual work is in the public domain in the United States and you are
+located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
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+are removed. Of course, we hope that you will support the Project
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+the laws of your country in addition to the terms of this agreement
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+work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
+Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
+
+
+Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
+
+Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
+electronic works in formats readable by the widest variety of computers
+including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists
+because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
+people in all walks of life.
+
+Volunteers and financial support to provide volunteers with the
+assistance they need, is critical to reaching Project Gutenberg-tm's
+goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
+remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
+Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
+and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
+To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
+and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
+and the Foundation web page at http://www.pglaf.org.
+
+
+Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive
+Foundation
+
+The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
+501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
+state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
+Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
+number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at
+http://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
+permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
+
+The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
+Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
+throughout numerous locations. Its business office is located at
+809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email
+business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact
+information can be found at the Foundation's web site and official
+page at http://pglaf.org
+
+For additional contact information:
+ Dr. Gregory B. Newby
+ Chief Executive and Director
+ gbnewby@pglaf.org
+
+
+Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation
+
+Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
+spread public support and donations to carry out its mission of
+increasing the number of public domain and licensed works that can be
+freely distributed in machine readable form accessible by the widest
+array of equipment including outdated equipment. Many small donations
+($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
+status with the IRS.
+
+The Foundation is committed to complying with the laws regulating
+charities and charitable donations in all 50 states of the United
+States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
+considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
+with these requirements. We do not solicit donations in locations
+where we have not received written confirmation of compliance. To
+SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
+particular state visit http://pglaf.org
+
+While we cannot and do not solicit contributions from states where we
+have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
+against accepting unsolicited donations from donors in such states who
+approach us with offers to donate.
+
+International donations are gratefully accepted, but we cannot make
+any statements concerning tax treatment of donations received from
+outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
+
+Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
+methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
+ways including checks, online payments and credit card donations.
+To donate, please visit: http://pglaf.org/donate
+
+
+Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic
+works.
+
+Professor Michael S. Hart is the originator of the Project Gutenberg-tm
+concept of a library of electronic works that could be freely shared
+with anyone. For thirty years, he produced and distributed Project
+Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
+
+
+Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
+editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
+unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily
+keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
+
+
+Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
+
+ http://www.gutenberg.org
+
+This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
+including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
+Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
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