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+The Project Gutenberg EBook of 500 Rätsel und Rätselscherze für jung
+und alt, by Joseph Frick
+
+This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
+almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
+re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
+with this eBook or online at www.gutenberg.org
+
+
+Title: 500 Rätsel und Rätselscherze für jung und alt
+ Ein Bringmichraus für Schul und Haus
+
+Author: Joseph Frick
+
+Release Date: February 15, 2010 [EBook #31281]
+
+Language: German
+
+Character set encoding: UTF-8
+
+*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK 500 RÄTSEL UND RÄTSELSCHERZE ***
+
+
+
+
+Produced by Markus Brenner and the Online Distributed
+Proofreading Team at http://www.pgdp.net
+
+
+
+
+
+
+ 500 Rätsel
+ und
+ Rätselscherze
+
+ für jung und alt
+
+
+ Herausgegeben von
+ _Jos. Frick, Hauptlehrer_
+
+
+ Ein Bringmichraus
+ für Schul und Haus
+
+
+ Der Sammlung »Spielbücher« 12. Band
+
+ _Verlag von Otto Maier, Ravensburg_
+
+
+
+ Ferd. Oechelhäuser’sche Buchdruckerei, Kempten-Allg.
+
+
+
+
+I. Worträtsel:
+
+Das ganze Wort wird umschrieben dargestellt.
+
+
+ 1.
+
+ Rate Kind: wer bin ich wohl?
+ Vorne bin ich breit und hohl,
+ Hinten bin ich lang und schmal.
+ Fütt’re dich beim Mittagsmahl.
+
+
+ 2.
+
+ Es ist gemacht aus Holz und Glas,
+ Das Licht scheint durch. Was ist denn das?
+
+ 3.
+
+ Erst weiß wie Schnee,
+ Ich weiß noch mehr;
+ Dann grün wie Gras,
+ Ich weiß noch was;
+ Dann rot wie Blut,
+ Ist’s noch nicht gut.
+ Schwarz wie Pech,
+ Jetzt ist es recht.
+
+
+ 4.
+
+ Wer mich beißt, den beiß ich wieder,
+ Netz ihm gleich die Augenlider.
+
+
+ 5.
+
+ Kind, sag’ mir doch den Vogel an,
+ Der seinen Namen rufen kann?
+
+
+ 6.
+
+ Ich rede ohne Zunge,
+ Ich schreie ohne Lunge,
+ Ich habe auch kein Herz,
+ Und nehm’ doch teil an Freud und Schmerz.
+
+
+ 7.
+
+ Ein Mädchenname hat der Zeichen vier,
+ Und vor- und rückwärts lest dasselbe ihr.
+
+
+ 8.
+
+ Ist es der Apfel, die Birne, so mag sie keiner genießen,
+ Ist es der Schüler, so wird ihn die leichteste Arbeit verdrießen.
+
+
+ 9.
+
+ Selbst der niedrigste Knecht kann durch Gunst der Fortuna es werden.
+ Es besitzen jedoch, können Monarchen allein.
+
+
+ 10.
+
+ Zwei Löcher hab’ ich,
+ Zwei Finger brauch’ ich,
+ So mach’ ich Langes und Breites klein
+ Und trenne, was nicht beisammen soll sein.
+
+
+ 11.
+
+ Bei Vater, Mutter, Großpapa
+ Bin ich zu allen Zeiten;
+ Doch Onkel, Tante, Stiefmama,
+ Die kann ich gar nicht leiden; –
+ Ein jedes Rätsel fang ich an,
+ Und jeden guten Rat;
+ Ja leider bin ich stets beim Wort
+ Und niemals bei der Tat.
+
+
+ 12.
+
+ Vier Spieler spielen die ganze Nacht;
+ Sie haben mit Eifer ihr Spiel gemacht,
+ Und keiner verlor und jeder gewann,
+ Wer waren die Spieler? o, sage es an!
+
+
+ 13.
+
+ Ich sage dir nicht, was ich dir sage,
+ Sondern was ich dir sage, sage ich dir, damit du
+ Mir sagst, was ich dir nicht sage.
+
+
+ 14.
+
+ Die Sätze, welche ledern sind,
+ Es kennt sie sicher jedes Kind.
+
+
+ 15.
+
+ Eins, sind wir zwei; doch wenn wir uns zusammenfügen,
+ Entzwei’n wir alles, was wir kriegen.
+
+
+ 16.
+
+ Obschon mich alle strahlend kennen,
+ So bin ich doch ein Diener nur;
+ Ich lasse mich verschieden nennen,
+ So wie ich steh’ auf Himmelsflur;
+ Ob ich voran der Herrin gehe,
+ Ob ihr ich oft im Rücken stehe.
+
+
+ 17.
+
+ Bald bin ich groß, bald bin ich klein; –
+ Du findest mich in jedem Hain;
+ Im Tal und Wasser bin ich auch,
+ Sogar in jedem Qualm und Rauch;
+ Im Schlaf komm ich dir zu Gesicht....
+ Weißt du des Rätsels Lösung nicht?
+
+
+ 18.
+
+ Ich war vor kurzem nicht vorhanden,
+ Und jetzt, du weißt nicht, wie’s geschah,
+ Bin ganz im Dunkel ich entstanden
+ Und bin als schönes Kunstwerk da.
+ Der Künstler mußte mich behandeln,
+ Der Sonne Licht in Schwarz verwandeln,
+ Und glänzend Silber mußte schwinden,
+ Damit dich kannst getroffen finden.
+
+
+ 19.
+
+ Wer es macht, der sagt es nicht;
+ Wer es nimmt, der kennt es nicht;
+ Wer es kennt, der nimmt es nicht.
+
+
+ 20.
+
+ So fang den widrigen Gesellen, bevor er mehr dich plagt;
+ Ich kann nicht, denn er tat gar schnell, was uns sein Name sagt.
+
+
+ 21.
+
+ Wenn du ihn hast erhalten,
+ So bleib ihm treu und hold.
+ Des ew’gen Bundes Zeichen
+ Ist er und glänzt im Gold.
+ Doch wenn ein einzig Zeichen
+ Du aus ihm läßt ganz fort;
+ Daß Weh dein Herz betroffen,
+ Verkündet dann das Wort.
+
+
+ 22.
+
+ Der Blinde sah den Hasen laufen,
+ Der Lahme sprang ihm hurtig nach,
+ Der Nackte steckt ihn in die Tasche:
+ Was ist das für ein Ungemach?
+
+
+ 23.
+
+ Es wird zur schweren Last
+ Und hat doch kein Gewicht.
+ Es ruht auf mancher Flur;
+ Und dennoch sieht man’s nicht;
+ Nicht selten wird’s gelöscht
+ Und brennt zuvor doch nicht!
+
+
+ 24.
+
+ Zu manchem bist du wohl getreten
+ Und hast in Höflichkeit gebeten,
+ Daß er es möchte doch dir geben.
+ Trotzdem wird es dich nicht beglücken,
+ Gibt jemand es aus freien Stücken.
+
+
+ 25.
+
+ In jedem Herzen, das da schlägt,
+ In jeder Brust, die sich bewegt,
+ In jedem Schmerz, der dich bedrückt,
+ In jeder Freud, die dich entzückt,
+ Doch nie in Leid und Seelenpein,
+ Wirst du mir schon begegnet sein.
+
+
+ 26.
+
+ Nennst du mich »der«, bring ich Triumph
+ Und schlag des Gegners Waffe stumpf.
+ Nennst du mich »die«, führ’ ich mich ein
+ Als die Vasallin unseres Rhein.
+
+
+ 27.
+
+ Unter allen Schlangen ist _eine_
+ Auf Erden nicht gezeugt,
+ Mit der an Schnelle keine,
+ An Wut sich keine vergleicht.
+
+ Sie stürzt mit furchtbarer Stimme
+ Auf ihren Raub sich los,
+ Vertilgt in _einem_ Grimme
+ Den Reiter und sein Roß.
+
+ Sie liebt die höchsten Spitzen;
+ Nicht Schloß, nicht Riegel kann
+ Vor ihrem Anfall schützen;
+ Der Harnisch – lockt sie an.
+
+ Sie bricht wie dünne Halmen,
+ Den stärksten Baum entzwei;
+ Sie kann das Erz zermalmen,
+ Wie dicht und fest es sei.
+
+ Und dieses Ungeheuer
+ Hat zweimal nie gedroht. –
+ Es stirbt im eignen Feuer;
+ Wie’s tötet, ist es tot!
+
+ (Schiller.)
+
+
+ 28.
+
+ Wenn du den gord’schen Knoten löst,
+ Den ich dir bildlich dargestellt,
+ Dann hör ich auf, dir das zu gelten,
+ Für was mich jetzt dein Sinn noch hält.
+
+
+ 29.
+
+ Wer es besitzt, hat Grund sich zu beklagen,
+ Und wem es fehlt, der ist gesund.
+ Wer es verschweigt, vermag uns viel zu sagen,
+ Und wer es sagt, der hält stets reinen Mund.
+ Der Geizige vermag es fortzuschenken;
+ Der üppige Verschwender knappt sich’s ab.
+ Wer niemals denkt, wird immer daran denken,
+ Und jeder nimmt es mit sich in das Grab.
+
+
+ 30.
+
+ Geheimnisvoll ein Hauch nur, fast ein Nichts,
+ Gespenstisch oft, ist es ein Feind des Lichts.
+ Wo Blümlein welken auf der öden Flur,
+ In Trauer hüllt’s die sterbende Natur;
+ Die Müden all zu süßer Rast und Ruh
+ In stillen Stunden deckt es friedlich zu.
+ Es schmückt die Maid, wenn Lieb und Glück ihr winkt,
+ Umhüllet sie, wenn Lieb und Glück versinkt,
+ Wenn ihr die Letzte, die ihr Hort und Halt,
+ Entrissen durch des Todes Allgewalt.
+ Es deckt im Sarge sie, wie einst die Wiege,
+ Bis die Posaune schallt zum großen Siege.
+
+
+ 31.
+
+ Von Perlen baut sich eine Brücke
+ Hoch über einen grauen See;
+ Sie baut sich auf im Augenblicke,
+ Und schwindelnd steigt sie in die Höh.
+
+ Der höchsten Schiffe höchste Masten
+ Ziehn unter ihrem Bogen hin,
+ Sie selber trug noch keine Lasten
+ Und scheint, wie du ihr nahst, zu fliehn.
+
+ Sie wird erst mit dem Strom und schwindet,
+ So wie des Wassers Flut versiegt.
+ So sprich, wo sich die Brücke findet,
+ Und wer sie künstlich hat gefügt?
+
+ (Schiller.)
+
+
+ 32.
+
+ Auf einer großen Weide gehen
+ Viel tausend Schafe silberweiß;
+ Wie wir sie heute wandeln sehen,
+ Sah sie der allerältste Greis.
+
+ Sie altern nie und trinken Leben
+ Aus einem unerschöpften Born,
+ Ein Hirt ist ihnen zugegeben
+ Mit schön gebognem Silberhorn.
+
+ Er treibt sie aus zu goldnen Toren,
+ Er überzählt sie jede Nacht,
+ Und hat der Lämmer keins verloren,
+ So oft er auch den Weg vollbracht.
+
+ Ein treuer Hund hilft sie ihm leiten,
+ Ein muntrer Widder geht voran.
+ Die Herde, kannst du sie mir deuten?
+ Und auch den Hirten zeig mir an!
+
+ (Schiller.)
+
+
+
+
+II. Charaden:
+
+(Silbenrätsel.)
+
+Zuerst sollen die einzelnen Silben, dann das Ganze eines mehrsilbigen
+Wortes erraten werden.
+
+
+ 33.
+
+ Das Erste rauscht, vom Wind bewegt,
+ Wenn’s Zweite sich im Sumpfe regt;
+ Das Ganze schreit und ist nicht still,
+ Wenn sich das Wetter ändern will.
+
+
+ 34.
+
+ Das Erste find’st du überall
+ Auf Erden ausgestreut;
+ Es ziert den Garten und das Feld,
+ Es schmückt manch buntes Kleid.
+ Das Zweite trägt des Herrschers Haupt, –
+ Wo auch sein Reich mag sein,
+ Das Ganze jedes Blümelein
+ Und sei es noch so klein.
+
+
+ 35.
+
+ Mein Erstes ist nicht schmutzig;
+ Mein Zweites ist nicht rund;
+ Mein Ganzes ist ein schlaues Tier,
+ Weit schlauer als der Hund.
+
+
+ 36.
+
+ Das Erste liegt im Schweizerland;
+ Die Zweite ist dem Fels verwandt; –
+ Das Ganze gibt der Meeresstrand
+ Und wird, verschönt durch Menschenhand,
+ Als Schmuck in alle Welt versandt.
+
+
+ 37.
+
+ Die Erste ist ein Schmerzenslaut,
+ Die Zweite man am Himmel schaut;
+ Das Ganze aus dem Meeresgrunde,
+ Behagt des Reichen leck’rem Munde.
+
+
+ 38.
+
+ Der ersten beiden Klang gar viel bedeutet; –
+ Die letzten Zwei die Köchin dir bereitet; –
+ Das Ganze etwas dir besagt,
+ Aus dem man die zwei Ersten macht.
+
+
+ 39.
+
+ Die ersten Beiden werden in die letzten Beiden gebracht;
+ Und letzte Beide vom Ganzen für erste Beide gemacht.
+
+
+ 40.
+
+ Mein Erstes ist voll Licht; mein Zweites ist voll Lieder;
+ Mein Ganzes ziert, bewacht, verteidigt, stößt auch nieder.
+
+
+ 41.
+
+ Die Erste enthält die Mittel zum Beißen;
+ Die Andere die Sachen zum Beißen;
+ Das Ganze hindert am Beißen.
+
+
+ 42.
+
+ Das Erste ist nicht dein;
+ Das Zweite ist kein Scherz;
+ Halt dich vom Ganzen rein,
+ Denn es schreit himmelwärts!
+
+
+ 43.
+
+ Mein Erstes ist ein kostbares Getränke,
+ Mein Zweites wächst am sonnigen Gelände;
+ Mein Erstes macht man aus der Zweiten,
+ Das Ganze kannst im Herbst am Stock du schneiden.
+
+
+ 44.
+
+ Die ersten zwei Silben sind eine heilige Zahl;
+ Mit letzten zwei kriegst du wohl Geld überall;
+ Schaust du dich nach dem Ganzen um,
+ So findest du ein Großfürstentum.
+
+
+ 45.
+
+ Ohne meine ersten zwei
+ Sähest du dich nie;
+ Auf die grünen letzten zwei
+ Treibt man oft das Vieh.
+ Droben auf des Berges Grad
+ Man das Ganze sicher hat.
+
+
+ 46.
+
+ Auf Englands Boden wohnt die Erste;
+ Die Zweite ist dem Helden eigen;
+ Im Ganzen wird im wahren Sinne
+ Der Mensch sich nimmer freundlich zeigen.
+
+
+ 47.
+
+ Die Erste nennt man auch die ganze Welt;
+ Wer meine Zweite ist, dem mangelt Geld.
+ Das Ganze wird in ernsten Tagen
+ Gar oft geblasen und geschlagen.
+
+
+ 48.
+
+ Mein Erstes – nicht wenig,
+ Mein Zweites – nicht schwer;
+ Mein Ganzes gibt Hoffnung,
+ Doch trau nicht zu sehr!
+
+
+ 49.
+
+ Wer dem Feind vergibt und ihm sogar Gutes tut,
+ Ist die ersten Beiden, drum ein guter Christ;
+ Eine Farbe meine dritte Silbe ist;
+ Der Tiroler trägt das zarte Ganze auf dem Hut.
+
+
+ 50.
+
+ Der ersten Beiden letzte zwei –
+ Mit jedem Tage sind sie neu.
+ Gar viel verliert das Leben dess’ an seinem Glanze,
+ Der schon als Kind vermissen mußt das süße Ganze.
+
+
+ 51.
+
+ Das Erste ist Nacht und das Zweite ist Licht;
+ Nicht klug ist, wer lange den Kopf sich zerbricht.
+
+
+ 52.
+
+ Aus Erster manche Speis ist gemacht;
+ Die Zweite kommet nur bei Nacht.
+ Einzeln – nur jedes nützen kann,
+ Zusammen – richtet’s Schaden an.
+
+
+ 53.
+
+ Der Pfeffer wird die Erste sein;
+ Die letzten sollten sicher treffen.
+ In mancher Schlacht, in manchem Treffen
+ Nützt wohl das Ganze ungemein.
+
+
+ 54.
+
+ Die ersten Silben lärmen;
+ Die dritte kann uns wärmen;
+ Das Ganze aber zittert,
+ Von jedem Wort erschüttert.
+
+
+ 55.
+
+ Eines Tieres Name,
+ Eines Tieres Schrei
+ Bilden eine Blume;
+ Deute, was das sei!
+
+
+ 56.
+
+ Jährlich kehrt das Erste wieder
+ Als ein schöner Feiertag;
+ Nettes Tierchen ist das Zweite,
+ Lebt in Feldern, wohnt im Hag;
+ Ist das Ganze gleich kein Vogel,
+ Doch es Eier legen mag.
+
+
+ 57.
+
+ Vier a, zwei k, ein l, ein u,
+ Füg sie zu einem Worte du!
+ So hast du, wenn es dir gerät,
+ ’ne viel genannte Majestät.
+
+
+ 58.
+
+ Zwei Silben sind’s, die meinen Namen bilden,
+ Und eine ist der andern gleich;
+ Sie führen dich zu ungeschlachten Wilden
+ Und in der Roheit häßlich Reich.
+
+
+ 59.
+
+ Blumen geraubt ist die Erst’; oft stützt auch Blumen die Zweite;
+ Sieh, wie am Weihnachtsbaum sich das Ganze verzehrt.
+
+
+ 60.
+
+ Was in dem ersten Paar du hattest, erhascht sich das Ganze;
+ Merkst du es zeitig, du wirst: »haltet die letzte mir« schrei’n.
+
+
+ 61.
+
+ Auf zartem Weiß stellt sich das Zweit’ am schönsten dar;
+ Durch dunkle Nacht drängt sich das erste Silbenpaar:
+ Mög’ oft das Ganze dein erwachend Aug’ erfreun –
+ Und ungetrübt die Lust des Lebens dir erneuen.
+
+
+ 62.
+
+ Die beiden ersten geben Stoff
+ Zu Kleidern grob und fein.
+ Die dritte darf im Glase nicht,
+ Soll Wert es haben, sein.
+ Wer ’s Ganze heute noch nicht kennt,
+ Der geh’ und such’s im Parlament.
+
+
+ 63.
+
+ Das Erste ist ein Wort zum Fragen,
+ Das Zweite gut, um zuzuschlagen;
+ Das Ganze läßt den Gaumen zagen,
+ Ist aber heilsam für den Magen.
+
+
+ 64.
+
+ Die Erste ist die Ursache der Zweiten;
+ Das Ganze soll man heilig halten.
+
+
+ 65.
+
+ Eins, Zwei, du gewahrst sie an Tür und an Pfort.
+ Drei, Vier, die bestrafen das Büblein sogleich,
+ Hat’s Jemand gespielt ein’ tückischen Streich;
+ Das Ganze benutzt man, merk’s wohl, zu ’nem Sport.
+
+
+ 66.
+
+ Die Ersten gedeihen auf des Ackers Mitte;
+ Mit gleich und ungleich wechselt die Dritte;
+ Das Ganze blickt aus vergangener Zeit,
+ Und lebt in Märchen weit und breit.
+
+
+ 67.
+
+ Vertreibt mein Erstes dir die Langeweile,
+ So zeigt mein Zweites dir der Stunden Eile;
+ Willst du das Erste zu dem Zweiten fügen,
+ So kann das Ganze auch dein Ohr vergnügen.
+
+
+ 68.
+
+ Die Erste ist hoch und die Zweite voll Kraft,
+ Heraus aus der Ersten, das Ganze viel schafft.
+
+
+ 69.
+
+ Laß den drei Ersten freien Lauf,
+ Schwing freudig dich mit ihnen auf,
+ Wenn sie zu Hohem führen;
+ Doch hurtig halte sie zurück,
+ Wenn sie im nächsten Augenblick
+ Dich suchen und verführen.
+ Oft eilen sie der Zeit voraus
+ Und malen deine Zukunft aus
+ Umstrahlt vom Glück und Glanze.
+ Schnell tritt die Wirklichkeit herfür,
+ Macht dir durch alles eine Vier,
+ Und ich – ich mach’ das Ganze.
+
+
+ 70.
+
+ Die ersten zwei sind gemeinsam Stoff
+ Der Anatomie und Analogie,
+ Die letzten Beiden aus Sophokles
+ Man kennt sie aus der Mythologie.
+ Das Ganze sang Weines und Weibes Preis,
+ Selbst als schon sein Haar war silberweiß.
+
+
+ 71.
+
+ Das erste treibt gar oft ein loser Bube,
+ Das zweite ist in Küche, Keller, Stube;
+ Das Ganze wird geschätzt nur sehr gering,
+ Und dennoch ist’s ein oft begehrtes Ding.
+
+
+ 72.
+
+ Die ersten den Besitz anzeigen
+ Und nennen was durch Erb und Kraft
+ Dir zugehört. Der Dritten Reigen
+ Fünffältig tritt im Leben auf.
+ Das Ganze zeigt bei jung und alt
+ Sich stets in häßlicher Gestalt.
+
+
+ 73.
+
+ Die beiden ersten liefern gute Nahrung;
+ Die beiden letzten nimm’ gut in Verwahrung,
+ Ihr Dienst dir unentbehrlich ist;
+ Das Ganze führt zu mancher Klage,
+ Man sagt, es sei ’ne rechte Plage,
+ Nun rat einmal, was das wohl ist!
+
+
+ 74.
+
+ Die beiden ersten sind gefährlich,
+ Klafft dir zumal das Dritte weit;
+ Und doch das Ganze freut alljährlich
+ Als Blümchen dich zur Sommerzeit.
+
+
+ 75.
+
+ Die Feder, schon vom Hauch bewegt,
+ Des Ersten Silb’ Bezeichnung trägt.
+ Die Zweite, die von höchstem Wert,
+ Fünffacher Art dir ward beschert.
+ Dem Ganzen bleibe immer feind,
+ Da sich’s mit Tugend schwer vereint!
+
+
+ 76.
+
+ Es kleiden in die erste Silbe
+ Die Dichter ihres Geistes Gaben;
+ Die zweite doch freut Menschen nur,
+ Die nicht Empfindung für das Schöne haben;
+ Mein Ganzes ist die Quelle großer Taten,
+ Und mit ihm muß der Leser mich erraten.
+
+
+ 77.
+
+ Die Ersten herrschen jahraus jahrein,
+ Drei, Vier sind dem Krieger heilig,
+ Das Ganze hängt von dem Ersten ab,
+ Bewegt sich bald langsam, bald eilig.
+
+
+ 78.
+
+ Zum Werk, das heute schon sich fördern ließe,
+ Brächt’, meinst du oft, mein Erstes auch noch Frist,
+ Weißt du auch nimmer, ob es neu erschließe
+ Sich deinem Aug’, ob du an ihm noch bist.
+ Mein Zweites heischt von dir des Bettlers Bitte,
+ Zum Namensfest gibst du’s, zum heil’gen Christ,
+ Auch sonst wohl lockt in deiner Lieben Mitte
+ Es oftmals ab dir Schmeichelei und List.
+ Mein Ganzes – wie in Koffern, Truhen, Schränken,
+ Sie’s emsig sammeln, ist der Bräute Denken.
+
+
+ 79.
+
+ Die Erste wird alljährlich grün,
+ Die Zweite bringet immer Weh’n,
+ Das Ganze siehst du formenkühn
+ Durch eines Malers Kunst ersteh’n.
+
+
+ 80.
+
+ Die Erste streicht über Land und Meer;
+ Die Zweite freut Alte und Junge sehr.
+ Das Ganze läuft leicht auf vier Beinen daher.
+
+
+ 81.
+
+ Die Ersten, ohne Zepter, tragen Kronen,
+ Die Zweiten machen Lärm in allen Zonen.
+ Das Ganze mag bei Furcht, wie grimm’ger Kält’ geschehen,
+ Wer hätt’ im Leben mich nicht schon oft gesehen!
+
+
+ 82.
+
+ Das erste Wort nennt dir gebahnte Wege,
+ Das zweite gibt viel wohlgezielte Schläge,
+ Das Ganze tönt, nicht jedes Ohr erlabend,
+ Vom frühen Morgen bis zum späten Abend.
+
+
+ 83.
+
+ Die Erste ruft dir zu, nicht fort zu geh’n;
+ Nimmst ihr den Kopf, so kannst du’s an dir seh’n.
+ Die Zweite ist dem Freunde stets viel wert,
+ Und wird von jedem Menschen gern geehrt.
+ Durch’s Ganze aber wird so manche Schlacht
+ Durch Künstlers Hand recht anschaulich gemacht.
+
+
+ 84.
+
+ Es erfüllt das Ganze nimmer,
+ Was es uns verspricht,
+ Wird die zweite seiner Silben
+ Uns zur Ersten nicht.
+
+
+ 85.
+
+ Die erste Silbe drückt Beschränkung aus.
+ Die Zweite liebt, wer gern der Stadt entflieht;
+ Das Ganze ist ein mächtig-stolzes Reich,
+ Dem seine Grenzen oft das Erste scheinen.
+
+
+ 86.
+
+ Mein Erstes bist du immer,
+ Wenn du die Letzten liebst;
+ Mein Ganzes ist vorüber,
+ Sobald du Antwort gibst.
+
+
+ 87.
+
+ Wer meine Eins ist, hat nicht viel,
+ Jedoch die Zwei hat jedermann,
+ Und mit dem Ganzen man ein Ziel
+ Mit leichter Mühe treffen kann.
+
+
+ 88.
+
+ Wer die beiden Letzten bricht,
+ Scheu’ der Ersten Spitze nicht!
+ Sind zum Ganzen sie vereint,
+ Dir ein Märchenbild erscheint.
+
+
+ 89.
+
+ Die erste Silb ist gut zu Fuß,
+ Die beiden andern können fliegen.
+ Das Ganze winkt dir seinen Gruß
+ Fern von des Harzgebirges Zügen.
+
+
+ 90.
+
+ Das Erste hat der Bauersmann
+ Und auch der König hat’s;
+ Das Zweite führt dich schnell davon
+ Nach einem andern Platz,
+ Das Ganze ist ein häßlich Ding,
+ Steht niemandem wohl an;
+ Es achtet andere gering,
+ Weil weiter es nichts kann!
+
+
+ 91.
+
+ Wenn ein Haus wird aufgebaut,
+ Muß, eh’ man die Erste schaut,
+ Manche Zweite groß und klein
+ In den Bau gefüget sein.
+ Wenn du willst das Ganze seh’n,
+ Mußt nach Österreich du geh’n:
+ Nimm den Bergstock in die Hand,
+ Wandere in’s Alpenland!
+
+
+ 92.
+
+ Auf allen deinen Lebenswegen,
+ In jedem Ort, noch so entlegen,
+ Das Erste ist dir immer nah.
+ Was teuer dir und wert erscheinet,
+ In einem kurzen Wort erscheinet,
+ Steht in der zweiten Silbe da!
+ Und fügst du beide dann zusammen,
+ Gibt’s einen schönen deutschen Namen,
+ Besinne dich! Du kennst ihn ja.
+
+
+ 93.
+
+ Ihm, der mit göttlichem Erbarmen
+ Geheilt der Menschheit tiefste Wunden,
+ Ihm hat man von den scharfen Ersten
+ Die Letzten um das Haupt gewunden.
+
+
+ 94.
+
+ Ich sitze gemütlich am Felsenrand
+ Und sehe die Erste glänzen.
+ Wie rings die Wellen den Ufersand
+ Mit der schneeigen Zweiten umkränzen!
+ Wie glänzt mein Kopf, aus dem Ganzen gemacht,
+ Er ist gar lieb mir und teuer!
+ In seinem Innern hab’ ich entfacht
+ Ein heimliches glimmendes Feuer.
+
+
+ 95.
+
+ Nimmt man die Erste dir, gleich mußt du sterben.
+ Durch eine gute Zwei kannst Weisheit du erwerben.
+ Das Ganze kann der Kaufmann nicht entbehren;
+ Es steht in der Geschäftswelt hoch in Ehren.
+
+
+ 96.
+
+ Das Erste trocknest am Ganzen du,
+ Vom Zweiten schneidet das Ganze man zu.
+
+
+ 97.
+
+ Hältst du stets die Ersten offen,
+ Bleibt dir manches Weh erspart;
+ Hat ein Unglück dich betroffen,
+ Lindert es die Letzte zart.
+ Gute Kinder sind das Ganze
+ Ihren Eltern jederzeit;
+ Aus der Blumen reichem Kranze
+ Winkt es in bescheid’nem Kleid.
+
+
+ 98.
+
+ »Wo sind denn die versproch’nen Ersten?«
+ So frug zwei Jäger ich letzthin,
+ Durchsuchte eifrig ihre Taschen,
+ Doch in den Taschen war nichts drin.
+ »Du bist und bleibst ein rechter Spötter«,
+ Versetzt’ der Eine d’rauf geschwind,
+ »Und manchesmal möcht’ ich dich wünschen,
+ Dorthin, wo die zwei Letzten sind.«
+ Wir lachten. – »Kellner, ich hab’ Hunger«,
+ Sprach ich, »die Karte, wenn’s gefällt!«
+ Und hab’ darauf zum Abendessen
+ Das leck’re Ganze mir bestellt.
+
+
+ 99.
+
+ Das Erste ist nicht offen;
+ Das Zweite ist oft schwer.
+ Aufs Ganze nur zu hoffen,
+ Bringt keinem große Ehr.
+
+
+ 100.
+
+ Die Erste will als Vorwort dir,
+ Die Zweit ertönt oft zum Pläsier,
+ Doch geht es gegen einen Feind,
+ Dann ist sie immer ernst gemeint.
+ Zum Ganzen man das Beste wählt,
+ Doch zu ihm auch das Schlechte zählt.
+
+
+ 101.
+
+ Die Erste macht selbst Helden heiß;
+ Die Zweite lohnt der Menschen Fleiß,
+ Und auf dem Ganzen findest du
+ Manch wack’res Haupt in süßer Ruh.
+
+
+ 102.
+
+ Ob du Künstler oder Dichter,
+ Schuster, Schneider, Schlosser bist,
+ Freude wirst du stets empfinden,
+ Wenn die Erst’ vollendet siehst.
+
+ Gar verschieden ist die Zweite,
+ Dick und dünn und grob und fein
+ Und sie kann von Sammt und Seide
+ Oder Garn und Wolle sein.
+
+ Nicht entbehren kannst das Ganze,
+ Ob du Schuster, Schneider bist,
+ Weil es, um die Erst zu schaffen,
+ Jederzeit vonnöten ist.
+
+
+ 103.
+
+ Die erste Silbe ist gar schwer,
+ Ein Stein ist nichts dagegen,
+ Nur wenn dich drückt der Sorgen Heer,
+ Kannst bildlich du’s erwägen.
+ Die Zweite, die das Mitgefühl,
+ Der Edelmut gegründet,
+ Ward manchem Herzen das Asyl,
+ Wo es die Heimat findet.
+ Steht auch die Erste wie bekannt,
+ Im Dienst der Todeswaffen,
+ Als Ganzes hat’s in Künstlerhand
+ Manch schönes Werk geschaffen.
+
+
+ 104.
+
+ Die Erste sagt so viel als: »Es ist aus«,
+ Dasselbe sagt die Zweite mit der Dritten,
+ Nur paßt das eine mehr zu Saus und Braus,
+ Das and’re zu der Kirche heil’gen Sitten,
+ Zu jedes Christmenschen frommen Bitten.
+ Das Ganze reihet Frag’ an Frage,
+ Der Schüler wie der Lehrer Plage.
+
+
+ 105.
+
+ Wenn glücklich die Erste entscheidet die Schlacht,
+ Nach blutigem Kriege die Zweite uns lacht;
+ Ein ruhmreicher Held aus vergang’nen Tagen,
+ Das Ganze noch lebet in Liedern und Sagen.
+
+
+ 106.
+
+ Wer trug die Ersten nicht von Zeit zu Zeit!
+ Sie sind der Schatten in dem Bild des Lebens!
+ Warst andern sie zu mildern du bereit,
+ So sei getrost, du lebtest nicht vergebens.
+ Die Dritte treibt oft Blatt und Blut empor,
+ Auch trägst du es von Meister Schusters Händen;
+ Es ist das Ruder an dem Feuerrohr,
+ Den raschen Tod, wohin du willst, zu senden.
+ Das Ganze wütet in des Menschen Brust.
+ Oft unterliegt er ihm im heißen Ringen.
+ Nicht selten wird’s des Lebens höchste Lust,
+ Doch öfter noch dir die Verzweiflung bringen.
+
+
+ 107.
+
+ Schon sank auf Wald und Eins hernieder
+ Der Dämmrung Schleier leis’ und sacht,
+ Und ihre traumumfang’nen Glieder
+ Begann zu regen nun die Nacht.
+ Am Fuße einer Drei – Vier saß ich,
+ Vor mir die frisch begrünte Flur;
+ Des heißen Tages Müh’n vergaß ich
+ Im holden Frieden der Natur.
+ Wie war erquickend diese Kühle!
+ Sie machte Herz und Sinne klar. –
+ Wie labte nach des Tags Gewühle
+ Sich lechzend nun mein erstes Paar
+ Und von den Letzten kehrte wieder
+ Die Herde mit melod’schem Klang,
+ Wobei ihr Hirte treu und bieder
+ Ein Lied mit frommem Sinne sang.
+ Leis tönten aus dem nahen Orte
+ Die Abendglocken übers Feld. –
+ So ward mir zu dem ganzen Worte
+ Auch noch ein Ohrenschmaus bestellt.
+
+
+ 108.
+
+ Der ersten Silb’ entströmen Wein und Lieder,
+ Und was du einsam denkst, macht sie bekannt,
+ Oft geht sie mit dem Zwang auch Hand in Hand,
+ Schlägt selbst in Fesseln deine freien Glieder!
+ Doch gibt das zweite Paar dir Hoffnung wieder,
+ Sein Feueratem weht von Land zu Land,
+ Sprengt deines Kerkers festgetürmte Wand,
+ Wirft deine Häscher, deine Fesseln nieder.
+ Scheint zwei mit eins sich nimmer zu vertragen,
+ So ist das Ganze doch ein hohes Wort,
+ Woran man nur den Widerspruch getadelt;
+ Doch hat sein Widerspruch manch großen Geist geadelt!
+ Fürwahr! es starb des letzten letzter Hort,
+ Wär’ es gestorben jüngst in unsern Tagen.
+
+ (Hauff.)
+
+
+ 109.
+
+ Liebliche Erste, du warst gepriesen von tausend Poeten
+ Und in Begeist’rung für dich singen unzählige noch.
+ Einmal nur mit all’ deiner Pracht erscheinst du des Jahres,
+ Und wie im Jahre, so blühst einmal im Leben du nur.
+ Liebe beut dir die Zweite, du kennst sie in vielerlei Arten –
+ Was ihm am meisten behagt, wähle ein Jeder sich aus.
+ So zu der Zweiten gehört auch das Ganze, das köstliche Ganze
+ Schenkt dir die Erste. Da ist Keiner, der es je verschmäht.
+
+
+ 110.
+
+ Die beiden Ersten geh’n
+ Hervor aus Schmerz und Leid.
+ Die Dritte sich vollzieht
+ In Lust und Heiterkeit.
+ Durch’s Ganze stellt man uns
+ Handgreiflich, wunderbar,
+ Im Schmuck der Poesie
+ Den Ernst des Lebens dar.
+
+
+
+
+III. Kapselrätsel:
+
+In _ein_ Wort sollen eine oder mehrere Silben eingeschaltet (=kapselt)
+werden.
+
+
+ 111.
+
+ Seht ihr d’rin vier Spiele,
+ Stets ein Spieler ist’s;
+ Fehlen die vier Spiele,
+ Klar, wie Wasser, ist’s.
+
+
+ 112.
+
+ Von höchster Stelle aus berufen,
+ Daß nahe ich des Thrones Stufen
+ Der Künste schönster liege ob,
+ Erwarb ich mir schon manches Lob.
+ Doch wenn es glückt, aus meinem Herzen
+ Ein sichtbar Mal ganz auszumerzen,
+ So dien’ als Held ich von Tirol
+ Der tapfern Treue zum Symbol.
+
+
+ 113.
+
+ Die Ostsee nimmt es auf als Fluß,
+ Bin _ich_ ihm zugetan;
+ Doch fehle ich; zu einer Stadt
+ Am Rheine wird es dann.
+
+
+ 114.
+
+ Seh’ eine Mark ich darin liegen,
+ Hol’ ab und zu ich’s von der Post:
+ Doch fehlt die Mark dem Rätselworte,
+ Empfang ich’s täglich von der Post.
+
+
+ 115.
+
+ Wo etwas nur verweilen kann,
+ Triffst du zu jeder Zeit mich an;
+ Doch fügst du mir den Namen ein,
+ Dann bin ich oft von Erz und Stein,
+ Wohl auch von Holz, Gips oder Stuck
+ Und diene immer nur zum Schmuck.
+
+
+ 116.
+
+ Siehst Erich meinen Bruder,
+ Du in dem Wort versteckt,
+ Wird’s mich von Herzen freuen,
+ Wenn’s jeden Tag dir schmeckt.
+ Tret’ ich jedoch für Erich ein,
+ Schafft dir das Rätselwort nur Pein.
+
+
+ 117.
+
+ Sieht man Ischl darin liegen,
+ Tummelt’s sich im Rhein;
+ Fehlet das genannte Städtchen,
+ Heißt’s gleich: das ist fein.
+
+
+ 118.
+
+ Trag’ ich ein Ei in meiner Mitte,
+ So galt ich schon auf Schritt und Tritte
+ So manchem als ein Hindernis,
+ Dem Untergang er schwor gewiß.
+
+ Doch wenn das Ei er weggenommen,
+ Um selbst an seinen Platz zu kommen,
+ So wink’ ich Trost und süße Ruh’
+ Von oben vielen Herzen zu.
+
+
+ 119.
+
+ Trag’ ich in mir, wie jeder weiß,
+ Auch nichts als hartes, kaltes Eis,
+ Bin ich doch Quelle allen Lebens.
+ Mir gilt des Todes Ruf vergebens
+ Und ewig kann allein nur sein,
+ Was ich in Wahrheit nenne mein.
+
+
+ 120.
+
+ Bin ich’s, wovor die Trägheit flieht,
+ Wenn in mir einen Weg man sieht,
+ Und was zur Nacht wie auch bei Tage
+ Schafft vielem eine and’re Lage.
+ Doch tauscht der Weg mit einer Zahl,
+ Bereit ich manchem herbe Qual,
+ Dem in bezug auf seine Schulden
+ An Mark es fehlet oder Gulden.
+
+
+ 121.
+
+ Du kennst mich als den Wüstensohn,
+ Der gern statt Häuser Zelte baut;
+ Doch fliegt mein Rabe mir davon,
+ So fahr’ erschreckt ich aus der Haut:
+ Vorbei ist’s dann mit allem Spaß,
+ Weil ich nur diene noch als Maß.
+
+
+ 122.
+
+ Nimm, Leser, einen Schmerzensschrei
+ Und laß ihn auseinander klaffen;
+ Dir einen Schweizerkanton leih’
+ Und schieb ihn in den Schmerzensschrei,
+ Dann hast du eine Stadt geschaffen!
+
+
+ 123.
+
+In den folgenden Versen von Goethe ist eine Frauengestalt aus einer Oper
+enthalten:
+
+ Ich sah mich um an vielen Orten
+ Nach lustigen, gescheiten Worten,
+ An bösen Tagen mußt ich mich freuen,
+ Daß diese die besten Worte verleihen.
+
+
+
+
+IV. Logogryph:
+
+Das Wort erhält durch Beifügung oder Weglassung eines oder mehrerer
+Laute eine andere Bedeutung.
+
+
+ 124.
+
+ Mein kurzes Wort nennt eine Stadt
+ Am schönen Donaustrande;
+ Ein Zeichen mehr, ein schattiger Baum
+ Im lieben Vaterlande.
+
+
+ 125.
+
+ Es ist ein Bruch; davor ein W.
+ Dann hört ihr’s rufen aus dem Klee;
+ Mit Sch jedoch birgt’s allerhand;
+ Oblaten, Pillen, Hut und Band.
+
+
+ 126.
+
+ Zu fernster Spitze Afrikas
+ Füg ein zweisilbig Längenmaß.
+ So hast ein Kirchlein du erbaut,
+ Das hell ins Tal herniederschaut.
+
+
+ 127.
+
+ Zwölf Geschwister sind wir zwar,
+ Doch immer ich der Schönste war;
+ Drum bringt mir jeder Huld’gung dar.
+ Versiehst du mich mit einem Fuß,
+ Bin ich ein sehr bekannter Fluß,
+ Den man in Deutschland suchen muß.
+
+
+ 128.
+
+ Ich bin bekannt als deutscher Fluß,
+ Und gibst du mir noch Kopf und Fuß,
+ Dann klimm ich zu der Höh’ hinan,
+ Verfolgt vom kühnen Jägersmann.
+
+
+ 129.
+
+ Mit »e« wird es ein Jude sein,
+ Mit »i« von hohem Wert ein Stein.
+
+
+ 130.
+
+ Mit schnellem S und scharfem T
+ Hascht manche K so manche R.
+
+
+ 131.
+
+ Ein großes Reich in Asien ich bin,
+ Doch kopf- und fußlos ist es hin.
+
+
+ 132.
+
+ In den Händen der Fürsten ist es ein Zeichen der Herrschaft;
+ Werden die Zeichen versetzt, flößt es uns ein ihre Macht.
+
+
+ 133.
+
+ Es liegt in Württemberg als Stadt,
+ Berühmt durch seine Frauen.
+ Doch wenn’s sein Herz verloren hat,
+ Trifft man’s in vielen Gauen.
+
+
+ 134.
+
+ Wer ist’s, der mir den Berg wohl nennt,
+ In dem sich birgt ein Sakrament?
+
+
+ 135.
+
+ Mit Z der Mönch es hat.
+ Mit C ist’s eine Stadt.
+
+
+ 136.
+
+ S’ ist nur ein Augenblick,
+ Wirf einen Augenblick
+ In diesen Augenblick,
+ Ist’s oft ein Meisterstück.
+
+
+ 137.
+
+ Auf dem See mit K,
+ Auf dem Hof mit H,
+ Durch den Schnee mit B,
+ In dem Kopf mit W,
+ Und im Mund mit Z,
+ Du weißt es schon, ich wett.
+
+
+ 138.
+
+ Ich war ein Feldherr;
+ Nimmst du mir ein Zeichen weg,
+ So bin ich nur
+ Ein Teil von jeder Kreatur!
+ Zwei Zeichen weg, ein wildes Tier!
+
+
+ 139.
+
+ Wer’s mit zu seiner Arbeit bringt,
+ Dem muß sie auch gelingen;
+ Mit Liebe wird er sie und Lust
+ Allzeit zu Ende bringen.
+ Gibt man ihm »l« statt »r« zum Fuß,
+ Nicht weit vom Rhein man’s suchen muß.
+
+
+ 140.
+
+ Wo sich drängt mein Ganzes ein,
+ Pfleg’ ich kopflos mit zu sein.
+
+
+ 141.
+
+ Am Wasser steht’s mit D;
+ Der Baum hat’s mit St;
+ Mit K ist es von Bein;
+ Mit L noch jung und klein.
+
+
+ 142.
+
+ Bei »tt« eitel Harmonie,
+ Bei »ll« aber streiten sie;
+ Bei »ll« gibt’s oft scharfen Knall,
+ Bei »tt« süßen Widerhall.
+
+
+ 143.
+
+ Wenn ihr zwei Zeichen streicht, die Quelle süßer Freuden.
+ Ich bin für Herrn und Land die Quelle mancher Leiden.
+
+
+ 144.
+
+ Denke ein Wort dir, das gleich einer ärmlichen Hütte,
+ Anfang und Ende hinweg, – hast du ein geistig Getränk.
+
+
+ 145.
+
+ Ein Wort ist es, das vier der Zeichen hat;
+ Mit drei ein Ort, doch weder Dorf noch Stadt;
+ Such uns nicht fern! leicht zu erspäh’n sind wir.
+ Indem du liest, hast beide du vor dir.
+
+
+ 146.
+
+ Manche verzieren und schmücken das Wort, das ich meine;
+ Nimm ihm den dreifachen Kopf! sagt es auch gleich, was sie sind.
+
+
+ 147.
+
+ Mit »e« erzählt’s dir was, du darfst’s nicht immer glauben;
+ Mit »o« kannst’s essen du, du darfst’s mir sicher glauben.
+
+
+ 148.
+
+ Mit »a« sagts dir: du sollst es nicht so sehr,
+ Weil das mit »e« nicht gar so häufig mehr.
+
+
+ 149.
+
+ Denke, mein Leser, dir jetzt einen schönen weiblichen Namen,
+ Vorn ein Zeichen hinzu! fiel es vom Himmel herab.
+
+
+ 150.
+
+ Mit »i« dir fern, doch siehst du mich entzückt,
+ Mit »e« dir nah, doch ewig dir entrückt.
+
+
+ 151.
+
+ Einstmals hat’s in den Alpen gelebt; jetzt ist es verschwunden;
+ Schiebt ihr ein l noch hinein, trifft man’s dort tausendfach an.
+
+
+ 152.
+
+ Als Jägersmann im fernen Land
+ Bin ich dir, Rater, wohl bekannt;
+ Nimmst du mir Kopf und Fuß – o Graus!
+ Entsteht ein schwarzes Tier daraus. –
+
+
+ 153.
+
+ So mancher Kaufmann macht, was ich besage,
+ Und in der Zeitung find’st du’s alle Tage.
+ Ein Fisch entsteht, – versetzest du die Zeichen,
+ Den du als Speise gern dir lassest reichen.
+
+
+ 154.
+
+ Dem Faulen schafft’s Verdruß,
+ Dem Fleißigen Genuß.
+ Wirfst du ein »r« hinein,
+ So wird’s nichts Ganzes sein.
+
+
+ 155.
+
+ Es ist eine große deutsche Stadt,
+ Doch wenn man versetzt die Zeichen hat,
+ Da kommt herein
+ Ein Tierchen klein,
+ Das einer Pflanze viel Schaden tut,
+ Darum ist ihm auch niemand gut.
+
+
+ 156.
+
+ Mit dem A zähl ich zu denen, die dahin geschieden
+ Mit dem B durchzieh ich Stadt und Land.
+
+
+ 157.
+
+ Sahst du die herrliche Stadt sich spiegeln gar stolz an dem Meere?
+ Schnell die Zeichen versetzt, spiegelt darin sich die Welt.
+
+
+ 158.
+
+ Von Eisen ist’s, bald groß, bald klein,
+ Doch immer soll’s gerade sein.
+ Kehrst du die erste Silbe um
+ Ist Stahl und Eisen auch, doch krumm,
+ Und – dessen Fuß zum Kopf verkehrt
+ Hat das Erraten Raum gewährt.
+
+
+ 159.
+
+ Mit einer Schar von Brüdern
+ Sind wir Nummer 5 und 8;
+ Weißt du wie auf leichte Weise
+ Man uns flugs zu Mädchen macht?
+ Füg’ hinzu ein »d« dem Einen,
+ Und dem Anderen ein »a«;
+ Wie auf eine Zauberformel
+ Sind die beiden Mädchen da.
+
+
+ 160.
+
+ Ich bin im heißen Afrika geboren;
+ Doch trennst du grausam mir den Kopf vom Rumpfe,
+ So geht mein ganzer Leichnam mit verloren;
+ Nichts bleibt zurück als eines meiner Ohren.
+
+
+ 161.
+
+ Nimmst du den Kopf ihr noch,
+ Die sonst schon starr und kalt,
+ Dann plötzlich hebt sie hoch
+ Und stolz ihr Haupt im Wald.
+
+
+ 162.
+
+ Prang’ ich mit »o« in grünem Kleide,
+ Gewähr’ ich vielen große Freude;
+ Mit »i« bin ich sehr hochgestellt,
+ Mit »ü« noch höher auf der Welt.
+
+
+ 163.
+
+ Mit einem M ist es ein Volk
+ Aus längst vergang’nen Zeiten;
+ Mit einem L ist es ein Stoff,
+ Draus manches wir bereiten.
+ Doch eh’ man’s mit dem F gebraucht,
+ In eine Flüssigkeit man’s taucht.
+
+
+ 164.
+
+ Mein Ganzes suchst du oftmals zu erringen,
+ Ein Zeichen fort, dien’ ich dir zum Genuß;
+ Noch eins davon, bedeck ich Teich und Fluß,
+ Und soll ich nochmals dir Genüsse bringen,
+ Nimm noch ein Zeichen weg, jedoch am Schluß!
+
+
+ 165.
+
+ Man nennt mich dumm, doch ohne Grund,
+ Denn sing’ ich nicht die schönsten Lieder?
+ Tausch’ jetzt den Kopf, dann flatt’re bunt
+ Vom Schiffe lustig ich hernieder.
+
+
+ 166.
+
+ Es ist des Menschen höchstes, heil’ges Gut,
+ Wird’s ihm genommen, steht er ehrlos da;
+ In andrer Form dient es dem Staat zur Hut,
+ Wird’s ihm genommen, steht er wehrlos da.
+
+
+ 167.
+
+ Über Berg, über Klüfte
+ Schwing ich hoch mich in die Lüfte,
+ Dort ich Herrscher bin.
+ Nimm den Kopf mir oder Leib,
+ Ich dann noch gleichlautend bleib,
+ Doch nicht gleich der Sinn:
+ Eine wohlbekannte Größe
+ Ist’s, in die ich mich auflöse.
+
+
+ 168.
+
+ Zuteil werd’ ich nur höchster Würde,
+ Bin Glanzes Sinnbild, beut’s auch Bürde.
+ Versetzest in der Mitte du zwei Zeichen,
+ Wirst eine feste Stadt in Preußen du erreichen.
+
+
+ 169.
+
+ Im Meer dem Fisch ist es mit »ss« eigen,
+ Mit »t« und »t« wird’s auf dem Meer sich zeigen.
+
+
+ 170.
+
+ Der Franzmann prahlt einst gar zu bunt
+ Auf das, was mein fremd’ Wort gibt kund;
+ Doch, ob man’s später nicht mehr fand,
+ Kopflos fließt’s stets in seinem Land.
+
+
+ 171.
+
+ Sechs sind der Zeichen,
+ Denen der Feind muß weichen.
+ Um die ersten Viere
+ Sie dienen,
+ Bereit zu Schutz, bereit zu Trutz!
+
+
+ 172.
+
+ Ein groß und hoch Gebirg ist es mit »a«;
+ Mit »o« ich’s fast an jedem Schlosse sah;
+ Mit »e« ein groß Stück Holz liegt vor mir da.
+
+
+ 173.
+
+ Wer’s ist mit »n«, der tut mir leid,
+ Weil dem Verlachen er geweiht,
+ Sei Herr er oder Dame.
+ Mit einem »t« zu jeder Zeit
+ Gelt ich als Männername.
+
+
+ 174.
+
+ Ein Städtchen im württembergischen Land, –
+ Setze einen Buchstaben ein, findest einen Berg,
+ worauf Moses stand im Hirtengewand.
+
+
+ 175.
+
+ Flickst einem Pflanzenkind der Haid
+ Zwei Zeichen richtig du ans Kleid,
+ Wird es zu einem großen Land,
+ Das ohne Zweifel dir bekannt.
+
+
+ 176.
+
+ In das Herz des größten Weltbezwingers setz’ ein »Du« hinein
+ Und des Leidens höchster Überwinder wird gefunden sein!
+
+
+ 177.
+
+ Jede Landkart’ kann mich nennen,
+ Stadt bin ich, gar schön und reich;
+ Suche nördlich der Ardennen,
+ Doch entfernt, dann hast mich gleich.
+ Willst mich vorn ein wenig stutzen,
+ Siehst du mich an manchem Tier,
+ Aber keine große Zier.
+
+
+ 178.
+
+ Doppelt ist es jedem Menschen eigen,
+ Doch sollt’ nen Laut es weniger zeigen,
+ Fast zahllos in der Erde Landen
+ Und schön und häßlich ist’s vorhanden.
+
+
+ 179.
+
+ Geschichtlich ist’s mit »u« bekannt
+ Als Stadt in der Franzosen Land;
+ Ein Städtchen in dem Deutschen Reich
+ Wird aber es mit »e« sogleich.
+
+
+ 180.
+
+ In das Ende eines Seiles
+ Schling ein langes »s« hinein,
+ Alsdann wird es wie durch Zauber,
+ Eine große Menge sein.
+
+
+ 181.
+
+ Ein Adjektiv bin ich, das deinem Willen
+ Zu jeder Stunde läßt die Wahl;
+ Verlier’ ich aber meine erste Silbe,
+ Such’ mich in der Gelehrten Zahl.
+
+
+ 182.
+
+ Mit Kopf nenn’ eine Stadt ich dir
+ Und diene kopflos manchem Tier
+ Zu seines eigenes Kopfes Zier.
+
+
+ 183.
+
+ Gehst einsam du auf fremdem Pfad,
+ So scheuest du’s, wenn es dir naht –
+ Hat’s eingebüßt jedoch den Fuß,
+ Brauchst gerne zur Bedienung du’s.
+
+
+ 184.
+
+ Wer’s ist, dem weicht ein jeder aus,
+ Verschlossen bleibt ihm Hof und Haus.
+ Ein einzig Zeichen fort nur, dann
+ Ist’s gern hienieden jedermann.
+
+
+ 185.
+
+ Wer es dir bringt, der ist dir wert;
+ Denn oft hast du’s vielleicht entbehrt
+ In trüber Lebenslage!
+ Ein Zeichen fort, – du hast’s nicht gern,
+ Hältst es von deinen Sachen fern,
+ Wo’s tunlich ohne Frage,
+ Und noch ein Zeichen fort, so bricht
+ Von dort dir an das Himmelslicht
+ So ein wie alle Tage!
+
+
+ 186.
+
+ Wohl mit tausend scharfen Zähnen
+ Sucht es Rauhes zu verschönen;
+ Nimmt man ihm das erste Zeichen,
+ Hilft es schnell ein Ziel erreichen.
+
+
+ 187.
+
+ In Spanien siehst du erheben
+ Sich eine Stadt, in der ihr Leben
+ Viel edle Geister lange Zeit
+ Der Wissenschaft allein geweiht.
+ Kannst den Tod aus ihr vertreiben,
+ So wird ein Name übrig bleiben,
+ Der, seit er einen Papst genannt,
+ Allüberall ist wohlbekannt.
+
+
+ 188.
+
+ Als wertvoll gelt ich unbestritten
+ Mit einem »i« im Reich der Briten;
+ Doch höher stehe ich mit »e«,
+ Weil dann mich die Gelehrtenwelt
+ Zu einer ihrer Größen zählt.
+
+
+ 189.
+
+ Man liebet mich stets dort,
+ Wo herrschet heit’rer Sinn;
+ Mein erstes Zeichen fort,
+ Führ’ zwischen Bergen ich hin.
+ Nochmals das Haupt mir ab!
+ Im Kartenspiel ich Geltung hab.
+
+
+ 190.
+
+ Hast du den Atlas wohl zur Hand?
+ Drin findest an der Saale Strand
+ Du eine altersgraue Stadt:
+ Der Zeichen neun ihr Name hat.
+ Stell’ zwei der Zeichen um, im Nu
+ Hast eine Stadt in Baden du:
+ Am Bodensee, sie ist nur klein,
+ Doch ist berühmt ihr guter Wein.
+
+
+ 191.
+
+ Zerstörend ist’s mit »g« bekannt,
+ Mit »v« ein Fluß im deutschen Land.
+
+
+ 192.
+
+ Ein Band ist meine Hülle,
+ Ein Abschnitt muß ich sein,
+ Zumeist des Dichters Wille
+ Bringt Form in mich hinein.
+ Ist »e« in »a« verwandelt,
+ So wirst du durch mich reich;
+ Mit Wertpapieren handelt,
+ Wer mich besitzt, sogleich.
+
+
+ 193.
+
+ Von Buch und Zeitungsblatt,
+ Mit »L« dient es dem Drucker,
+ Mit »R« es wohl in Nöten
+ Jedweder gerne hat.
+ Besuchet hätt’s mit »V« jüngst
+ Gern auf dem Lande ich,
+ Da macht’ es durch die Rechnung
+ Mit »W« mir einen Strich.
+
+
+ 194.
+
+ Es hat sie jedes Menschenkind,
+ Und weißt du gern wie viel es sind,
+ So magst du das vorletzte Zeichen
+ Nur ohne weiteres durchstreichen.
+
+
+ 195.
+
+ Mit »T« am Himmel mag es sein,
+ Doch muß es allezeit begleiten;
+ Mit »B« du siehst, nicht weit vom Rhein,
+ Ein schönes Land mit deutschen Leuten.
+
+
+ 196.
+
+ Nach Dichters Mund vom Himmel geweint,
+ Es nun als köstlich Kleinod erscheint;
+ Und nimmt man ihm den Kopf alsbald,
+ Ersteht es als ein Baum im Wald.
+
+
+ 197.
+
+ Ich bin ein Lied, aus alter Zeit entsprungen,
+ Und werde in der neu’sten noch gesungen.
+ Obwohl ich, als ein Fisch, die Tafel ziere,
+ Sobald mein erstes Zeichen ich verliere.
+
+
+ 198.
+
+ Wohl oft sah ich im Heldenkampf sie sprühen;
+ Ein Zeichen d’ran, mußt du sie ziehen.
+
+
+ 199.
+
+ In einem Teil von deinem Haus
+ Wirf nur ein »n« hinein;
+ Im Restaurant, im Kaffeehaus
+ Wird’s dir zu Diensten sein.
+
+
+ 200.
+
+ Mit und auch ohne Kopf bin eine Stadt.
+ Kopflos Arabien mich hat;
+ Mit Kopf jedoch lieg’ ich nicht weit vom Rhein
+ Dem deutschen, den wir alle lieben,
+ Und lade, bist du krank, dich ein,
+ In mir, der doppelten, mich auszuüben.
+
+
+ 201.
+
+ Kennst du das Wort, das Herzen mächtig bindet?
+ Kennst du der Liebe trauliches Symbol;
+ Das feste Band, das sich um Freunde windet,
+ Des Fürsten Heil, des Vaterlandes Wohl?
+
+ An Stärke muß ihm Stahl und Eisen weichen;
+ Doch hat es einen mächt’gen stillen Feind;
+ Streichst du des hohen Wortes erstes Zeichen,
+ Hast du die finstre Macht, die ich gemeint.
+
+ Solang die Welt steht, liegen diese beiden
+ Im Kampf um höchstes Leid und höchste Lust;
+ Halt fest am Ganzen, laß sie nimmer streiten
+ In deiner stillen und zufriednen Brust!
+
+ (Hauff.)
+
+
+
+
+V. Palindrom:
+
+Das Wort ergibt auch rückwärts gelesen einen Sinn.
+
+
+ 202.
+
+ Alles, was die Erde hegt,
+ Was sich in den Lüften regt,
+ Freut sich meiner innig.
+ Umgekehrt, zieh’ ich durchs Tal
+ Und verhüll der Sonne Strahl.
+ Nie willkommen bin ich.
+
+
+ 203.
+
+ Du findest mich stets,
+ Du magst mich nun lesen
+ Von vorne, von hinten,
+ Stets bin ich gewesen,
+ Stets bleibe ich auch
+ Nach altem Gebrauch.
+
+
+ 204.
+
+ Als Frucht trat ich dir schon auf deutscher Flur entgegen.
+ Ein großer Staat bin ich in Asien gelegen.
+
+
+ 205.
+
+ Für ein rotes Gemüse verkauft er der Erstgeburt Rechte.
+ Rückwärts wechselt sie stets, ändert oft launisch die Form.
+
+
+ 206.
+
+ Räuber, Mörder und Verbrecher
+ Eingesperrt sind hinter mir;
+ Aber rückwärts ißt der Zecher
+ Mit Behagen mich zum Bier.
+
+
+ 207.
+
+ Wer in mir ruht, weiß nichts von Müh.
+ Kehrst du mich um, nähr’ ich das Vieh.
+
+
+ 208.
+
+ Fort! ich fürchte deinen Hieb;
+ Umgekehrt bist du mir lieb.
+
+
+ 209.
+
+ Hast du auch vor- und rückwärts mich gelesen,
+ Bin ich doch immer seitwärts nur gewesen.
+
+
+ 210.
+
+ Du magst mich vorwärts oder rückwärts lesen,
+ An jeder Küste bin ich oft gewesen.
+
+
+ 211.
+
+ Lies oder miß von vorn, miß oder lies von hinten,
+ Du wirst mich immer gleich an Sinn und Länge finden!
+
+
+ 212.
+
+ Lies vorwärts oder rückwärts mich,
+ Derselbe Vogel bleibe ich!
+
+
+ 213.
+
+ Vorwärts ein liebender Bruder war er der Gemahlin Isaaks.
+ Rückwärts ein treuloser Mann, David feindlich gesinnt.
+
+
+ 214.
+
+ Vorwärts – siehst du’s beim Gelehrten,
+ Voll von Büchern, groß und klein; –
+ Umgekehrt, – gebraucht’s der Müde,
+ Will er ruhig schlafen ein.
+
+
+ 215.
+
+ Beginn’ das Wort da, wo’s beliebt,
+ Der Sinn wird dadurch nicht getrübt;
+ Es müssen’s einst wir alle werden,
+ Die wir noch leben hier auf Erden.
+
+
+ 216.
+
+ Vorwärts gelesen künd ich mich
+ Als eine Ahnfrau dir;
+ Liest du mich rückwärts, dann bin ich
+ Als Gruß der Grüße Zier.
+
+
+ 217.
+
+ Ob es von vorne oder rückwärts wird gelesen,
+ Stets liegt etwas Bestechliches in seinem Wesen;
+ Im ersten Falle Schmuck, Verschönerung es bedeutet,
+ Im zweiten Falle, was die Sinne lockt, verleitet.
+
+
+ 218.
+
+ Gar mächtig ist’s in seinem Bau,
+ Erhebt dein Herz zum ew’gen Licht,
+ Und drehst du’s um, trägt es zur Schau,
+ Was heute dem Geschmack entspricht.
+
+
+ 219.
+
+ Als eine Stadt in deutschem Land,
+ Bin einem jeden ich bekannt;
+ Doch, wenn verstellt sind meine Zeichen,
+ Da muß nach Mähren ich dann weichen;
+ Dort aber gelt’ ich auch als Stadt,
+ Die immerhin Bedeutung hat.
+
+
+ 220.
+
+ Mächtiger Lebensnerv du! ob weiblich genannt oder sächlich,
+ Alle, welchen du fehlst, sind Bettler oder sind schwächlich!
+ Rückwärts gelesen – bedeckt es die Messen mit bunten Gestalten,
+ Kommt nun, ihr Leser und sucht, – es ist Beides im Rätsel enthalten.
+
+
+ 221.
+
+ Wie wird doch wohl die Stadt genannt,
+ Die – wird ihr Name umgewandt –
+ Dem Aug’ und Ohr ein Wörtchen beut,
+ Das den, der es empfängt, erfreut.
+ Daß das Erraten nicht zu schwer,
+ Sag’ ich dir jetzt noch etwas mehr:
+ Daß nämlich die gedachte Stadt
+ Zum Herrn den Herrscher Ungarns hat.
+
+
+ 222.
+
+ Unter den Alten
+ Göttergestalten
+ Ward dereinst er hochverehrt,
+ Dessen Name zeigt verkehrt
+ Eine Stadt auf engem Land
+ Zwischen zweier Meere Strand.
+
+
+ 223.
+
+ Ob du auch rückwärts wendest mich,
+ Bleib’ ich doch wie vorher,
+ Erschöpfend unveränderlich
+ Bis auf den Grund das Meer.
+
+
+ 224.
+
+ Du magst mich vor und rückwärts lesen,
+ Ich bleibe stets, was ich gewesen,
+ Versehe mein Geschäft ganz wacker,
+ Ich mach’ den Bauern mürb den Acker.
+
+
+ 225.
+
+ Du magst, wie immer willst, mich lesen,
+ Du triffst auf mir ein hitzig Wesen,
+ Vom Schmied und Schlosser angefacht,
+ Das schnell das Eisen weicher macht.
+
+
+ 226.
+
+ Was nicht ihr nennt mit dem von vorne,
+ Das eignet euch nicht trügerisch zu,
+ Sonst kommt es umgekehrt im Zorne
+ Und raubt euch des Gewissens Ruh’.
+
+
+ 227.
+
+ Ist es nicht ein artig Wesen,
+ Dieses kleine Wörtlein hier?
+ Kannst es vor und rückwärts lesen,
+ Gibt es Frag’ und Antwort hier.
+
+
+ 228.
+
+ Jüdische Weisheit aus Dichters Mund
+ Tut dir das Wort, das meinige, kund;
+ Rückwärts lies es, und es umblüht
+ Griechische Anmut dein Gemüt!
+
+
+ 229.
+
+ Es ist mein Sinn zur Weiblichkeit gerichtet;
+ Ich steh vor ihr jahrhundertlang.
+ Es wird auch manchem vor mir bang,
+ Er wird durch mich zur Wahrheit streng verpflichtet.
+
+
+ 230.
+
+ Vom sehnenden Blicke des sterbenden Sehers verklärt
+ Strahlst du, erhabener Berg, zeigst ihm das heilige Land.
+ Scheidend nur durft es begrüßen der Führer des jüdischen Volkes;
+ Segen vermittelnd im Tod, wie er’s im Leben getan.
+ Lies verkehrt nun die Silben, die gleichfalls die Richtung dir zeigen,
+ Wo das verheißene Land, deiner Pilgerfahrt Ziel?
+
+
+ 231.
+
+ Noch sitzt auf halbverfallnem Throne,
+ Noch hält die längst bestrittne Krone
+ Die alte Königin der Welt.
+ Ob sie wohl je vom Throne fällt?
+ Vielleicht; doch lies’st du sie von hinten,
+ So wirst du einen König finden,
+ Der herrscht, seitdem die Welt besteht,
+ Das Reich nur mit der Welt vergeht;
+ Sie schießt nicht ewige Donnerkeile,
+ Doch ewig treffen seine Pfeile.
+
+ (Hauff.)
+
+
+
+
+VI. Buchstabenrätsel:
+
+Ein oder mehrere Buchstaben des Wortes werden verändert.
+
+
+ 232.
+
+ Du hast mich oftmals schon gesehen;
+ Zwei Dutzend Brüder habe ich,
+ Und wenn wir nach der Ordnung stehen,
+ Bin ich der Zweite sicherlich;
+ Im Bad bin ich der Erst und werd nicht naß,
+ Im Grab der Letzte. – Was ist das?
+
+
+ 233.
+
+ Mit Sp ist es ein niedlich Ding,
+ Ein Tierchen, munter stets und flink;
+ Mit St hat’s England aufzuweisen,
+ Man hört es dort als Münze preisen.
+
+
+ 234.
+
+ Mit E steht’s grün und kräftig da,
+ Verbrenn’s, so wird aus E ein A.
+
+
+ 235.
+
+ Mit »i« als weiser Narr bekannt;
+ Mit »e« als tapf’rer Held genannt;
+ Mit »ü« als Kleiderstoff verwandt;
+ Mit »o« als Hund verfolgt durch Stadt und Land.
+
+
+ 236.
+
+ Mit »W« beim Adel hochverehrt,
+ Hat es mit »L« nur Lumpenwert.
+
+
+ 237.
+
+ Hart kleid ich dich (t);
+ Weich iß’st du mich (d).
+
+
+ 238.
+
+ Mit »e« such’ es auf Erden nicht,
+ Mit »i« an deinem Angesicht.
+
+
+ 239.
+
+ Mit »a« ist es in jedem Haus,
+ Wer ruht nicht gern in selbem aus;
+ Mit »u« ist es im Herzensgrund,
+ Wer wird nicht gern von ihm gesund?
+
+
+ 240.
+
+ Mit »a« kann’s dich empfindlich zwicken;
+ Doch kannst du ihr gar leicht entgehen.
+ Mit »u« wird’s dir viel wen’ger glücken,
+ Wirst oft von ihr verletzt dich sehen.
+
+
+ 241.
+
+ Ich zog als S zum Kampfe aus
+ Und kam, als P, davon nach Haus;
+ Mein Herr, dem ich einst Feind gewesen,
+ Hat drauf zum Helfer mich erlesen.
+
+
+ 242.
+
+ Es möge vor des Ersten Wüten,
+ Der Herr die Länder stets behüten!
+ Verändert wird es dorthin zeigen,
+ Wo nach des Tages Stundenreigen
+ Die Stunde scheidend uns entschwindet,
+ Der Abendstern die nahe Nacht verkündet.
+
+
+ 243.
+
+ Mit W ist’s immer zu beachten,
+ Weil’s nutzbar, folgenreich und schwer;
+ Mit N als wertlos zu betrachten,
+ Weil nutzlos ist, gehaltlos, leer.
+
+
+ 244.
+
+ Mit H eilt’s;
+ Mit R weilt’s;
+ Mit M nährt’s;
+ Mit L beschwert’s;
+ Mit M ragt’s;
+ Mit G Dank sagt’s.
+
+
+ 245.
+
+ Mit B, was der Sieger gewinnt.
+ Mit H, was schnell verrinnt.
+
+
+ 246.
+
+ Sicherlich hast du, mein Freund, das Wort, das ich meine, im Antlitz;
+ Vorn ein Zeichen hinweg, nennt es dir schnell einen Fluß.
+
+
+ 247.
+
+ Mit »a« ein Vogel, dessen »Lieder«
+ So einfach sind wie sein Gefieder.
+ Mit »e« ist’s eine Pflanze wert,
+ Mit »o« von Damen oft begehrt,
+ Mit »ü« such mich als Pflanze wieder.
+
+
+ 248.
+
+ Sieh’ ein Hauch trübt immer die glänzende Fläche des Stahles
+ Und verwandelt den Glanz in den verderblichen Rost.
+ So auch wandelt ein Laut das Sinnbild der Reinheit und Unschuld
+ In das Sinnbild von Schmutz, Laster, Verderben und Schuld.
+
+
+ 249.
+
+ Ein Andres ist’s – Jahr aus, Jahr ein –
+ An jedem Tag mit D;
+ An einem Binnenmeere ist’s
+ Ein Hafenort mit B.
+ Wo immer nur der Mensch auch weilt,
+ Mit F bestimmt es ihn ereilt.
+
+
+ 250.
+
+ Mit P bestimmt’s den Wert der Ware,
+ Mit G zählt es stets viele Jahre,
+ Mit K hat’s niemals Spitzen, Ecken –
+ Nun such’ die Lösung zu entdecken.
+
+
+ 251.
+
+ Mit »e« ist es im brit’schen Land
+ Als eine Münze wohlbekannt;
+ Mit »o«, ein munterer Gesell,
+ Läuft auf vier Beinen er gar schnell.
+
+
+ 252.
+
+ Mit P ein Tier,
+ Mit T ein Land!
+ Ist Beides dir
+ Vielleicht bekannt?
+
+
+ 253.
+
+ Mit einem »r« am Schluß
+ Ist es ein deutscher Fluß;
+ Doch eine deutsche Stadt
+ Wenn’s »l« am Ende hat.
+
+
+ 254.
+
+ Mit Gr, ein Ort, wo selten Licht erscheint,
+ Mit R, der Ruhe, der Gesetze Feind,
+ Mit M, ein kleines Tier, des Lichtes Freund,
+ Mit L, ein Mädchenname schön und hehr,
+ Mit Fl, durchfurchet es das weite Meer.
+
+
+ 255.
+
+ Ist hart sein drittes Zeichen, dann
+ Trägt oftmals man sehr schwer daran,
+ Doch wenn sein drittes Zeichen weich,
+ Ist’s lieb dem Hungrigen sogleich.
+
+
+ 256.
+
+ Mit »e« hat’s jedes Menschenkind,
+ Der seines Hauptes Schmuck büßt’ ein. –
+ Mit »a« jedoch nur der allein,
+ Wer sagt die Lösung mir?
+
+
+ 257.
+
+ Mit »a« ist’s eine Stadt im deutschen Lande,
+ Mit »e« erscheint’s, sobald die Nacht verschwindet,
+ Mit »o« ist es als gute Frau bekannt,
+ Mit »ö« ist es ein Ort voll Glut und Brand,
+ Mit »ü« es schützend um den Leib sich windet.
+
+
+ 258.
+
+ Wirfst in ein Wasser du zwei »p« hinein,
+ Wird’s warm und trocken deinen Füßen sein.
+
+
+ 259.
+
+ Mit B lebt es in Teich und Fluß,
+ Mit F dem Auge bringt’s Genuß,
+ Mit G sieht’s froh der Landmann stehen,
+ Mit N läßt’s stolz der Krieger sehen.
+
+
+ 260.
+
+ Ich kenne einen schönen Namen,
+ Es führen ihn viel schöne Damen.
+ Läßt du sein erstes Zeichen fort,
+ So nennt ein Lied das neue Wort;
+ Doch fügst in ihn ein »n« du ein,
+ Wird’s auf dem Meer zu finden sein.
+
+
+ 261.
+
+ Mit »n« da ist’s ein wichtig Ding,
+ Und niemand schätze es gering:
+ Wer es nicht pfleget immerdar,
+ Der bleibet es mit »r« fürwahr.
+
+
+ 262.
+
+ Mit P muß es gar vieles drücken,
+ Mit T so manche Kleidung schmücken;
+ Mit K wächst es in meinem Garten;
+ Es gibt darum verschiedene Arten. –
+
+
+ 263.
+
+ Es bringt mir oft im Frühjahr
+ Die Gattin ein Gericht,
+ Das ist nicht allgewöhnlich
+ Und oft bekomm’ ich’s nicht.
+ Sie hängt ein einzig’ Zeichen,
+ Ein »d« der Speise an:
+ Freut sich, wenn sie vom Gärtner
+ Dafür sie kaufen kann.
+
+
+ 264.
+
+ Gar mancher sucht es auf des Meeres Grund,
+ Und wer es bekommt, dem ist köstlich der Fund.
+ Seines Kopfes beraube nun dieses Wort
+ Und such’ es am Wasser, es findet sich dort!
+
+
+
+
+VII. Homonym:
+
+Dasselbe Wort hat verschiedene Bedeutung.
+
+
+ 265.
+
+ Man läßt ihn sprechen;
+ Man läßt ihn stechen;
+ Es ist ein Vogel
+ Und ein Gebrechen.
+
+
+ 266.
+
+ Er läßt sich jagen in die Flucht;
+ Sie aber ist ’ne süße Frucht.
+
+
+ 267.
+
+ Du findest mich im Ungerland
+ Als eine wohlbekannte Stadt;
+ Doch auch im lieben Vaterland,
+ Wo mich fast jede Stube hat.
+
+
+ 268.
+
+ Wie heißt der Befehl, den die Krieger vollziehen?
+ Er hat einem Tonstück den Namen verliehen.
+
+
+ 269.
+
+ Keine Maschine,
+ Der ich nicht diene.
+ Ein Dichter ist’s
+ Im andern Sinn.
+
+
+ 270.
+
+ Ein schöner Baum mit hohem Stamm,
+ Ein Philosoph und weiser Mann.
+
+
+ 271.
+
+ Als Pflanze seine Schwestern eng umgeben,
+ Als Werkzeug kann es große Lasten heben.
+
+
+ 272.
+
+ Es ist ein Fluß im deutschen Land;
+ Auch hat’s der Kutscher häufig in der Hand.
+
+
+ 273.
+
+ Als Krankheit bringt es viele Qualen;
+ Als Fluß durchwandert es Westfalen.
+
+
+ 274.
+
+ Wirst du es von andern,
+ Weiß man deine Schwere;
+ Bist du es den andern,
+ Schätzen sie die Ehre.
+
+
+ 275.
+
+ Bald ist es eine Frucht, die jeder gern genießt,
+ Und bald ein deutscher Strom, der sich ins Meer ergießt.
+
+
+ 276.
+
+ Was ist denn das für ein kurioses Ding:
+ Ein Buch ist es, ein Berg, ein Kleiderstoff
+ Und auch ein Schmetterling.
+
+
+ 277.
+
+ Im Blumengarten erfreue ich wohl jedermann;
+ Doch zeige ich in anderem Sinn auch Trauer an.
+
+
+ 278.
+
+ Korn wird mit ihnen rein gemacht,
+ Und eines gibt mit ihnen acht.
+
+
+ 279.
+
+ Gar vielen dient’s als angenehme Speis,
+ Und ist doch eine Stadt im Schwarzwaldkreis.
+
+
+ 280.
+
+ Im Norden ist’s ein deutscher Fluß,
+ Auch drückt man drauf gar manchen Kuß.
+
+
+ 281.
+
+ Ich bin bestimmt den Tod zu bringen,
+ In Jägers und in Kriegers Hand;
+ Doch mit dem finstern Tod zu ringen,
+ Werd ich vom Arzte angewandt.
+
+
+ 282.
+
+ Du findest uns hoch oben und zwar im kalten Nord
+ Und auch bei jedem Schneider siehst du uns auf mein Wort.
+
+
+ 283.
+
+ Mein Bruder, der Jurist, studiert es treulich,
+ Mein Vetter, der Tourist, bestieg es neulich.
+
+
+ 284.
+
+ Was eines Dichters Meisterstück,
+ Macht jedermann im Augenblick.
+
+
+ 285.
+
+ Ein Stoß von mir:
+ Du läufst davon!
+ Ein Stoß in mich
+ Gibt hellen Ton.
+
+
+ 286.
+
+ Kaleschen sind’s und Kutschen,
+ Denk ich’s als Mehrheit mir;
+ Begleit ich dich auf Reisen,
+ Bin ich’s als Einheit dir.
+
+
+ 287.
+
+ Mancher Käse wird es,
+ Eh’ man ihn genießt,
+ Und das gleiche Wörtchen
+ Jeder Gauner ist.
+
+
+ 288.
+
+ Vom Feldherrn wurden wir’s,
+ Als wir gen Frankreich zogen;
+ Wer’s wird bei ’nem Geschäft,
+ Ist ganz gewiß betrogen.
+
+
+ 289.
+
+ Ein Zahlwort ist’s, an allen Tagen
+ Wird’s pünktlich auf der Uhr geschlagen;
+ Ein Hauptwort, das oft manchen traf,
+ Als große, ja die größte Straf;
+ Doch muß man auch, damit das Leben
+ Gesichert sei, es immer geben.
+
+
+ 290.
+
+ Bei Fehlern soll man’s tun, schreibt man es klein;
+ Doch schreibt man’s groß, wird’s eine Insel sein.
+
+
+ 291.
+
+ Läßt man’s in einem Wort, dann ist’s
+ Ein Geistlicher, doch kein Christ.
+ Macht man jedoch zwei Wörter draus,
+ Liegt es verächtlich vor dem Haus.
+
+
+ 292.
+
+ Schreibt sich mein Wort am Anfang klein,
+ So muß es jeder Kaufmann tun.
+ Groß aber zeigt es mancher Hain,
+ Und herrlich läßt sich’s drunter ruhn.
+
+
+ 293.
+
+ Ist’s Zeitwort, muß ich’s unbedingt,
+ Wenn ich Gewinn erstrebe.
+ Als Hauptwort schaff’ ich’s gleich mir an,
+ Wenn ich als Rentner lebe.
+
+
+ 294.
+
+ Es wäre roh, mich aus den Augen setzen;
+ Drum nimm du mich, wenn’s gilt mich zu verletzen;
+ Auf mich zu geh’n ist manchem Passion,
+ Wird auch nicht immer Beute ihm zum Lohn.
+
+
+ 295.
+
+ Ist, was du schufst, mein Rätselwort,
+ Sind Gold und Ehre dein,
+ Hat, was du liebst, mein Rätselwort,
+ Wie gramvoll wirst du sein!
+
+
+ 296.
+
+ Groß – machst Jagd du wohl darauf,
+ Wird es gar zu keck,
+ Klein – kommt deren muntre Schar
+ Flink damit vom Fleck.
+
+
+ 297.
+
+ Bin zwar oftmals sehr verschlossen,
+ Ohne daß man falsch mich nennt;
+ Doch hat’s manchen stark verdrossen,
+ Und er klopft ganz vehement.
+
+ Wer wohl könnte hoch mich schätzen,
+ Der ich aller Weisheit bar,
+ Und nur dummes Zeug kann schwätzen?
+ Nur ein Dummer, das ist klar.
+
+
+ 298.
+
+ Einen Makel, einen Ort,
+ Zeigt dir an dasselbe Wort.
+
+
+ 299.
+
+ Einst kroch ich, ein Gewürm am Boden,
+ Da mußten Reiter mit mir streiten,
+ Jetzt steig ich herrlich in die Lüfte,
+ Doch folg ich eines Knaben Leiten.
+
+
+ 300.
+
+ Als Knabe bin ich oft gegangen,
+ Hinaus mit jugendfrohem Sinn,
+ Und habe dort zum Scherz gefangen,
+ Was ich nun selbst geworden bin.
+
+
+ 301.
+
+ Eh’ du nur wußtest, was ich bin,
+ Hast du mich längst gemacht;
+ Bald sprichst du mich, bald schreibst du mich,
+ Manchmal mit viel Bedacht.
+ Ob groß, ob klein, der Menschengeist
+ Spricht immerdar aus mir –
+ Und doch macht leichter mich als du,
+ Und schneller manches Tier.
+
+
+ 302.
+
+ Welches Wort von vorne genommen,
+ Bleibt dir gleichfalls umgekehrt,
+ Immer in der Not willkommen
+ Und von ganz demselben Wert?
+
+
+ 303.
+
+ Ich wollt es tun, drum ging ich schleunigst hin,
+ Fand dort – verdoppelt – es nach meinem Sinn.
+
+
+ 304.
+
+ Wo es als Änderung erscheint,
+ Ist ew’ger Unbestand gemeint;
+ Doch wenn man es bezahlen muß,
+ So ist’s oft eine harte Nuß.
+
+
+ 305.
+
+ Wenn auch nicht im Werte gleich
+ Manchem Stein’, an Feuer reich,
+ Bin ich deshalb dennoch wert,
+ Daß man meinen Nutzen ehrt.
+
+ Aber auch wenn unverhofft
+ Leid und Unglück kommen oft,
+ Hast du nötig meine Kraft,
+ Die dir Mut und Trost verschafft.
+
+
+ 306.
+
+ Mich hat der Mann – ich bin ihm gar lieb!
+ Mich hat die Feder, die einst mit mir schrieb,
+ Mich hat der Schlüssel, der Türen schließt,
+ Mich hat die Muschel, die man genießt.
+
+
+ 307.
+
+ Ich nenne einen Staatsrat dir;
+ Doch läßt sich’s weich auch ruh’n auf mir.
+
+
+ 308.
+
+ Ein kleiner Fluß im märkischen Land
+ Und eine schöne Eigenschaft
+ Sind dir mit gleichem Wort bekannt.
+
+
+ 309.
+
+ Einstens sang sie’s zum Entzücken;
+ Da sie’s ist, will’s nimmer glücken.
+
+
+ 310.
+
+ Als Hauptwort zeigt es dir hinieden
+ Die Leiter, die zum Himmel führt.
+ Es stärkt den Menschen, gibt ihm Frieden,
+ Wenn er sein Teuerstes verliert.
+
+ Doch wird’s zum Zweiten sich gestalten,
+ Und änderst du der Worte Ton,
+ Ist eine Mahnung drin enthalten,
+ Zu frommer Pflicht, die reich an Lohn.
+
+
+ 311.
+
+ Einmal ist es mehr als dicht,
+ Einmal der in Versen spricht.
+
+
+ 312.
+
+ Mit Jubel wird es stets vernommen,
+ Daß viele auf die Tafel kommen;
+ Denn sollt’ das eine nicht behagen,
+ So paßt ein and’res für den Magen.
+ Wohl niemand mag vor ihm erscheinen,
+ Denn viele straft’s, verschont nicht einen.
+ Und willst du jemand dort verklagen,
+ So mußt vielleicht die Kosten tragen.
+
+
+ 313.
+
+ Als ein Gefäß, bald groß, bald kleiner,
+ Hier etwas schmutzig, dort viel reiner,
+ Bin ich allüberall, mein Kind,
+ Wo Bäcker und wo Fleischer sind.
+ Doch doppelt bin ich aufgewachsen
+ Als Fluß im Land der lieben Sachsen.
+
+
+ 314.
+
+ Wie ist das doch so sonderbar:
+ Es sitzt in sich – ist euch das klar?
+ Und sitzt’s in sich, um sich zu pflegen,
+ Ist’s oft in sich, um sich verlegen.
+
+
+ 315.
+
+ Er ist dem Kaufmann stets willkommen,
+ Weil er Verdienst und Nutzen bringt;
+ Sie wird nur dann gern aufgenommen,
+ Wenn freudig sie und tröstlich klingt.
+
+
+ 316.
+
+ Du hast es und wünschest es stets zu behalten,
+ Und doch wünschest stets du es nicht zu erhalten.
+
+
+ 317.
+
+ Im freien Felde lauscht wohl mancher ihr;
+ Doch fang sie nicht, mein Freund, man flieht sonst vor dir!
+
+
+ 318.
+
+ Wird es mit Wasser dir gegeben,
+ So kann es retten Leib und Leben;
+ Doch setzt man ihm noch Feuer zu,
+ Dann bringt es oft die ew’ge Ruh.
+
+
+ 319.
+
+ Mit »Der« schmückt es die Frühlingsflur
+ Und trägt die Farbe der Natur.
+ Mit »Das« zeigt es die wilde Kraft
+ Des Wahnsinns und der Leidenschaft.
+
+
+ 320.
+
+ (Männlich.)
+ Meuchelnd spring ich
+ Aus dem Hinterhalt hervor.
+
+ (Sächlich.)
+ Schmeichelnd kling ich
+ Jedem Künstler in das Ohr.
+
+
+ 321.
+
+ Ein Segler der Lüfte
+ Trägt er die Taube
+ Hinweg zum Raube.
+ Ein stolzer Dampfer
+ Durchkreuzt er die Meere
+ Zu Deutschlands Ehre.
+
+
+ 322.
+
+ Will segeln das Schiff in das wogende Meer,
+ Dann darf ich nimmermehr fehlen,
+ Es käm’ ohne mich wohl schwerlich ans Ziel,
+ Darauf ist ganz sicher zu zählen.
+ Es kann ohne mich auch bestehen kein Staat,
+ Das bleibet ein Satz unbestritten.
+ Doch trotzdem daß nimmer entbehrlich ich bin,
+ Bin häufig nicht gut ich gelitten.
+ Und segelst ins neue Jahr du bald ein,
+ Und fühlt deine Seele ein Bangen,
+ Laß Gott stets, was ich benenne, dir sein,
+ Wirst sicher ans Ziel du gelangen.
+
+
+ 323.
+
+ Was mancher Mann und manche Frau
+ Schon oft gewünscht sich hat,
+ Das sagt und zeigt dir ganz genau
+ Von jedem Buch das erste Blatt.
+
+
+
+
+VIII. Sinnrätsel:
+
+Das Wort soll nach seinem verschiedenen Sinn erraten werden.
+
+
+ 324.
+
+ Den Reichen bin ich nie, den Armen oft beschieden;
+ Wer mich entbehren muß, ist wieder nicht zufrieden.
+
+
+ 325.
+
+ Der arme Tropf
+ Hat einen Hut und keinen Kopf
+ Und hat dazu
+ Nur einen Fuß und keinen Schuh.
+
+
+ 326.
+
+ Du hast sie schon gesehen;
+ Sie schlägt und hat doch keine Hand;
+ Sie geht und bleibt doch stehen;
+ Sie steht und hängt doch an der Wand.
+
+
+ 327.
+
+ Ein Nebenfluß vom Rhein,
+ Kann nimmer fern dir sein.
+
+
+ 328.
+
+ Ohne daß ich Füße hätte,
+ Eil’ ich fort im schnellen Lauf,
+ Höre Tag und Nacht nicht auf
+ Und bin doch stets im Bette.
+
+
+ 329.
+
+ Ein Haus, gar künstlich, klein und nett,
+ Ist ohne Stuhl und Tisch und Bett;
+ Indessen dem, der wohnt darin,
+ Recht wohl behagt es immerhin.
+
+
+ 330.
+
+ Es ist kein Haus, doch baut man es;
+ Man ißt es nicht, doch kaut man es;
+ Wenn man’s nicht kaut, verbrennt man es.
+ Ihr kennt es, sagt: Wie nennt man es?
+
+
+ 331.
+
+ Er hat einen Kamm und kämmt sich nicht;
+ Er hat zwei Sporen und ist kein Ritter;
+ Er hat eine Sichel und ist kein Schnitter.
+
+
+ 332.
+
+ Oft tritt man zwar mit Füßen mich,
+ Doch heil ich Stoß und Schnitt und Stich.
+
+
+ 333.
+
+ Mit Lasten beladen kann ich gehen;
+ Nimm mir die Lasten, so bleib’ ich stehen.
+
+
+ 334.
+
+ Sobald du mich hast ausgesprochen,
+ Hast du mich auch sogleich gebrochen.
+
+
+ 335.
+
+ Rätst du mich recht, so hast du falsch geraten;
+ Und rätst du falsch, so hast du recht geraten.
+
+
+ 336.
+
+ Sehr wenig ißt man ohne mich,
+ Und doch ißt nicht allein man mich.
+
+
+ 337.
+
+ Was ist’s, das übers Wasser geht
+ Und doch dabei ganz ruhig steht?
+
+
+ 338.
+
+ Könnt ihr mit zwei Zeichen aus unserm Alphabet,
+ Mir einen Vogel nennen, den ihr gar häufig seht?
+
+
+ 339.
+
+ Man legt bekanntlich Schuhe an,
+ Damit man besser gehen kann;
+ Doch welche werden angelegt,
+ Damit sich etwas nicht bewegt?
+
+
+ 340.
+
+ Feuer löscht sonst Wasserflut,
+ Mich setzt Wasser erst in Glut.
+
+
+ 341.
+
+ Füße hab’ ich nicht zum Gehen,
+ Nur zum Stehen,
+ Und auf meinem Schoß hast du
+ Bei so mancher Arbeit Ruh’.
+
+
+ 342.
+
+ Ich bin nicht, ich war nicht, ich werde nicht sein.
+ Du meinst wohl, ich scherze? Ich sage dir: nein!
+ Ich stehe ja sichtbar vor deinem Gesicht;
+ Und willst du mich suchen, so find’st du mich nicht.
+
+
+ 343.
+
+ Es ist ein Wort, dreideutig dem Germanen;
+ Einst war das _Erste_ furchtbar seinen Ahnen;
+ Der schwere Zeiger der Geschichte rückt,
+ Der Deutsche erbt das Zepter; ihr erblickt,
+ Wie dem erwählten deutschen Sohne
+ Im _Zweiten_ die gewicht’ge Krone
+ Der Bischof auf die Stirne drückt.
+ Es kreist im hochgewölbten Saale
+ Das _Dritte_ bei dem Krönungsmahle.
+
+ (Hauff.)
+
+
+ 344.
+
+ Zwei Eimer sieht man ab und auf
+ In einen Brunnen steigen,
+ Und schwebt der eine voll herauf,
+ Muß sich der andre neigen.
+ Sie wandern rastlos hin und her,
+ Abwechselnd voll und wieder leer,
+ Und bringst du diesen an den Mund,
+ Hängt jener in dem tiefsten Grund,
+ Nie können sie mit ihren Gaben
+ Im gleichen Augenblick dich laben.
+
+ (Schiller.)
+
+
+
+
+IX. Anagramm:
+
+Durch Versetzung der Buchstaben wird ein anderes Wort gebildet.
+
+
+ 345.
+
+ Ich bin ein Ding, zu heil’gem Dienst geweiht;
+ Stellst du die Zeichen um, ein Priesterkleid.
+
+
+ 346.
+
+ Kein Mensch lebt ohne mich; ist das nicht klar genug?
+ So wißt: in mir steckt »Erbgut« und »Betrug«.
+
+
+ 347.
+
+ Um sie zu erreichen,
+ Mußt du Sieger sein;
+ Versetzt man nun die Zeichen,
+ Ist’s eine Stadt am Rhein.
+
+
+ 348.
+
+ Wie macht man aus den Worten »ach Ader« eine Charade?
+
+
+ 349.
+
+ Der Landmann will’s von seinem Feld;
+ Wenn man zwei Zeichen nur verstellt,
+ So will’s der reiche Mann vom Geld.
+
+
+ 350.
+
+ Brennholz liefere ich, daß im Winter es Wärme euch schaffe;
+ Wechseln zwei Zeichen in mir, raube die Wärme ich euch.
+
+
+ 351.
+
+ Sechs Zeichen euch nennen ein schleichendes Tier,
+ Einheimisch, doch spärlich vorhanden. –
+ Vertauscht ihr den Kopf mit dem Fuße mir,
+ Gleich sind Nagetiere entstanden.
+
+
+ 352.
+
+ Das Erste wird sich auf die Zeit beziehen,
+ Die Fische werden wohl das Zweite fliehen.
+
+
+ 353.
+
+ Fließender Wasser Gebiete trennt’s auf dem Rücken der Berge;
+ Stehen die Wörter versetzt, ist es ein ätzendes Gift.
+
+
+ 354.
+
+ Laß dir reichen
+ Fünf der Zeichen,
+ Ordne sie, dann wirst du haben
+ Einen Namen für die Knaben;
+ Doch wirst du die letzten beiden
+ Von den ersten Zeichen scheiden
+ Und sie an den Anfang stellen,
+ Glänzt entgegen dir im hellen
+ Schein vom Firmament,
+ Was mein Wort jetzt nennt.
+
+
+ 355.
+
+ Fünf Zeichen, die dir ein Gebirge nennen,
+ Das als ein großes gibt sich zu erkennen,
+ Tu mit geschickter Weise so verkehren,
+ Daß du sie kannst mit Appetit verzehren.
+
+
+ 356.
+
+ Nichts wär dem Landmann wohl fataler,
+ Als wenn ich immer herrschen sollte,
+ Was ich ihm auch nicht wünschen wollte.
+ Durch Umtausch beider letzten Zeichen
+ Mach’ mich zu einem großen Maler,
+ Wie wenige von Seines gleichen.
+
+
+ 357.
+
+ Als ein Getränk bin ich bekannt,
+ Doch wird mein Kopf als Fuß verwandt,
+ Und liest man mich dann umgekehrt,
+ So werd als Speise ich verzehrt.
+
+
+ 358.
+
+ Ein Räuber ist’s besonderer Art;
+ Wenn man die Zeichen anders paart,
+ Entstehet flugs ein Tier daraus,
+ Das sieht sehr plump und häßlich aus.
+
+
+ 359.
+
+ Mit dem Pfeil, dem Bogen, spiel ich nicht zum Scherz;
+ Komme ich geflogen, ist mein Ziel das Herz.
+ Steht mein Kopf am Ende, bin ich Königin;
+ Süße Düfte sende ich zu dir dann hin.
+
+
+ 360.
+
+ Ganz körperlos dahin ich schweben muß –
+ Drei erste Zeichen stell’ mir nur zu Fuß,
+ Nimm fort das vierte und in aller Eil’
+ Verwandle ich mich in mein Gegenteil.
+
+
+
+
+X. Akzenträtsel:
+
+Je nach der Betonung der einzelnen Silben verändert sich der Sinn des
+Wortes.
+
+
+ 361.
+
+ (Telegramm!)
+ Mein – V folgt heut unbedingt;
+ V – mich abends zu Euch bringt.
+
+
+ 362.
+
+ Ist nicht V – und losem Wesen
+ Ein Mensch, der glücklich einst gewesen,
+ Geworden zu dem ärmsten Mann?
+ Mein Freund nimm dir ein – V dran!
+
+
+ 363.
+
+ Nur der V – und Pflicht sich hält,
+ Hat – V auf den Dank der Welt.
+
+
+ 364.
+
+ Ein guter – V ist von Wert,
+ Für jeden, der um Rat begehrt,
+ Doch ist’s V – der Seltenheit,
+ Wenn er erscheint zur rechten Zeit.
+
+
+ 365.
+
+ Es herrscht die kummervollste Not,
+ Ins Land getreten war der Tod
+ Und hält erschreckend reiche Lesen.
+ Ihr kennt der Krankheit – V Wesen.
+ Manch’ Antlitz, noch am Abend rot,
+ V – am Morgen, und der Tod
+ In wenig, aber bangen Stunden
+ Hat neue Beute er gefunden.
+
+
+
+
+XI. Kreuz- und Querrätsel:
+
+Durch mehrfache Silbenverbindungen entstehen neue Wortbilder.
+
+
+ 366.
+
+ 1 | 2
+ ——+——
+ 3 | 4
+
+ 1, 2 erfreut im Sommer dich,
+ 3, 4 zur Tonne stets gehört.
+ Des 1, 4 Lied klingt schauerlich,
+ 1, 3 den Frieden stört.
+ Nimmst 4 du nur und dazu 2,
+ So gibt es deren mancherlei.
+
+
+
+
+XII. Rechenrätsel.
+
+
+ 367.
+
+ Welch’ Zahl wird immer selbes zählen,
+ Selbst wenn man’s auf den Kopf wird stellen?
+
+
+ 368.
+
+ Welche Jahreszahl des nächsten Jahrhunderts ist eine Quadratzahl?
+
+
+ 369.
+
+ Welche Zahl ist um 182 kleiner als ihr Quadrat?
+
+
+ 370.
+
+ Wie entsteht aus der Zahl von 1 bis 10, jede derselben nur einmal
+ gesetzt, die Zahl 100?
+
+
+ 371.
+
+ Zu beweisen, daß 1 von 9 Zehn beträgt!
+
+
+ 372.
+
+ Sohn, Vater und Großvater zählen 111 Jahre.
+ Der Vater ist 24 Jahre älter als der Sohn,
+ Der Großvater 30 Jahre älter als der Vater.
+ Wie alt ist jeder?
+
+
+ 373.
+
+ Zu beweisen, daß 20 - 22 = 88 ist!
+
+
+ 374.
+
+ Zieht man von einer dreisilbigen Zahl 594 ab, so erscheinen die
+ Ziffern der Zahl in umgekehrter Reihe.
+
+ Die erste Ziffer rechts ist zweimal so groß, als die zweite, diese
+ zweimal so groß als die dritte.
+
+ Wie heißt die Zahl?
+
+
+ 375.
+
+ Wie können die Ziffern 1 bis 9 in zwei Zahlen derart addiert werden,
+ daß deren Summe = 100 wird?
+
+
+
+
+XIII. Bilderrätsel:
+
+(Rebus.)
+
+Die Verse oder Sätze sind hier durch Figuren oder einzeln stehende
+Buchstaben und sonstige Zeichen ausgedrückt.
+
+
+ 376.
+
+ Lärm Lärm Lärm
+ Lärm Lärm
+ Lärm 0 Lärm
+ Lärm Lärm
+ Lärm Lärm Lärm
+
+
+ 377.
+
+ P.
+
+
+ 378.
+
+ _t_ T, t _T_.
+
+
+ 379.
+
+ W 1’ N, n, n, N
+ n, N, N, N.
+
+
+ 380.
+
+ r
+ R ——— r.
+ r
+
+
+ 381.
+
+ War
+ J D S War Mu War S S s 1’
+ War
+
+ Dar
+ Dar Haben Dar
+ Dar
+
+
+ 382.
+
+ r n
+
+ (Eine württembergische Eisenbahnstation.)
+
+
+ 383.
+
+ e e e e e e e e, n, n n n, r r r r.
+
+
+ 384.
+
+ f F f F
+ f F f F Eh Eh eh eh
+ f F F d Eh Eh Eh Eh R[1]
+ eh eh eh eh
+
+ [1] »R« steht im gedruckten Buch auf dem Kopf. (Project Gutenberg)
+
+
+ 385.
+
+ ung
+ D i F N t L i C H M ung E ung K n
+ ung
+
+ auch
+ ————— i r N.
+ mit
+
+
+
+
+XIV. Arithmogryph:
+
+(Zahlenrätsel.)
+
+Die Buchstaben sind hier durch Ziffern vertreten.
+
+
+ 386.
+
+ Wie man das Ganze schreibt,
+ Sag, Arithmetiker, bestimmt,
+ Wenn man 1/7 mir nimmt,
+ Daß nur 1/8 bleibt!
+
+
+ 387.
+
+ Geographisches Arithmogryph.
+
+ 5 1 2 1 9 1 Stadt auf Kuba.
+ 4 7 2 11 14 12 Berg im Kaukasus.
+ 11 4 15 1 7 Stadt in Rußland.
+ 8 1 3 11 6 3 Stadt in Spanien.
+ 10 13 11 1 9 14 10 Meeresstraße.
+ 9 1 9 13 4 12 Stadt in Frankreich.
+
+ (NB. Die erste und vierte senkrechte Reihe bezeichnet je einen Berg.)
+
+
+
+
+XV. Trennungsrätsel:
+
+Ein zusammengesetztes Wort soll in zwei Worte getrennt werden.
+
+
+ 388.
+
+ Das Rätselwort, das aus 2 Silben besteht,
+ Ist der Name eines Metalls.
+ Wenn ihr beide mit je einem Fuß noch verseht,
+ So nennt’s zwei Bewohner des Stalls.
+
+
+ 389.
+
+ Im Wasser tu’ ich meinen Dienst,
+ Doch werde ich geteilt,
+ Nenn’ zwei Gedichte Schillers ich dem Leser unverweilt.
+
+
+ 390.
+
+ Fehlt’s mir getrennt, dann wehe mir;
+ Wie bald bin ich verloren!
+ Vereint ist es mein Heimatland,
+ In Zerbst bin ich geboren. –
+
+
+ 391.
+
+ Wenn es getrennt dir fehlt,
+ Bist du nicht angeseh’n –
+ Vereint läßt der Soldat
+ Auf Posten es ergehen.
+
+
+ 392.
+
+ Der Gourmand macht sich nichts daraus,
+ Wer hungrig ist, dem schmeckt es fein.
+ Und machst drei Teile du daraus,
+ So ladet’s dich zum Essen ein.
+
+
+
+
+XVI. Wechselrätsel:
+
+
+ 393.
+
+ Wenn des Wortes Zweite mit »h« fängt an,
+ Einen Teil von Deutschland nennt es dir dann;
+ Mit »st« baut es der Staat, die Stadt,
+ Gar mannigfaltigen Zweck es hat.
+ Mit »w« erscheint es vor Gericht;
+ Am besten ist es, du brauchst ihn nicht.
+
+
+ 394.
+
+ Mit »H« ein jedes Jahr es hat,
+ Mit »Z« ist’s eine alte Stadt.
+
+
+ 395.
+
+ Mit »e« entsteht’s durch Schießen,
+ Mit »o« dient es zum Schließen;
+ Mit »e« ein großes Loch im Stein,
+ Mit »o« oft Steine hat’s ganz klein;
+ Mit »e« erfreut’s den Kanonier,
+ Mit »o« ist’s aller Damen Zier. –
+
+
+
+
+XVII. Ergänzungsrätsel:
+
+Beigefügte Gedankenstriche weisen hier auf die fehlenden Worte hin.
+
+
+ 396.
+
+ Wenn mit dem ersten Zug er –
+ Ist’s – ihn abzuholen;
+ Er – in wicht’ger Sache, um
+ Sich – bei uns zu holen.
+
+ (NB. Die fehlenden vier Wörter bilden ein Sprichwort.)
+
+
+ 397.
+
+ Ich bin noch –, in vollen Zügen
+ –, des Lebens mich zu freuen;
+ Und werd ich –, will ich mich fügen:
+ Was ich –, niemals bereuen.
+
+ (NB. Die fehlenden Worte bilden zusammen ein Sprichwort.)
+
+
+
+
+XVIII. Zitatenrätsel:
+
+
+398.
+
+Die nachstehenden acht Zitate enthalten ebensoviel Wörter, die in
+derselben Aufeinanderfolge eine bekannte Sentenz aus Schillers »Wilhelm
+Tell« ergeben:
+
+1. Früh aus den Wolken sprang der Tag.
+
+2. Dann übt der Jüngling streitend seine Kräfte.
+
+3. Nichts regt sich um ihn her, nur Schwärme von Kraniche begleiten ihn.
+
+4. Mit einem Herrn steht es gut, der, was er befohlen selber tut:
+
+5. Den Kategorischen Imperativus fand, das weiß ein jedermann, Immanuel
+Kant.
+
+6. Herr und Meister! hör’ mich rufen!
+
+7. Heute muß die Glocke werden!
+
+8. Setze dich, mein Sohn Rodrigo! Gerne will ich mit dir speisen.
+
+
+
+
+XIX. Scherzrätsel:
+
+
+ 399.
+
+ Hängt man den Schwanz von einer Schlange
+ Auch als Kopf ihr an,
+ Und stellt man dann noch eine Dame,
+ Doch ohne Fuß, daran –
+ Dann nennt das neu entstandene Wort
+ Eine große Hafenstadt sofort.
+
+
+
+
+XX. Vorsilbenrätsel:
+
+
+ 400.
+
+ Mit Ab entfernt es mit Gewalt,
+ Was dem Besitzer ward zu alt;
+ Mit An beginnt es jeden Tag,
+ Wie dieser sonst auch werden mag;
+ Steht es jedoch dicht neben Auf, –
+ Fängt an der Wand’rer seinen Lauf.
+ Mit Aus reizt es den Gaumen sehr,
+ Wirft aber Feuer auch umher,
+ Dagegen es mit Durch die Bahn
+ Empörter Fluten zeiget an.
+ Mit Ein lockt es der Diebe Schar
+ Und bringt auch auf dem Eis Gefahr.
+
+
+
+
+Scherzfragen.
+
+
+1. Wann schreibt man Wasser mit drei Buchstaben?
+
+2. In welchem Verhältnis stehen Pferd und Wagen?
+
+3. Was sieht einem halben Strohhalm am ähnlichsten?
+
+4. Welches ist der Unterschied zwischen einem Buch Papier und einem
+Violinspieler?
+
+5. Was ist für eine Ähnlichkeit zwischen einem Advokaten und einem
+Wagenrad?
+
+6. Durch welche Leiter ist noch niemand räumlich höher gekommen?
+
+7. Was machen die drei Verbündeten mit dem Sultan aus?
+
+8. Durch welche Uhren werden nur heitere Stunden angezeigt?
+
+9. Wie weit läuft der Hirsch in den Wald?
+
+10. Welches ist der ungesündeste Kanton?
+
+11. Ein Sperling frißt eher einen Zentner Haber als ein Pferd. Glaubst
+du das?
+
+12. Was hat ein Pflegekind mit einer gestohlenen Uhr gemeinsam?
+
+13. Wer kommt zum Ersten in die Kirche?
+
+14. Wo hat der Rauch seinen Anfang und das Feuer sein Ende?
+
+15. Welches ist das stärkste Getränk?
+
+16. Welches ist der Unterschied zwischen Dieb und Arzt?
+
+17. Welches Gewicht will niemand verlieren?
+
+18. Welche Richter sind die schneidigsten?
+
+19. In welchem Monat essen die Elsässer am wenigsten?
+
+20. Was ist eine Perrücke?
+
+21. Wem verdanken Sonne, Sterne und alle Sachen ihren Anfang?
+
+22. Welcher Stein hat zwei Stimmen?
+
+23. Welches ist die schlimmste Braut?
+
+24. Was ist ein Widerspruch?
+
+25. Wer ist der ärmste Mensch?
+
+26. Wer steckt bis über die Ohren in Schulden?
+
+27. Welche Nation ist die erleuchtetste?
+
+28. Wer verdient im Handumdrehen Geld?
+
+29. In welcher Stadt befinden sich sämtliche Einwohner im Arrest?
+
+30. In Spanien ruft der Kuckuck nie vormittags. Glaubst du das?
+
+31. Wann schämt sich der Himmel?
+
+32. Wie liegt die Katze auf der Mauer?
+
+33. Wann tun dem Hasen die Zähne am wehesten?
+
+34. Welches ist der einzige Mensch gewesen, der die zehn Gebote gehalten
+hat?
+
+35. Welcher Kuß hat viel Einnehmendes?
+
+36. Durch was wird die Weltordnung am meisten verkehrt?
+
+37. Welche Stadt hat kein Theater?
+
+38. Was muß man seinen Jungen werden lassen, wenn er etwas Rechtes
+werden soll?
+
+39. Was kann man nicht in Worten ausdrücken?
+
+40. Welche Mode bleibt jahrelang bestehn?
+
+41. Was macht 3mal sieben?
+
+42. Wer freut sich, wenn er Pech hat?
+
+43. Welches ist der Unterschied zwischen Sonne und Leberwurst?
+
+44. Welcher Stolz ist der unchristlichste?
+
+45. Warum hat Gott im Paradies gerufen: »Adam wo bist du!«?
+
+46. Welche Leute sind hochfahrend?
+
+47. Bei Nürnberg liegt ein großer Stein und wenn der Hahn kräht, bewegt
+er sich. Glaubst du das?
+
+48. Kannst du jemand etwas in die Hand geben, das er nicht sieht?
+
+49. Zu welchen Affen möchten viele Menschen gehören?
+
+50. Wie kommt eine studierende Dame am leichtesten zum Doktortitel?
+
+51. Welcher Monarch war der größte Kaufmann?
+
+52. Welche Lungen enthalten am meisten Poesie?
+
+53. Welche Bilder sieht man auch im Dunkeln?
+
+54. Was ist nicht recht und doch keine Sünde?
+
+55. Was sieht der König selten, der Bauer aber alle Tage?
+
+56. Wer lernt das, was Hänschen nicht lernt?
+
+57. Warum essen die alten Weiber im Spital mehr als die jungen?
+
+58. Hinten Land, wie vorn. Was ist das?
+
+59. Was ist fertig und wird doch täglich gemacht?
+
+60. Was wird nie von der Sonne beschienen?
+
+61. Wer hört alles und sagt nichts?
+
+62. Womit kann man sehr leicht in vornehmer Gesellschaft anstoßen?
+
+63. Welcher Handwerker freut sich über den schlechten Absatz?
+
+64. Wann ist’s gut allein sein?
+
+65. Welche Barschaft hat auch der Ärmste?
+
+66. Welcher Tor ist ein weiser Mann?
+
+67. Für wen ist es gut, wenn er den Geist aufgibt?
+
+68. Welche Tiere haben ihr ganzes Leben Geburtstag?
+
+69. Es ruft einer F in den Wald und kommt durchs Echo Fis heraus! Was
+ist die Ursache?
+
+70. Was ist der Fall, wenn einem Lehrjungen das rechte Ohr klingt?
+
+71. Welches sind die letzten Zähne, welche der Mensch bekommt?
+
+72. Warum müßte ein Tertianer für’s Rasieren eigentlich mehr bezahlen
+als andere Leute?
+
+73. Wie kommen die Kanonenkugeln von Essen?
+
+74. Welches ist der schönste Abschnitt aus dem Leben eines Studenten?
+
+75. In welcher Gegend ist es nicht kalt und nicht warm?
+
+76. Welches ist der erste Dichter?
+
+77. Welche Paten sind steinreich?
+
+78. Zu welchem Amte kann man nur geweckte Leute brauchen?
+
+79. Was kann man sagen, wenn die Wäscherin gestorben ist?
+
+80. Welche Leute machen sich am meisten um den Staat verdient?
+
+81. Was sind die Vögel für Landsleute?
+
+82. Welche Rolle nimmt jeder Schauspieler an?
+
+83. Welches Tier ist das stärkste?
+
+84. Wie bezeichnet man eine Gesellschaft, deren Absicht auf den Umsturz
+gerichtet ist, mit _einem_ Wort?
+
+85. Was entsteht, wenn sich ein Müller mit einem Schornsteinfeger balgt?
+
+86. Welches ist der passendste Arzt für eine sehr dicke und korpulente
+Person?
+
+87. Was wünschen die Studenten in Heidelberg? Die Antwort liegt im Namen
+der Stadt.
+
+88. Wer kommt eher in den Himmel, ein Dicker oder ein Dünner?
+
+89. Welcher Bläser bringt die größte Disharmonie hervor?
+
+90. Was kann sich ein Bettler verschaffen und ein Millionär nicht?
+
+91. Welches Wort wird durch Hinzufügung einer Silbe kürzer?
+
+92. Welches Fabrikat hat die meisten Abnehmer?
+
+93. Warum ist es gut für einen Schüler, wenn er den letzten Platz
+einnimmt?
+
+94. Wie beweist ein Examen, daß im Leben Steigen und Fallen abwechseln?
+
+95. Wie ergeht es demjenigen, der zu enge Stiefel trägt?
+
+96. Wie schreibt man elftausendelfhundertundelf mit Ziffern?
+
+97. Welches fünfsilbige Wort heißt rückwärts wie vorwärts?
+
+98. Welcher Satz heißt vorwärts wie rückwärts?
+
+99. Warum braucht der österreichische Kaiser nicht um Bürgen besorgt
+sein?
+
+100. Was ist für ein Unterschied zwischen einem Fünf-Mark-Stück und
+einer Fünf-Pfennig-Marke?
+
+
+
+
+Auflösungen.
+
+
+Auflösungen der _Worträtsel_:
+
+1. Löffel.
+
+2. Fenster.
+
+3. Brombeere.
+
+4. Zwiebel.
+
+5. Kuckuck.
+
+6. Glocke.
+
+7. Anna.
+
+8. Faul.
+
+9. Reich.
+
+10. Schere.
+
+11. Das R.
+
+12. Vier Musikanten.
+
+13. Rätsel.
+
+14. Absätze.
+
+15. Schere.
+
+16. Mond.
+
+17. Das A.
+
+18. Photographie.
+
+19. Falsches Geld.
+
+20. Floh.
+
+21. Trauring, Traurig.
+
+22. Eine Lüge.
+
+23. Schuld.
+
+24. Feuer.
+
+25. Das R.
+
+26. Der Sieg, die Sieg.
+
+27. Der Blitz.
+
+28. Das Rätsel.
+
+29. Nichts.
+
+30. Schleier.
+
+31. Der Regenbogen.
+
+32. Der Mond und die Sterne.
+
+
+Auflösungen der _Charaden_:
+
+33. Laubfrosch.
+
+34. Blütenkrone.
+
+35. Reinecke (Fuchs).
+
+36. Bernstein.
+
+37. Austern.
+
+38. Glockenspeise.
+
+39. Totengräber.
+
+40. Hellebarde.
+
+41. Maulkorb.
+
+42. Meineid.
+
+43. Weintraube.
+
+44. Siebenbürgen.
+
+45. Augenweide.
+
+46. Mißmut.
+
+47. Alarm.
+
+48. Vielleicht.
+
+49. Edelweiß.
+
+50. Mutterliebe.
+
+51. Nachtlicht.
+
+52. Mehltau.
+
+53. Scharfschütze.
+
+54. Trommelfell.
+
+55. Fuchsia.
+
+56. Osterhase.
+
+57. Kalakaua.
+
+58. Barbar.
+
+59. Wachsstock.
+
+60. Taschendieb.
+
+61. Morgenrot.
+
+62. Hammelsprung.
+
+63. Wermut.
+
+64. Sonntag.
+
+65. Angelrute.
+
+66. Rübezahl.
+
+67. Spieluhr.
+
+68. Bergmann.
+
+69. Gedankenstrich.
+
+70. Anakreon.
+
+71. Streichholz.
+
+72. Eigensinn.
+
+73. Hühneraugen.
+
+74. Löwenmaul.
+
+75. Leichtsinn.
+
+76. Verstand.
+
+77. Wetterfahne.
+
+78. Morgengabe.
+
+79. Baumschlag.
+
+80. Windspiel.
+
+81. Zähneklappern.
+
+82. Gassenhauer.
+
+83. Bleibtreu.
+
+84. Lustspiel.
+
+85. England.
+
+86. Stillschweigen.
+
+87. Armbrust.
+
+88. Dornröschen.
+
+89. Roßtrappe.
+
+90. Hoffart.
+
+91. Dachstein.
+
+92. Gottlieb.
+
+93. Dornenkrone.
+
+94. Meerschaum.
+
+95. Hauptbuch.
+
+96. Handtuch.
+
+97. Augentrost.
+
+98. Hasenpfeffer.
+
+99. Zufall.
+
+100. Ausschuß.
+
+101. Schlachtfeld.
+
+102. Werkzeug.
+
+103. Bleistift.
+
+104. Examen.
+
+105. Siegfried.
+
+106. Leidenschaft.
+
+107. Augenweide.
+
+108. Preßfreiheit.
+
+109. Maitrank.
+
+110. Trauerspiel.
+
+
+Auflösungen der _Kapselrätsel_:
+
+111. Klavierspieler – Klar.
+
+112. Hofmaler – Hofer.
+
+113. Weichsel – Wesel.
+
+114. Brief – mark – e.
+
+115. Ort – Ornament.
+
+116. G»erich«t, G»ich«t.
+
+117. F»ischl«ein, fein.
+
+118. St»ei«n, St»er«n.
+
+119. G»eis«t.
+
+120. Be»weg«ung, Be»zahl«ung.
+
+121. Araber, Ar.
+
+122. Ach, Uri, Aurich.
+
+123. Senta.
+
+
+Auflösungen der _Logogryphe_:
+
+124. Ulm, Ulme.
+
+125. Achtel, Wachtel, Schachtel.
+
+126. Kapelle.
+
+127. Mai, Main.
+
+128. Ems, Gemse.
+
+129. Ruben, Rubin.
+
+130. Satze, Tatze, Katze, Ratze.
+
+131. China, hin.
+
+132. Szepter, Respekt.
+
+133. Weinsberg, Weinberg
+
+134. Staufen, Taufe.
+
+135. Celle, Zelle.
+
+136. Moment, Monument.
+
+137. Kahn, Hahn, Bahn, Wahn, Zahn.
+
+138. Kleber, Leber, Eber.
+
+139. Eifer, Eifel.
+
+140. Menge, enge.
+
+141. Damm, Stamm, Kamm, Lamm.
+
+142. Duett, Duell.
+
+143. Rebell, Rebe.
+
+144. Baracke, Arrak.
+
+145. Wort, Ort.
+
+146. Scheitel, Eitel.
+
+147. Sage, Sago.
+
+148. Traue, Treue.
+
+149. Anna, Manna.
+
+150. Gestirn, Gestern.
+
+151. Steinbock, Steinblock.
+
+152. Trapper, Rappe.
+
+153. Reklame, Makrele.
+
+154. Buch, Bruch.
+
+155. Breslau, Reblaus.
+
+156. Ahnen, Bahnen.
+
+157. Genua, Augen.
+
+158. Nagel, Angel, lange.
+
+159. Mai, Maid, August, Augusta.
+
+160. Mohr, Ohr.
+
+161. Leiche, Eiche.
+
+162. Forst, First, Fürst.
+
+163. Meder, Leder, Feder.
+
+164. Preis, Reis, Eis.
+
+165. Gimpel, Wimpel.
+
+166. Ehre, Heer.
+
+167. Der Ar, das Ar.
+
+168. Thron, Thorn.
+
+169. Flosse, Flotte.
+
+170. Gloire, Loire.
+
+171. Soldat.
+
+172. Balkan, Balkon, Balken.
+
+173. Albern, Albert.
+
+174. Horb, Horeb.
+
+175. Erika, Amerika.
+
+176. Geld, Geduld.
+
+177. Brüssel, Rüssel.
+
+178. Daumen, Damen.
+
+179. Verdun, Verden.
+
+180. Tauende, Tausende.
+
+181. Beliebig, Liebig.
+
+182. Thorn, Horn.
+
+183. Gesindel, Gesinde.
+
+184. Geächtet, Geachtet.
+
+185. Trost, Rost, Ost.
+
+186. Feile, Eile.
+
+187. Toledo, Leo.
+
+188. Schilling, Schelling.
+
+189. Spaß, Paß, aß.
+
+190. Merseburg, Meersburg.
+
+191. Hagel, Havel.
+
+192. Kapitel, Kapital.
+
+193. Letter, Retter, Vetter, Wetter.
+
+194. Zehen, Zehn.
+
+195. Trabant, Brabant.
+
+196. Perle, Erle.
+
+197. Psalm, Salm.
+
+198. Klinge, Klingel.
+
+199. Keller, Kellner.
+
+200. Aden, Baden-Baden.
+
+201. Treue, Reue.
+
+
+Auflösungen der _Palindrome_:
+
+202. Leben, Nebel.
+
+203. Stets.
+
+204. Mais, Siam.
+
+205. Edom, Mode.
+
+206. Gitter, Rettig.
+
+207. Sarg, Gras.
+
+208. Beil, lieb.
+
+209. Neben.
+
+210. Ebbe.
+
+211. Elle.
+
+212. Uhu.
+
+213. Laban, Nabal.
+
+214. Regal, Lager.
+
+215. Tot.
+
+216. Eva, Ave.
+
+217. Zier, Reiz.
+
+218. Dom, Mode.
+
+219. Mainz, Znaim.
+
+220. Mark, Kram.
+
+221. Raab, Baar.
+
+222. Zeus, Suez.
+
+223. Ebbe.
+
+224. Egge.
+
+225. Esse.
+
+226. Euer, Reue.
+
+227. Nun.
+
+228. Sirach.
+
+229. Die; Eid.
+
+230. Nebo, oben.
+
+231. Roma, Amor.
+
+
+Auflösungen der _Buchstabenrätsel_:
+
+232. Das B.
+
+233. Sperling, Sterling.
+
+234. Esche, Asche.
+
+235. Till, Tell, Tüll, Toll.
+
+236. Wappen, Lappen.
+
+237. Mantel, Mandel.
+
+238. Sterne, Stirne.
+
+239. Kammer, Kummer.
+
+240. Zange, Zunge.
+
+241. Saulus, Paulus.
+
+242. Pest, West.
+
+243. Wichtig, Nichtig.
+
+244. Hast, Rast, (die) Mast, Last, (der) Mast, Gast.
+
+245. Beute, heute.
+
+246. Kinn, Inn.
+
+247. Rabe, Rebe, Robe, Rübe.
+
+248. Lamm, Schlamm.
+
+249. Datum, Batum, Fatum.
+
+250. Preis, Greis, Kreis.
+
+251. Penny, Ponny.
+
+252. Pirol, Tirol.
+
+253. Weser, Wesel.
+
+254. Grotte, Rotte, Motte, Lotte, Flotte.
+
+255. Gepäck, Gebäck.
+
+256. Kehlkopf, Kahlkopf.
+
+257. Halle, Helle, Holle, Hölle, Hülle.
+
+258. Teich, Teppich.
+
+259. Barbe, Farbe, Garbe, Narbe.
+
+260. Marie, Arie, Marine.
+
+261. Magen, Mager.
+
+262. Presse, Tresse, Kresse.
+
+263. Spargel, Spargeld.
+
+264. Perle, Erle.
+
+
+Auflösungen der _Homonyme_:
+
+265. Star.
+
+266. Der Feige, die Feige.
+
+267. Ofen.
+
+268. Marsch.
+
+269. Hebel.
+
+270. Fichte.
+
+271. Winde.
+
+272. Leine.
+
+273. Ruhr.
+
+274. Gewogen.
+
+275. Weichsel.
+
+276. Atlas.
+
+277. Flor.
+
+278. Sieben.
+
+279. Sulz.
+
+280. Lippe.
+
+281. Pulver.
+
+282. Lappen.
+
+283. Jura.
+
+284. Faust.
+
+285. Horn.
+
+286. Gefährte.
+
+287. Gerieben.
+
+288. Angeführt.
+
+289. Acht.
+
+290. rügen – Rügen.
+
+291. Derwisch, Der Wisch.
+
+292. buchen, Buchen.
+
+293. Wagen.
+
+294. Anstand.
+
+295. Vollendet.
+
+296. Fliegen – fliegen.
+
+297. Das Tor, der Tor.
+
+298. Flecken.
+
+299. Drachen.
+
+300. Admiral (Schmetterling).
+
+301. Satz.
+
+302. Retter.
+
+303. Baden – Baden.
+
+304. Wechsel.
+
+305. Fassung.
+
+306. Bart.
+
+307. Diwan.
+
+308. Milde.
+
+309. Alt.
+
+310. Gebet, gebet.
+
+311. Dichter.
+
+312. Gericht.
+
+313. Mulde (Zwickauer und Freiberger Mulde).
+
+314. Rat.
+
+315. Der Kunde, die Kunde.
+
+316. Nase.
+
+317. Grille.
+
+318. Pulver.
+
+319. Der Rasen, das Rasen.
+
+320. Der Bravo (Räuber); das Bravo (Beifall).
+
+321. Falke (Vogel und Schiff).
+
+322. Steuer.
+
+323. Titel.
+
+
+Auflösungen der _Sinnrätsel_:
+
+324. Hunger.
+
+325. Pilz.
+
+326. Uhr.
+
+327. Nahe.
+
+328. Fluß.
+
+329. Schneckenhaus.
+
+330. Tabak.
+
+331. Hahn.
+
+332. Pflaster.
+
+333. Wanduhr.
+
+334. Stillschweigen.
+
+335. Falsch.
+
+336. Salz.
+
+337. Brücke.
+
+338. Ente (N T).
+
+339. Radschuh.
+
+340. Kalk.
+
+341. Stuhl.
+
+342. Nicht.
+
+343. Römer.
+
+344. Leid und Freud.
+
+
+Auflösungen der _Anagramme_:
+
+345. Altar, Talar.
+
+346. Geburt.
+
+347. Preise, Speier.
+
+348. Durch Umstellung der Laute.
+
+349. Ernte, Rente.
+
+350. Forst, Frost.
+
+351. Natter, Ratten.
+
+352. Lange, Angel.
+
+353. Wasserscheide, Scheidewasser.
+
+354. Ernst, Stern.
+
+355. Atlas, Salat.
+
+356. Dürre, Dürer.
+
+357. Bier, Brei.
+
+358. Pirat, Tapir.
+
+359. Eros, Rose.
+
+360. Schemen, Mensch.
+
+
+Auflösungen der _Akzenträtsel_:
+
+361. Einzug – Ein Zug.
+
+362. Bei Spiel – Beispiel.
+
+363. An Recht – Anrecht.
+
+364. Einfall – Ein Fall.
+
+365. Erblich – erblich.
+
+
+Auflösung der _Kreuz- und Querrätsel_:
+
+366.
+
+ Ra | Sen
+————+————
+ Dau| be
+
+
+Auflösungen der _Rechenrätsel_:
+
+367. 96.
+
+368. 1936.
+
+369. 14.
+
+370. 1 u. 2 u. 3 u. 4 u. 5 u. 6 u. 7 u. 8 · 9 = 100.
+
+371. IX X; IX - I = X.
+
+372. Der Sohn 11; der Vater 35; der Großvater 65.
+
+373. XX
+ -22
+ ———
+ 88
+
+374. 842
+ (842-594=248).
+
+375. 91-27/54
+ + 8-3/6
+ —————————
+ 100
+
+
+Auflösungen der _Bilderrätsel_:
+
+376. Viel Lärm um Nichts.
+
+377. Ein Pfirsich. (Ein P für sich.)
+
+378. Eine Teegesellschaft.
+
+379. Weihnachten.
+
+380. Ein großer Eroberer.
+
+381. Jedes Warum muß sein Darum haben.
+
+382. Beimerstetten.
+
+383. Achte einen treuen Führer!
+
+384. Viel Feind, viel Ehre!
+
+385. Die öffentliche Meinung kann mitunter auch irren.
+
+
+Auflösungen der _Arithmogryphe_:
+
+386. Wachtel, Achtel.
+
+387. Habana, Elbrus, Reval, Madrid, Otranto, Nantes.
+
+
+Auflösungen der _Trennungsrätsel_:
+
+388. Kupfer (Kuh Pferd).
+
+389. Taucherglocke.
+
+390. An Halt, Anhalt.
+
+391. An Ruf, Anruf.
+
+392. Kommißbrot (Komm – iß – Brot!).
+
+
+Auflösungen der _Wechselrätsel_:
+
+393. Anhalt, Anstalt, Anwalt.
+
+394. Herbst, Zerbst.
+
+395. Bresche, Brosche.
+
+
+Auflösungen der _Ergänzungsrätsel_:
+
+396. Kommt Zeit – kommt Rat!
+
+397. Jung gewohnt – alt getan!
+
+
+Auflösung des _Zitatenrätsels_:
+
+398. Früh übt sich, was ein Meister werden will.
+
+
+Auflösung des _Scherzrätsels_:
+
+399. R – Otter – dam.
+
+
+Auflösung des _Vorsilbenrätsels_:
+
+400. _Ab_bruch, _An_bruch, _Auf_bruch, _Aus_bruch, _Durch_bruch,
+_Ein_bruch.
+
+
+Auflösungen der _Scherzfragen_:
+
+1. Wenn es gefroren ist; dann heißt es Eis.
+
+2. In einem gespannten.
+
+3. Die andere Hälfte.
+
+4. Beide haben Bogen.
+
+5. Beide wollen geschmiert sein.
+
+6. Durch die Tonleiter.
+
+7. Vier.
+
+8. Durch die Sonnenuhren.
+
+9. Bis in die Mitte; dann springt er wieder hinaus.
+
+10. Der Kanton Luzern; denn er liegt zwischen Zug und Schwyz.
+
+11. Ja; denn ein Sperling wird doch leichter mit einem Zentner Haber
+fertig als mit einem Pferd.
+
+12. Beide werden von fremden Leuten aufgezogen.
+
+13. Der Zweite.
+
+14. Beim R.
+
+15. Das Wasser, denn es treibt Mühlen.
+
+16. Wenn der Dieb das Haus verläßt, weiß er genau, was den Leuten fehlt;
+nicht immer aber der Arzt.
+
+17. Das Gleichgewicht.
+
+18. Die Scharfrichter.
+
+19. Im Februar.
+
+20. Eine falsche Behauptung.
+
+21. Dem S.
+
+22. Der Basalt (Bas – und Alt).
+
+23. Windsbraut.
+
+24. Daß ein Vegetarier erklärt, es sei ihm alles Wurst.
+
+25. Der Taucher, dem muß sogar die Luft gepumpt werden.
+
+26. Der den Hut nicht bezahlt hat.
+
+27. Die Illumination.
+
+28. Der Drehorgelspieler.
+
+29. In Bukarest.
+
+30. Ja, denn er schreit Kuckuck.
+
+31. Des Morgens und des Abends; denn dann wird er rot.
+
+32. Hart.
+
+33. Wenn ihn die Hunde beißen.
+
+34. Moses; denn er hielt die beiden steinernen Tafeln, auf welchen die
+zehn Gebote geschrieben waren, in den Händen.
+
+35. Der Fiskus.
+
+36. Wenn ein Schneiderlehrling Westen nach Osten trägt.
+
+37. Nikomedia (Kleinasien), Nie Komödie!
+
+38. Rechtsgelehrter.
+
+39. Einen nassen Schwamm.
+
+40. Die Kommode.
+
+41. Feines Mehl.
+
+42. Der Schuhmacher.
+
+43. Die Sonne geht auf im Osten, die Leberwurst im Sieden.
+
+44. Der Hagestolz, denn er geht nicht zum Altar.
+
+45. Hätte er Michel geheißen, so hätte Gott gerufen: »Michel, wo bist
+du?«
+
+46. Die Luftschiffer.
+
+47. Ja, daß der Hahn sich bewegt, nicht der Stein.
+
+48. Ja, sein Ohr.
+
+49. Zu den Schlar»affen«.
+
+50. Wenn sie einen Doktor heiratet.
+
+51. Napoleon I., er hatte eine Niederlage von Moskau bis Paris.
+
+52. Die Nibelungen.
+
+53. Die Traumbilder.
+
+54. Das Anziehen des linken Handschuhs an die rechte.
+
+55. Seinesgleichen.
+
+56. »Hans Nimmermehr«.
+
+57. Weil mehr alte drin sind.
+
+58. Wieland.
+
+59. Das Bett.
+
+60. Der Schatten.
+
+61. Das Ohr.
+
+62. Mit Weingläsern.
+
+63. Der Schuhmacher.
+
+64. Bei einer Erbschaft.
+
+65. Die Nachbarschaft.
+
+66. Der Dok–tor.
+
+67. Für den Branntweintrinker.
+
+68. Die Eintagsfliegen.
+
+69. Es steht ein Kreuz am Wege.
+
+70. Dann ist der Meister links.
+
+71. Die falschen Zähne.
+
+72. Der Barbier könnte auch noch Finderlohn beanspruchen.
+
+73. Rund.
+
+74. Der Abschnitt von einer Postanweisung.
+
+75. In der Lausitz.
+
+76. Der Nebel; denn im 1. Buch Mosis heißt es: »Dichter Nebel lag auf
+der Erde«.
+
+77. Die Karpaten.
+
+78. Zu dem Amte der Nachtwächter.
+
+79. Sie hat ausgerungen.
+
+80. Die Putzmacherinnen.
+
+81. Freisinger.
+
+82. Die Geldrolle.
+
+83. Die Schnecke, denn sie trägt ihr Haus.
+
+84. Kegelklub.
+
+85. Die preußische Nationalfarbe: weiß und schwarz.
+
+86. Kreisarzt.
+
+87. Geld herbei.
+
+88. Ein Dicker; denn er ist vollkommener.
+
+89. Der Ohrenbläser.
+
+90. Ein Armutszeugnis.
+
+91. Kurz, kürzer.
+
+92. Der Hut.
+
+93. »Die letzten werden die ersten sein.«
+
+94. Man »steigt ins Examen« und »fällt« oftmals durch.
+
+95. »Die Strafe folgt ihm auf dem Fuße nach.«
+
+96. = 12111.
+
+97. Reliefpfeiler.
+
+98. Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.
+
+99. Denn er hat Sieben»bürgen«.
+
+100. 4 Mark 95 Pfennig.
+
+
+
+
+Spiel u. Arbeit.
+
+Eine Modellbogen-Sammlung mit Anleitungen zur Selbstherstellung v.
+allerlei Spielwerk u. Apparaten.
+
+_Motto_: Wackere Knaben fertigen sich ihr Spielzeug selber an!
+
+Der Vorzug dieser Sammlung besteht in der genauen Anweisung zum Bau der
+einzelnen Modelle, die namentlich durch die detaillierten Vorlagen
+jedermann verständlich werden. Die Bändchen, die nachstehend aufgeführt
+sind, enthalten Arbeiten aus den verschiedensten Gebieten.
+
+[Illustration: Segeljacht (Bd. 1).]
+
+Nr.
+
+1. Segeljacht
+
+2. Camera obscura
+
+3. Schattentheater
+
+4. Burg (große Spielburg)
+
+5. Stereoscop
+
+6. Wasserräder
+
+7. Elektromotor aus Fadenrolle
+
+8. Drachen u. Luftballon
+
+9. Eisenbahn u. Bahnhofbau
+
+10. Saalburg
+
+11. Elektromotor
+
+12. Photographie-Apparat
+
+13. Kinder-Theater
+
+14. Windräder und Motore
+
+15. Elektrisiermaschine
+
+16. Projektionsappar.
+
+17. Elektrische Klingel
+
+18. Telefon
+
+19. Wasserturbine
+
+20. Elektrisches Licht (Dynamo)
+
+21. Brückenwage
+
+22. Aquarium
+
+23. Terrarium
+
+24. Herbarium
+
+25. Pantograph
+
+26. Laterna magica
+
+27. Puppenhaus
+
+28. Apparat für phot. Vergr.
+
+29. Heliograph (Opt. Telegr.)
+
+30. Schmetterlingszucht
+
+31. Buchdruckmaschine
+
+32. Telegraphenapparat
+
+33. Inductionsapparat
+
+34. Teslalicht
+
+35. Zink-Klischees
+
+36. Kriegsschiff
+
+37. Telegraphie ohne Draht
+
+38. Kinematograph
+
+39. Aeroplan (Zweidecker)
+
+40. Blinkfeuer
+
+41. Tischbillard
+
+42. Bobsleighschlitten
+
+43. Zauberapparat
+
+44. Elektr. Straßenbahn
+
+45. Luftpumpe
+
+46. Aeroplan-Eindecker
+
+47. Fahrstuhl
+
+48. Aeroplandrachen
+
+49. Röntgenstrahlen
+
+50. Influenzmaschine
+
+51. Kriegshafen
+
+52. Sky und Skylauf
+
+53. Fernrohr
+
+54. Akkumulatoren
+
+55. Elektr. Meßinstrum.
+
+56. Stereosk. Photografieapparat
+
+57. Physik. Apparate I zu Experimenten
+
+58. Physik. Apparate II Reibungs-Elektrizität
+
+59. Weihnachtskrippen
+
+60. Leinenkajak
+
+61. Kristallmodelle
+
+62. Paddelkanoe
+
+63. Mikroskop
+
+64. Dampfmaschine
+
+65. Dampfturbine
+
+66. Physik. Apparate III Galv. Experimente
+
+67. Puppenhaus
+
+68. Galvan. Elemente
+
+69. Elektrische Motore Schwach- u. Starkstrom
+
+70. Belagerungsmasch. des Altertums
+
+71. Aeroplan (Rumplertaube)
+
+72. Feldbefestig.
+
+73. Mod. Forts
+
+74. Webstuhl
+
+75. Drahtseilbahnen
+
+76. Astronom. Apparate
+
+77. Marionettentheater
+
+78. Rutschbahn
+
+79. Sonnenuhren
+
+80. Karussell
+
+81. Glasbläserei
+
+[Illustration: Elektrisches Licht (Dynamomaschine) (Bd. 20).]
+
+
+
+Anmerkungen zur Transkription: Die nachfolgende Tabelle enthält eine
+Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.
+
+Transcriber’s Note: The table below lists all corrections applied to the
+original text.
+
+S. 9: Vor ihrem Unfall schützen -> Anfall
+S. 20: Hälst du stets -> Hältst
+S. 23: macht sich bekannt -> macht sie bekannt
+S. 23: starb des letzen letzter Hort -> letzten
+S. 23: gepriesen von tausen Poeten -> tausend
+S. 27: In den folgenden Versen von Göthe -> Goethe
+S. 41: Ließ oder miß von vorn -> Lies
+S. 42: Dem Aug’ und Uhr ein Wörtchen beut -> Aug’ und Ohr
+S. 42: Daß das Erröten nicht zu schwer -> Erraten
+S. 53: Graß aber zeigt es mancher Hain -> Groß
+S. 54: [Zeilen vertauscht] Einen Makel, einen Ort, zeigt dir an dasselbe
+ Wort.
+S. 60: dreideutig dem Germanen -> dreideutig
+S. 62: Nicht’s wär dem Landmann wohl fataler -> Nichts
+S. 72: NB! Die fehlenden vier Wörter -> NB.
+S. 72: bilden zusammmen ein Sprichwort -> zusammen
+S. 79: G»erich«, t, G»ich«t. -> G»erich«t, G»ich«t
+S. 81: Ehre, Haer -> Heer
+S. 84: Freiburger Mulde -> Freiberger Mulde
+S. 85: Ra | Se -> Ra | Sen
+S. 86: 7 u. 8 . 9 -> 7 u. 8 · 9
+S. 88: mehr alte drinn sind -> drin
+S. 89: Denn er hat Sieben»bürgen. -> Sieben»bürgen«.
+
+
+
+
+
+End of the Project Gutenberg EBook of 500 Rätsel und Rätselscherze für j
+ng und alt, by Joseph Frick
+
+*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK 500 RÄTSEL UND RÄTSELSCHERZE ***
+
+***** This file should be named 31281-0.txt or 31281-0.zip *****
+This and all associated files of various formats will be found in:
+ http://www.gutenberg.org/3/1/2/8/31281/
+
+Produced by Markus Brenner and the Online Distributed
+Proofreading Team at http://www.pgdp.net
+
+
+Updated editions will replace the previous one--the old editions
+will be renamed.
+
+Creating the works from public domain print editions means that no
+one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
+(and you!) can copy and distribute it in the United States without
+permission and without paying copyright royalties. Special rules,
+set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
+copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
+protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project
+Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
+charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you
+do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
+rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose
+such as creation of derivative works, reports, performances and
+research. They may be modified and printed and given away--you may do
+practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is
+subject to the trademark license, especially commercial
+redistribution.
+
+
+
+*** START: FULL LICENSE ***
+
+THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
+PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
+
+To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
+distribution of electronic works, by using or distributing this work
+(or any other work associated in any way with the phrase "Project
+Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
+Gutenberg-tm License (available with this file or online at
+http://gutenberg.org/license).
+
+
+Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
+electronic works
+
+1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
+electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
+and accept all the terms of this license and intellectual property
+(trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all
+the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
+all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
+If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
+Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
+terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
+entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.
+
+1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be
+used on or associated in any way with an electronic work by people who
+agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few
+things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
+even without complying with the full terms of this agreement. See
+paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project
+Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
+and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
+works. See paragraph 1.E below.
+
+1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
+or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
+Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the
+collection are in the public domain in the United States. If an
+individual work is in the public domain in the United States and you are
+located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
+copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
+works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
+are removed. Of course, we hope that you will support the Project
+Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
+freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
+this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
+the work. You can easily comply with the terms of this agreement by
+keeping this work in the same format with its attached full Project
+Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
+
+1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern
+what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in
+a constant state of change. If you are outside the United States, check
+the laws of your country in addition to the terms of this agreement
+before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
+creating derivative works based on this work or any other Project
+Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning
+the copyright status of any work in any country outside the United
+States.
+
+1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
+
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+access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
+whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
+phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
+Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
+copied or distributed:
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+This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
+almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or
+re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
+with this eBook or online at www.gutenberg.org
+
+1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
+from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
+posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
+and distributed to anyone in the United States without paying any fees
+or charges. If you are redistributing or providing access to a work
+with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
+work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
+through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
+Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
+1.E.9.
+
+1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
+with the permission of the copyright holder, your use and distribution
+must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
+terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked
+to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
+permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
+
+1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
+License terms from this work, or any files containing a part of this
+work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
+
+1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
+electronic work, or any part of this electronic work, without
+prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
+active links or immediate access to the full terms of the Project
+Gutenberg-tm License.
+
+1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary,
+compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
+word processing or hypertext form. However, if you provide access to or
+distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
+"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
+posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
+you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
+copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
+request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
+form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
+License as specified in paragraph 1.E.1.
+
+1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
+performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
+unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
+
+1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing
+access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
+that
+
+- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
+ the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
+ you already use to calculate your applicable taxes. The fee is
+ owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
+ has agreed to donate royalties under this paragraph to the
+ Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments
+ must be paid within 60 days following each date on which you
+ prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
+ returns. Royalty payments should be clearly marked as such and
+ sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
+ address specified in Section 4, "Information about donations to
+ the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
+
+- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
+ you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
+ does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
+ License. You must require such a user to return or
+ destroy all copies of the works possessed in a physical medium
+ and discontinue all use of and all access to other copies of
+ Project Gutenberg-tm works.
+
+- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
+ money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
+ electronic work is discovered and reported to you within 90 days
+ of receipt of the work.
+
+- You comply with all other terms of this agreement for free
+ distribution of Project Gutenberg-tm works.
+
+1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
+electronic work or group of works on different terms than are set
+forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
+both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
+Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the
+Foundation as set forth in Section 3 below.
+
+1.F.
+
+1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
+effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
+public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
+collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
+works, and the medium on which they may be stored, may contain
+"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
+corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
+property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
+computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
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+of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
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+LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
+PROVIDED IN PARAGRAPH F3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
+TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
+LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
+INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
+DAMAGE.
+
+1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
+defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
+receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
+written explanation to the person you received the work from. If you
+received the work on a physical medium, you must return the medium with
+your written explanation. The person or entity that provided you with
+the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
+refund. If you received the work electronically, the person or entity
+providing it to you may choose to give you a second opportunity to
+receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy
+is also defective, you may demand a refund in writing without further
+opportunities to fix the problem.
+
+1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth
+in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS' WITH NO OTHER
+WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
+WARRANTIES OF MERCHANTIBILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
+
+1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied
+warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
+If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
+law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
+interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
+the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any
+provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
+
+1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
+trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
+providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
+with this agreement, and any volunteers associated with the production,
+promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
+harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
+that arise directly or indirectly from any of the following which you do
+or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
+work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
+Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
+
+
+Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
+
+Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
+electronic works in formats readable by the widest variety of computers
+including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists
+because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
+people in all walks of life.
+
+Volunteers and financial support to provide volunteers with the
+assistance they need, are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
+goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
+remain freely available for generations to come. In 2001, the Project
+Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
+and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
+To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
+and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
+and the Foundation web page at http://www.pglaf.org.
+
+
+Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive
+Foundation
+
+The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
+501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
+state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
+Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification
+number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at
+http://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
+permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
+
+The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
+Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
+throughout numerous locations. Its business office is located at
+809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email
+business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact
+information can be found at the Foundation's web site and official
+page at http://pglaf.org
+
+For additional contact information:
+ Dr. Gregory B. Newby
+ Chief Executive and Director
+ gbnewby@pglaf.org
+
+
+Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg
+Literary Archive Foundation
+
+Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
+spread public support and donations to carry out its mission of
+increasing the number of public domain and licensed works that can be
+freely distributed in machine readable form accessible by the widest
+array of equipment including outdated equipment. Many small donations
+($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
+status with the IRS.
+
+The Foundation is committed to complying with the laws regulating
+charities and charitable donations in all 50 states of the United
+States. Compliance requirements are not uniform and it takes a
+considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
+with these requirements. We do not solicit donations in locations
+where we have not received written confirmation of compliance. To
+SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
+particular state visit http://pglaf.org
+
+While we cannot and do not solicit contributions from states where we
+have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
+against accepting unsolicited donations from donors in such states who
+approach us with offers to donate.
+
+International donations are gratefully accepted, but we cannot make
+any statements concerning tax treatment of donations received from
+outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
+
+Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
+methods and addresses. Donations are accepted in a number of other
+ways including checks, online payments and credit card donations.
+To donate, please visit: http://pglaf.org/donate
+
+
+Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic
+works.
+
+Professor Michael S. Hart is the originator of the Project Gutenberg-tm
+concept of a library of electronic works that could be freely shared
+with anyone. For thirty years, he produced and distributed Project
+Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
+
+
+Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
+editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
+unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily
+keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
+
+
+Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
+
+ http://www.gutenberg.org
+
+This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
+including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
+Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
+subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.