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Frick, Hauptlehrer_ + + + Ein Bringmichraus + für Schul und Haus + + + Der Sammlung »Spielbücher« 12. Band + + _Verlag von Otto Maier, Ravensburg_ + + + + Ferd. Oechelhäuser’sche Buchdruckerei, Kempten-Allg. + + + + +I. Worträtsel: + +Das ganze Wort wird umschrieben dargestellt. + + + 1. + + Rate Kind: wer bin ich wohl? + Vorne bin ich breit und hohl, + Hinten bin ich lang und schmal. + Fütt’re dich beim Mittagsmahl. + + + 2. + + Es ist gemacht aus Holz und Glas, + Das Licht scheint durch. Was ist denn das? + + 3. + + Erst weiß wie Schnee, + Ich weiß noch mehr; + Dann grün wie Gras, + Ich weiß noch was; + Dann rot wie Blut, + Ist’s noch nicht gut. + Schwarz wie Pech, + Jetzt ist es recht. + + + 4. + + Wer mich beißt, den beiß ich wieder, + Netz ihm gleich die Augenlider. + + + 5. + + Kind, sag’ mir doch den Vogel an, + Der seinen Namen rufen kann? + + + 6. + + Ich rede ohne Zunge, + Ich schreie ohne Lunge, + Ich habe auch kein Herz, + Und nehm’ doch teil an Freud und Schmerz. + + + 7. + + Ein Mädchenname hat der Zeichen vier, + Und vor- und rückwärts lest dasselbe ihr. + + + 8. + + Ist es der Apfel, die Birne, so mag sie keiner genießen, + Ist es der Schüler, so wird ihn die leichteste Arbeit verdrießen. + + + 9. + + Selbst der niedrigste Knecht kann durch Gunst der Fortuna es werden. + Es besitzen jedoch, können Monarchen allein. + + + 10. + + Zwei Löcher hab’ ich, + Zwei Finger brauch’ ich, + So mach’ ich Langes und Breites klein + Und trenne, was nicht beisammen soll sein. + + + 11. + + Bei Vater, Mutter, Großpapa + Bin ich zu allen Zeiten; + Doch Onkel, Tante, Stiefmama, + Die kann ich gar nicht leiden; – + Ein jedes Rätsel fang ich an, + Und jeden guten Rat; + Ja leider bin ich stets beim Wort + Und niemals bei der Tat. + + + 12. + + Vier Spieler spielen die ganze Nacht; + Sie haben mit Eifer ihr Spiel gemacht, + Und keiner verlor und jeder gewann, + Wer waren die Spieler? o, sage es an! + + + 13. + + Ich sage dir nicht, was ich dir sage, + Sondern was ich dir sage, sage ich dir, damit du + Mir sagst, was ich dir nicht sage. + + + 14. + + Die Sätze, welche ledern sind, + Es kennt sie sicher jedes Kind. + + + 15. + + Eins, sind wir zwei; doch wenn wir uns zusammenfügen, + Entzwei’n wir alles, was wir kriegen. + + + 16. + + Obschon mich alle strahlend kennen, + So bin ich doch ein Diener nur; + Ich lasse mich verschieden nennen, + So wie ich steh’ auf Himmelsflur; + Ob ich voran der Herrin gehe, + Ob ihr ich oft im Rücken stehe. + + + 17. + + Bald bin ich groß, bald bin ich klein; – + Du findest mich in jedem Hain; + Im Tal und Wasser bin ich auch, + Sogar in jedem Qualm und Rauch; + Im Schlaf komm ich dir zu Gesicht.... + Weißt du des Rätsels Lösung nicht? + + + 18. + + Ich war vor kurzem nicht vorhanden, + Und jetzt, du weißt nicht, wie’s geschah, + Bin ganz im Dunkel ich entstanden + Und bin als schönes Kunstwerk da. + Der Künstler mußte mich behandeln, + Der Sonne Licht in Schwarz verwandeln, + Und glänzend Silber mußte schwinden, + Damit dich kannst getroffen finden. + + + 19. + + Wer es macht, der sagt es nicht; + Wer es nimmt, der kennt es nicht; + Wer es kennt, der nimmt es nicht. + + + 20. + + So fang den widrigen Gesellen, bevor er mehr dich plagt; + Ich kann nicht, denn er tat gar schnell, was uns sein Name sagt. + + + 21. + + Wenn du ihn hast erhalten, + So bleib ihm treu und hold. + Des ew’gen Bundes Zeichen + Ist er und glänzt im Gold. + Doch wenn ein einzig Zeichen + Du aus ihm läßt ganz fort; + Daß Weh dein Herz betroffen, + Verkündet dann das Wort. + + + 22. + + Der Blinde sah den Hasen laufen, + Der Lahme sprang ihm hurtig nach, + Der Nackte steckt ihn in die Tasche: + Was ist das für ein Ungemach? + + + 23. + + Es wird zur schweren Last + Und hat doch kein Gewicht. + Es ruht auf mancher Flur; + Und dennoch sieht man’s nicht; + Nicht selten wird’s gelöscht + Und brennt zuvor doch nicht! + + + 24. + + Zu manchem bist du wohl getreten + Und hast in Höflichkeit gebeten, + Daß er es möchte doch dir geben. + Trotzdem wird es dich nicht beglücken, + Gibt jemand es aus freien Stücken. + + + 25. + + In jedem Herzen, das da schlägt, + In jeder Brust, die sich bewegt, + In jedem Schmerz, der dich bedrückt, + In jeder Freud, die dich entzückt, + Doch nie in Leid und Seelenpein, + Wirst du mir schon begegnet sein. + + + 26. + + Nennst du mich »der«, bring ich Triumph + Und schlag des Gegners Waffe stumpf. + Nennst du mich »die«, führ’ ich mich ein + Als die Vasallin unseres Rhein. + + + 27. + + Unter allen Schlangen ist _eine_ + Auf Erden nicht gezeugt, + Mit der an Schnelle keine, + An Wut sich keine vergleicht. + + Sie stürzt mit furchtbarer Stimme + Auf ihren Raub sich los, + Vertilgt in _einem_ Grimme + Den Reiter und sein Roß. + + Sie liebt die höchsten Spitzen; + Nicht Schloß, nicht Riegel kann + Vor ihrem Anfall schützen; + Der Harnisch – lockt sie an. + + Sie bricht wie dünne Halmen, + Den stärksten Baum entzwei; + Sie kann das Erz zermalmen, + Wie dicht und fest es sei. + + Und dieses Ungeheuer + Hat zweimal nie gedroht. – + Es stirbt im eignen Feuer; + Wie’s tötet, ist es tot! + + (Schiller.) + + + 28. + + Wenn du den gord’schen Knoten löst, + Den ich dir bildlich dargestellt, + Dann hör ich auf, dir das zu gelten, + Für was mich jetzt dein Sinn noch hält. + + + 29. + + Wer es besitzt, hat Grund sich zu beklagen, + Und wem es fehlt, der ist gesund. + Wer es verschweigt, vermag uns viel zu sagen, + Und wer es sagt, der hält stets reinen Mund. + Der Geizige vermag es fortzuschenken; + Der üppige Verschwender knappt sich’s ab. + Wer niemals denkt, wird immer daran denken, + Und jeder nimmt es mit sich in das Grab. + + + 30. + + Geheimnisvoll ein Hauch nur, fast ein Nichts, + Gespenstisch oft, ist es ein Feind des Lichts. + Wo Blümlein welken auf der öden Flur, + In Trauer hüllt’s die sterbende Natur; + Die Müden all zu süßer Rast und Ruh + In stillen Stunden deckt es friedlich zu. + Es schmückt die Maid, wenn Lieb und Glück ihr winkt, + Umhüllet sie, wenn Lieb und Glück versinkt, + Wenn ihr die Letzte, die ihr Hort und Halt, + Entrissen durch des Todes Allgewalt. + Es deckt im Sarge sie, wie einst die Wiege, + Bis die Posaune schallt zum großen Siege. + + + 31. + + Von Perlen baut sich eine Brücke + Hoch über einen grauen See; + Sie baut sich auf im Augenblicke, + Und schwindelnd steigt sie in die Höh. + + Der höchsten Schiffe höchste Masten + Ziehn unter ihrem Bogen hin, + Sie selber trug noch keine Lasten + Und scheint, wie du ihr nahst, zu fliehn. + + Sie wird erst mit dem Strom und schwindet, + So wie des Wassers Flut versiegt. + So sprich, wo sich die Brücke findet, + Und wer sie künstlich hat gefügt? + + (Schiller.) + + + 32. + + Auf einer großen Weide gehen + Viel tausend Schafe silberweiß; + Wie wir sie heute wandeln sehen, + Sah sie der allerältste Greis. + + Sie altern nie und trinken Leben + Aus einem unerschöpften Born, + Ein Hirt ist ihnen zugegeben + Mit schön gebognem Silberhorn. + + Er treibt sie aus zu goldnen Toren, + Er überzählt sie jede Nacht, + Und hat der Lämmer keins verloren, + So oft er auch den Weg vollbracht. + + Ein treuer Hund hilft sie ihm leiten, + Ein muntrer Widder geht voran. + Die Herde, kannst du sie mir deuten? + Und auch den Hirten zeig mir an! + + (Schiller.) + + + + +II. Charaden: + +(Silbenrätsel.) + +Zuerst sollen die einzelnen Silben, dann das Ganze eines mehrsilbigen +Wortes erraten werden. + + + 33. + + Das Erste rauscht, vom Wind bewegt, + Wenn’s Zweite sich im Sumpfe regt; + Das Ganze schreit und ist nicht still, + Wenn sich das Wetter ändern will. + + + 34. + + Das Erste find’st du überall + Auf Erden ausgestreut; + Es ziert den Garten und das Feld, + Es schmückt manch buntes Kleid. + Das Zweite trägt des Herrschers Haupt, – + Wo auch sein Reich mag sein, + Das Ganze jedes Blümelein + Und sei es noch so klein. + + + 35. + + Mein Erstes ist nicht schmutzig; + Mein Zweites ist nicht rund; + Mein Ganzes ist ein schlaues Tier, + Weit schlauer als der Hund. + + + 36. + + Das Erste liegt im Schweizerland; + Die Zweite ist dem Fels verwandt; – + Das Ganze gibt der Meeresstrand + Und wird, verschönt durch Menschenhand, + Als Schmuck in alle Welt versandt. + + + 37. + + Die Erste ist ein Schmerzenslaut, + Die Zweite man am Himmel schaut; + Das Ganze aus dem Meeresgrunde, + Behagt des Reichen leck’rem Munde. + + + 38. + + Der ersten beiden Klang gar viel bedeutet; – + Die letzten Zwei die Köchin dir bereitet; – + Das Ganze etwas dir besagt, + Aus dem man die zwei Ersten macht. + + + 39. + + Die ersten Beiden werden in die letzten Beiden gebracht; + Und letzte Beide vom Ganzen für erste Beide gemacht. + + + 40. + + Mein Erstes ist voll Licht; mein Zweites ist voll Lieder; + Mein Ganzes ziert, bewacht, verteidigt, stößt auch nieder. + + + 41. + + Die Erste enthält die Mittel zum Beißen; + Die Andere die Sachen zum Beißen; + Das Ganze hindert am Beißen. + + + 42. + + Das Erste ist nicht dein; + Das Zweite ist kein Scherz; + Halt dich vom Ganzen rein, + Denn es schreit himmelwärts! + + + 43. + + Mein Erstes ist ein kostbares Getränke, + Mein Zweites wächst am sonnigen Gelände; + Mein Erstes macht man aus der Zweiten, + Das Ganze kannst im Herbst am Stock du schneiden. + + + 44. + + Die ersten zwei Silben sind eine heilige Zahl; + Mit letzten zwei kriegst du wohl Geld überall; + Schaust du dich nach dem Ganzen um, + So findest du ein Großfürstentum. + + + 45. + + Ohne meine ersten zwei + Sähest du dich nie; + Auf die grünen letzten zwei + Treibt man oft das Vieh. + Droben auf des Berges Grad + Man das Ganze sicher hat. + + + 46. + + Auf Englands Boden wohnt die Erste; + Die Zweite ist dem Helden eigen; + Im Ganzen wird im wahren Sinne + Der Mensch sich nimmer freundlich zeigen. + + + 47. + + Die Erste nennt man auch die ganze Welt; + Wer meine Zweite ist, dem mangelt Geld. + Das Ganze wird in ernsten Tagen + Gar oft geblasen und geschlagen. + + + 48. + + Mein Erstes – nicht wenig, + Mein Zweites – nicht schwer; + Mein Ganzes gibt Hoffnung, + Doch trau nicht zu sehr! + + + 49. + + Wer dem Feind vergibt und ihm sogar Gutes tut, + Ist die ersten Beiden, drum ein guter Christ; + Eine Farbe meine dritte Silbe ist; + Der Tiroler trägt das zarte Ganze auf dem Hut. + + + 50. + + Der ersten Beiden letzte zwei – + Mit jedem Tage sind sie neu. + Gar viel verliert das Leben dess’ an seinem Glanze, + Der schon als Kind vermissen mußt das süße Ganze. + + + 51. + + Das Erste ist Nacht und das Zweite ist Licht; + Nicht klug ist, wer lange den Kopf sich zerbricht. + + + 52. + + Aus Erster manche Speis ist gemacht; + Die Zweite kommet nur bei Nacht. + Einzeln – nur jedes nützen kann, + Zusammen – richtet’s Schaden an. + + + 53. + + Der Pfeffer wird die Erste sein; + Die letzten sollten sicher treffen. + In mancher Schlacht, in manchem Treffen + Nützt wohl das Ganze ungemein. + + + 54. + + Die ersten Silben lärmen; + Die dritte kann uns wärmen; + Das Ganze aber zittert, + Von jedem Wort erschüttert. + + + 55. + + Eines Tieres Name, + Eines Tieres Schrei + Bilden eine Blume; + Deute, was das sei! + + + 56. + + Jährlich kehrt das Erste wieder + Als ein schöner Feiertag; + Nettes Tierchen ist das Zweite, + Lebt in Feldern, wohnt im Hag; + Ist das Ganze gleich kein Vogel, + Doch es Eier legen mag. + + + 57. + + Vier a, zwei k, ein l, ein u, + Füg sie zu einem Worte du! + So hast du, wenn es dir gerät, + ’ne viel genannte Majestät. + + + 58. + + Zwei Silben sind’s, die meinen Namen bilden, + Und eine ist der andern gleich; + Sie führen dich zu ungeschlachten Wilden + Und in der Roheit häßlich Reich. + + + 59. + + Blumen geraubt ist die Erst’; oft stützt auch Blumen die Zweite; + Sieh, wie am Weihnachtsbaum sich das Ganze verzehrt. + + + 60. + + Was in dem ersten Paar du hattest, erhascht sich das Ganze; + Merkst du es zeitig, du wirst: »haltet die letzte mir« schrei’n. + + + 61. + + Auf zartem Weiß stellt sich das Zweit’ am schönsten dar; + Durch dunkle Nacht drängt sich das erste Silbenpaar: + Mög’ oft das Ganze dein erwachend Aug’ erfreun – + Und ungetrübt die Lust des Lebens dir erneuen. + + + 62. + + Die beiden ersten geben Stoff + Zu Kleidern grob und fein. + Die dritte darf im Glase nicht, + Soll Wert es haben, sein. + Wer ’s Ganze heute noch nicht kennt, + Der geh’ und such’s im Parlament. + + + 63. + + Das Erste ist ein Wort zum Fragen, + Das Zweite gut, um zuzuschlagen; + Das Ganze läßt den Gaumen zagen, + Ist aber heilsam für den Magen. + + + 64. + + Die Erste ist die Ursache der Zweiten; + Das Ganze soll man heilig halten. + + + 65. + + Eins, Zwei, du gewahrst sie an Tür und an Pfort. + Drei, Vier, die bestrafen das Büblein sogleich, + Hat’s Jemand gespielt ein’ tückischen Streich; + Das Ganze benutzt man, merk’s wohl, zu ’nem Sport. + + + 66. + + Die Ersten gedeihen auf des Ackers Mitte; + Mit gleich und ungleich wechselt die Dritte; + Das Ganze blickt aus vergangener Zeit, + Und lebt in Märchen weit und breit. + + + 67. + + Vertreibt mein Erstes dir die Langeweile, + So zeigt mein Zweites dir der Stunden Eile; + Willst du das Erste zu dem Zweiten fügen, + So kann das Ganze auch dein Ohr vergnügen. + + + 68. + + Die Erste ist hoch und die Zweite voll Kraft, + Heraus aus der Ersten, das Ganze viel schafft. + + + 69. + + Laß den drei Ersten freien Lauf, + Schwing freudig dich mit ihnen auf, + Wenn sie zu Hohem führen; + Doch hurtig halte sie zurück, + Wenn sie im nächsten Augenblick + Dich suchen und verführen. + Oft eilen sie der Zeit voraus + Und malen deine Zukunft aus + Umstrahlt vom Glück und Glanze. + Schnell tritt die Wirklichkeit herfür, + Macht dir durch alles eine Vier, + Und ich – ich mach’ das Ganze. + + + 70. + + Die ersten zwei sind gemeinsam Stoff + Der Anatomie und Analogie, + Die letzten Beiden aus Sophokles + Man kennt sie aus der Mythologie. + Das Ganze sang Weines und Weibes Preis, + Selbst als schon sein Haar war silberweiß. + + + 71. + + Das erste treibt gar oft ein loser Bube, + Das zweite ist in Küche, Keller, Stube; + Das Ganze wird geschätzt nur sehr gering, + Und dennoch ist’s ein oft begehrtes Ding. + + + 72. + + Die ersten den Besitz anzeigen + Und nennen was durch Erb und Kraft + Dir zugehört. Der Dritten Reigen + Fünffältig tritt im Leben auf. + Das Ganze zeigt bei jung und alt + Sich stets in häßlicher Gestalt. + + + 73. + + Die beiden ersten liefern gute Nahrung; + Die beiden letzten nimm’ gut in Verwahrung, + Ihr Dienst dir unentbehrlich ist; + Das Ganze führt zu mancher Klage, + Man sagt, es sei ’ne rechte Plage, + Nun rat einmal, was das wohl ist! + + + 74. + + Die beiden ersten sind gefährlich, + Klafft dir zumal das Dritte weit; + Und doch das Ganze freut alljährlich + Als Blümchen dich zur Sommerzeit. + + + 75. + + Die Feder, schon vom Hauch bewegt, + Des Ersten Silb’ Bezeichnung trägt. + Die Zweite, die von höchstem Wert, + Fünffacher Art dir ward beschert. + Dem Ganzen bleibe immer feind, + Da sich’s mit Tugend schwer vereint! + + + 76. + + Es kleiden in die erste Silbe + Die Dichter ihres Geistes Gaben; + Die zweite doch freut Menschen nur, + Die nicht Empfindung für das Schöne haben; + Mein Ganzes ist die Quelle großer Taten, + Und mit ihm muß der Leser mich erraten. + + + 77. + + Die Ersten herrschen jahraus jahrein, + Drei, Vier sind dem Krieger heilig, + Das Ganze hängt von dem Ersten ab, + Bewegt sich bald langsam, bald eilig. + + + 78. + + Zum Werk, das heute schon sich fördern ließe, + Brächt’, meinst du oft, mein Erstes auch noch Frist, + Weißt du auch nimmer, ob es neu erschließe + Sich deinem Aug’, ob du an ihm noch bist. + Mein Zweites heischt von dir des Bettlers Bitte, + Zum Namensfest gibst du’s, zum heil’gen Christ, + Auch sonst wohl lockt in deiner Lieben Mitte + Es oftmals ab dir Schmeichelei und List. + Mein Ganzes – wie in Koffern, Truhen, Schränken, + Sie’s emsig sammeln, ist der Bräute Denken. + + + 79. + + Die Erste wird alljährlich grün, + Die Zweite bringet immer Weh’n, + Das Ganze siehst du formenkühn + Durch eines Malers Kunst ersteh’n. + + + 80. + + Die Erste streicht über Land und Meer; + Die Zweite freut Alte und Junge sehr. + Das Ganze läuft leicht auf vier Beinen daher. + + + 81. + + Die Ersten, ohne Zepter, tragen Kronen, + Die Zweiten machen Lärm in allen Zonen. + Das Ganze mag bei Furcht, wie grimm’ger Kält’ geschehen, + Wer hätt’ im Leben mich nicht schon oft gesehen! + + + 82. + + Das erste Wort nennt dir gebahnte Wege, + Das zweite gibt viel wohlgezielte Schläge, + Das Ganze tönt, nicht jedes Ohr erlabend, + Vom frühen Morgen bis zum späten Abend. + + + 83. + + Die Erste ruft dir zu, nicht fort zu geh’n; + Nimmst ihr den Kopf, so kannst du’s an dir seh’n. + Die Zweite ist dem Freunde stets viel wert, + Und wird von jedem Menschen gern geehrt. + Durch’s Ganze aber wird so manche Schlacht + Durch Künstlers Hand recht anschaulich gemacht. + + + 84. + + Es erfüllt das Ganze nimmer, + Was es uns verspricht, + Wird die zweite seiner Silben + Uns zur Ersten nicht. + + + 85. + + Die erste Silbe drückt Beschränkung aus. + Die Zweite liebt, wer gern der Stadt entflieht; + Das Ganze ist ein mächtig-stolzes Reich, + Dem seine Grenzen oft das Erste scheinen. + + + 86. + + Mein Erstes bist du immer, + Wenn du die Letzten liebst; + Mein Ganzes ist vorüber, + Sobald du Antwort gibst. + + + 87. + + Wer meine Eins ist, hat nicht viel, + Jedoch die Zwei hat jedermann, + Und mit dem Ganzen man ein Ziel + Mit leichter Mühe treffen kann. + + + 88. + + Wer die beiden Letzten bricht, + Scheu’ der Ersten Spitze nicht! + Sind zum Ganzen sie vereint, + Dir ein Märchenbild erscheint. + + + 89. + + Die erste Silb ist gut zu Fuß, + Die beiden andern können fliegen. + Das Ganze winkt dir seinen Gruß + Fern von des Harzgebirges Zügen. + + + 90. + + Das Erste hat der Bauersmann + Und auch der König hat’s; + Das Zweite führt dich schnell davon + Nach einem andern Platz, + Das Ganze ist ein häßlich Ding, + Steht niemandem wohl an; + Es achtet andere gering, + Weil weiter es nichts kann! + + + 91. + + Wenn ein Haus wird aufgebaut, + Muß, eh’ man die Erste schaut, + Manche Zweite groß und klein + In den Bau gefüget sein. + Wenn du willst das Ganze seh’n, + Mußt nach Österreich du geh’n: + Nimm den Bergstock in die Hand, + Wandere in’s Alpenland! + + + 92. + + Auf allen deinen Lebenswegen, + In jedem Ort, noch so entlegen, + Das Erste ist dir immer nah. + Was teuer dir und wert erscheinet, + In einem kurzen Wort erscheinet, + Steht in der zweiten Silbe da! + Und fügst du beide dann zusammen, + Gibt’s einen schönen deutschen Namen, + Besinne dich! Du kennst ihn ja. + + + 93. + + Ihm, der mit göttlichem Erbarmen + Geheilt der Menschheit tiefste Wunden, + Ihm hat man von den scharfen Ersten + Die Letzten um das Haupt gewunden. + + + 94. + + Ich sitze gemütlich am Felsenrand + Und sehe die Erste glänzen. + Wie rings die Wellen den Ufersand + Mit der schneeigen Zweiten umkränzen! + Wie glänzt mein Kopf, aus dem Ganzen gemacht, + Er ist gar lieb mir und teuer! + In seinem Innern hab’ ich entfacht + Ein heimliches glimmendes Feuer. + + + 95. + + Nimmt man die Erste dir, gleich mußt du sterben. + Durch eine gute Zwei kannst Weisheit du erwerben. + Das Ganze kann der Kaufmann nicht entbehren; + Es steht in der Geschäftswelt hoch in Ehren. + + + 96. + + Das Erste trocknest am Ganzen du, + Vom Zweiten schneidet das Ganze man zu. + + + 97. + + Hältst du stets die Ersten offen, + Bleibt dir manches Weh erspart; + Hat ein Unglück dich betroffen, + Lindert es die Letzte zart. + Gute Kinder sind das Ganze + Ihren Eltern jederzeit; + Aus der Blumen reichem Kranze + Winkt es in bescheid’nem Kleid. + + + 98. + + »Wo sind denn die versproch’nen Ersten?« + So frug zwei Jäger ich letzthin, + Durchsuchte eifrig ihre Taschen, + Doch in den Taschen war nichts drin. + »Du bist und bleibst ein rechter Spötter«, + Versetzt’ der Eine d’rauf geschwind, + »Und manchesmal möcht’ ich dich wünschen, + Dorthin, wo die zwei Letzten sind.« + Wir lachten. – »Kellner, ich hab’ Hunger«, + Sprach ich, »die Karte, wenn’s gefällt!« + Und hab’ darauf zum Abendessen + Das leck’re Ganze mir bestellt. + + + 99. + + Das Erste ist nicht offen; + Das Zweite ist oft schwer. + Aufs Ganze nur zu hoffen, + Bringt keinem große Ehr. + + + 100. + + Die Erste will als Vorwort dir, + Die Zweit ertönt oft zum Pläsier, + Doch geht es gegen einen Feind, + Dann ist sie immer ernst gemeint. + Zum Ganzen man das Beste wählt, + Doch zu ihm auch das Schlechte zählt. + + + 101. + + Die Erste macht selbst Helden heiß; + Die Zweite lohnt der Menschen Fleiß, + Und auf dem Ganzen findest du + Manch wack’res Haupt in süßer Ruh. + + + 102. + + Ob du Künstler oder Dichter, + Schuster, Schneider, Schlosser bist, + Freude wirst du stets empfinden, + Wenn die Erst’ vollendet siehst. + + Gar verschieden ist die Zweite, + Dick und dünn und grob und fein + Und sie kann von Sammt und Seide + Oder Garn und Wolle sein. + + Nicht entbehren kannst das Ganze, + Ob du Schuster, Schneider bist, + Weil es, um die Erst zu schaffen, + Jederzeit vonnöten ist. + + + 103. + + Die erste Silbe ist gar schwer, + Ein Stein ist nichts dagegen, + Nur wenn dich drückt der Sorgen Heer, + Kannst bildlich du’s erwägen. + Die Zweite, die das Mitgefühl, + Der Edelmut gegründet, + Ward manchem Herzen das Asyl, + Wo es die Heimat findet. + Steht auch die Erste wie bekannt, + Im Dienst der Todeswaffen, + Als Ganzes hat’s in Künstlerhand + Manch schönes Werk geschaffen. + + + 104. + + Die Erste sagt so viel als: »Es ist aus«, + Dasselbe sagt die Zweite mit der Dritten, + Nur paßt das eine mehr zu Saus und Braus, + Das and’re zu der Kirche heil’gen Sitten, + Zu jedes Christmenschen frommen Bitten. + Das Ganze reihet Frag’ an Frage, + Der Schüler wie der Lehrer Plage. + + + 105. + + Wenn glücklich die Erste entscheidet die Schlacht, + Nach blutigem Kriege die Zweite uns lacht; + Ein ruhmreicher Held aus vergang’nen Tagen, + Das Ganze noch lebet in Liedern und Sagen. + + + 106. + + Wer trug die Ersten nicht von Zeit zu Zeit! + Sie sind der Schatten in dem Bild des Lebens! + Warst andern sie zu mildern du bereit, + So sei getrost, du lebtest nicht vergebens. + Die Dritte treibt oft Blatt und Blut empor, + Auch trägst du es von Meister Schusters Händen; + Es ist das Ruder an dem Feuerrohr, + Den raschen Tod, wohin du willst, zu senden. + Das Ganze wütet in des Menschen Brust. + Oft unterliegt er ihm im heißen Ringen. + Nicht selten wird’s des Lebens höchste Lust, + Doch öfter noch dir die Verzweiflung bringen. + + + 107. + + Schon sank auf Wald und Eins hernieder + Der Dämmrung Schleier leis’ und sacht, + Und ihre traumumfang’nen Glieder + Begann zu regen nun die Nacht. + Am Fuße einer Drei – Vier saß ich, + Vor mir die frisch begrünte Flur; + Des heißen Tages Müh’n vergaß ich + Im holden Frieden der Natur. + Wie war erquickend diese Kühle! + Sie machte Herz und Sinne klar. – + Wie labte nach des Tags Gewühle + Sich lechzend nun mein erstes Paar + Und von den Letzten kehrte wieder + Die Herde mit melod’schem Klang, + Wobei ihr Hirte treu und bieder + Ein Lied mit frommem Sinne sang. + Leis tönten aus dem nahen Orte + Die Abendglocken übers Feld. – + So ward mir zu dem ganzen Worte + Auch noch ein Ohrenschmaus bestellt. + + + 108. + + Der ersten Silb’ entströmen Wein und Lieder, + Und was du einsam denkst, macht sie bekannt, + Oft geht sie mit dem Zwang auch Hand in Hand, + Schlägt selbst in Fesseln deine freien Glieder! + Doch gibt das zweite Paar dir Hoffnung wieder, + Sein Feueratem weht von Land zu Land, + Sprengt deines Kerkers festgetürmte Wand, + Wirft deine Häscher, deine Fesseln nieder. + Scheint zwei mit eins sich nimmer zu vertragen, + So ist das Ganze doch ein hohes Wort, + Woran man nur den Widerspruch getadelt; + Doch hat sein Widerspruch manch großen Geist geadelt! + Fürwahr! es starb des letzten letzter Hort, + Wär’ es gestorben jüngst in unsern Tagen. + + (Hauff.) + + + 109. + + Liebliche Erste, du warst gepriesen von tausend Poeten + Und in Begeist’rung für dich singen unzählige noch. + Einmal nur mit all’ deiner Pracht erscheinst du des Jahres, + Und wie im Jahre, so blühst einmal im Leben du nur. + Liebe beut dir die Zweite, du kennst sie in vielerlei Arten – + Was ihm am meisten behagt, wähle ein Jeder sich aus. + So zu der Zweiten gehört auch das Ganze, das köstliche Ganze + Schenkt dir die Erste. Da ist Keiner, der es je verschmäht. + + + 110. + + Die beiden Ersten geh’n + Hervor aus Schmerz und Leid. + Die Dritte sich vollzieht + In Lust und Heiterkeit. + Durch’s Ganze stellt man uns + Handgreiflich, wunderbar, + Im Schmuck der Poesie + Den Ernst des Lebens dar. + + + + +III. Kapselrätsel: + +In _ein_ Wort sollen eine oder mehrere Silben eingeschaltet (=kapselt) +werden. + + + 111. + + Seht ihr d’rin vier Spiele, + Stets ein Spieler ist’s; + Fehlen die vier Spiele, + Klar, wie Wasser, ist’s. + + + 112. + + Von höchster Stelle aus berufen, + Daß nahe ich des Thrones Stufen + Der Künste schönster liege ob, + Erwarb ich mir schon manches Lob. + Doch wenn es glückt, aus meinem Herzen + Ein sichtbar Mal ganz auszumerzen, + So dien’ als Held ich von Tirol + Der tapfern Treue zum Symbol. + + + 113. + + Die Ostsee nimmt es auf als Fluß, + Bin _ich_ ihm zugetan; + Doch fehle ich; zu einer Stadt + Am Rheine wird es dann. + + + 114. + + Seh’ eine Mark ich darin liegen, + Hol’ ab und zu ich’s von der Post: + Doch fehlt die Mark dem Rätselworte, + Empfang ich’s täglich von der Post. + + + 115. + + Wo etwas nur verweilen kann, + Triffst du zu jeder Zeit mich an; + Doch fügst du mir den Namen ein, + Dann bin ich oft von Erz und Stein, + Wohl auch von Holz, Gips oder Stuck + Und diene immer nur zum Schmuck. + + + 116. + + Siehst Erich meinen Bruder, + Du in dem Wort versteckt, + Wird’s mich von Herzen freuen, + Wenn’s jeden Tag dir schmeckt. + Tret’ ich jedoch für Erich ein, + Schafft dir das Rätselwort nur Pein. + + + 117. + + Sieht man Ischl darin liegen, + Tummelt’s sich im Rhein; + Fehlet das genannte Städtchen, + Heißt’s gleich: das ist fein. + + + 118. + + Trag’ ich ein Ei in meiner Mitte, + So galt ich schon auf Schritt und Tritte + So manchem als ein Hindernis, + Dem Untergang er schwor gewiß. + + Doch wenn das Ei er weggenommen, + Um selbst an seinen Platz zu kommen, + So wink’ ich Trost und süße Ruh’ + Von oben vielen Herzen zu. + + + 119. + + Trag’ ich in mir, wie jeder weiß, + Auch nichts als hartes, kaltes Eis, + Bin ich doch Quelle allen Lebens. + Mir gilt des Todes Ruf vergebens + Und ewig kann allein nur sein, + Was ich in Wahrheit nenne mein. + + + 120. + + Bin ich’s, wovor die Trägheit flieht, + Wenn in mir einen Weg man sieht, + Und was zur Nacht wie auch bei Tage + Schafft vielem eine and’re Lage. + Doch tauscht der Weg mit einer Zahl, + Bereit ich manchem herbe Qual, + Dem in bezug auf seine Schulden + An Mark es fehlet oder Gulden. + + + 121. + + Du kennst mich als den Wüstensohn, + Der gern statt Häuser Zelte baut; + Doch fliegt mein Rabe mir davon, + So fahr’ erschreckt ich aus der Haut: + Vorbei ist’s dann mit allem Spaß, + Weil ich nur diene noch als Maß. + + + 122. + + Nimm, Leser, einen Schmerzensschrei + Und laß ihn auseinander klaffen; + Dir einen Schweizerkanton leih’ + Und schieb ihn in den Schmerzensschrei, + Dann hast du eine Stadt geschaffen! + + + 123. + +In den folgenden Versen von Goethe ist eine Frauengestalt aus einer Oper +enthalten: + + Ich sah mich um an vielen Orten + Nach lustigen, gescheiten Worten, + An bösen Tagen mußt ich mich freuen, + Daß diese die besten Worte verleihen. + + + + +IV. Logogryph: + +Das Wort erhält durch Beifügung oder Weglassung eines oder mehrerer +Laute eine andere Bedeutung. + + + 124. + + Mein kurzes Wort nennt eine Stadt + Am schönen Donaustrande; + Ein Zeichen mehr, ein schattiger Baum + Im lieben Vaterlande. + + + 125. + + Es ist ein Bruch; davor ein W. + Dann hört ihr’s rufen aus dem Klee; + Mit Sch jedoch birgt’s allerhand; + Oblaten, Pillen, Hut und Band. + + + 126. + + Zu fernster Spitze Afrikas + Füg ein zweisilbig Längenmaß. + So hast ein Kirchlein du erbaut, + Das hell ins Tal herniederschaut. + + + 127. + + Zwölf Geschwister sind wir zwar, + Doch immer ich der Schönste war; + Drum bringt mir jeder Huld’gung dar. + Versiehst du mich mit einem Fuß, + Bin ich ein sehr bekannter Fluß, + Den man in Deutschland suchen muß. + + + 128. + + Ich bin bekannt als deutscher Fluß, + Und gibst du mir noch Kopf und Fuß, + Dann klimm ich zu der Höh’ hinan, + Verfolgt vom kühnen Jägersmann. + + + 129. + + Mit »e« wird es ein Jude sein, + Mit »i« von hohem Wert ein Stein. + + + 130. + + Mit schnellem S und scharfem T + Hascht manche K so manche R. + + + 131. + + Ein großes Reich in Asien ich bin, + Doch kopf- und fußlos ist es hin. + + + 132. + + In den Händen der Fürsten ist es ein Zeichen der Herrschaft; + Werden die Zeichen versetzt, flößt es uns ein ihre Macht. + + + 133. + + Es liegt in Württemberg als Stadt, + Berühmt durch seine Frauen. + Doch wenn’s sein Herz verloren hat, + Trifft man’s in vielen Gauen. + + + 134. + + Wer ist’s, der mir den Berg wohl nennt, + In dem sich birgt ein Sakrament? + + + 135. + + Mit Z der Mönch es hat. + Mit C ist’s eine Stadt. + + + 136. + + S’ ist nur ein Augenblick, + Wirf einen Augenblick + In diesen Augenblick, + Ist’s oft ein Meisterstück. + + + 137. + + Auf dem See mit K, + Auf dem Hof mit H, + Durch den Schnee mit B, + In dem Kopf mit W, + Und im Mund mit Z, + Du weißt es schon, ich wett. + + + 138. + + Ich war ein Feldherr; + Nimmst du mir ein Zeichen weg, + So bin ich nur + Ein Teil von jeder Kreatur! + Zwei Zeichen weg, ein wildes Tier! + + + 139. + + Wer’s mit zu seiner Arbeit bringt, + Dem muß sie auch gelingen; + Mit Liebe wird er sie und Lust + Allzeit zu Ende bringen. + Gibt man ihm »l« statt »r« zum Fuß, + Nicht weit vom Rhein man’s suchen muß. + + + 140. + + Wo sich drängt mein Ganzes ein, + Pfleg’ ich kopflos mit zu sein. + + + 141. + + Am Wasser steht’s mit D; + Der Baum hat’s mit St; + Mit K ist es von Bein; + Mit L noch jung und klein. + + + 142. + + Bei »tt« eitel Harmonie, + Bei »ll« aber streiten sie; + Bei »ll« gibt’s oft scharfen Knall, + Bei »tt« süßen Widerhall. + + + 143. + + Wenn ihr zwei Zeichen streicht, die Quelle süßer Freuden. + Ich bin für Herrn und Land die Quelle mancher Leiden. + + + 144. + + Denke ein Wort dir, das gleich einer ärmlichen Hütte, + Anfang und Ende hinweg, – hast du ein geistig Getränk. + + + 145. + + Ein Wort ist es, das vier der Zeichen hat; + Mit drei ein Ort, doch weder Dorf noch Stadt; + Such uns nicht fern! leicht zu erspäh’n sind wir. + Indem du liest, hast beide du vor dir. + + + 146. + + Manche verzieren und schmücken das Wort, das ich meine; + Nimm ihm den dreifachen Kopf! sagt es auch gleich, was sie sind. + + + 147. + + Mit »e« erzählt’s dir was, du darfst’s nicht immer glauben; + Mit »o« kannst’s essen du, du darfst’s mir sicher glauben. + + + 148. + + Mit »a« sagts dir: du sollst es nicht so sehr, + Weil das mit »e« nicht gar so häufig mehr. + + + 149. + + Denke, mein Leser, dir jetzt einen schönen weiblichen Namen, + Vorn ein Zeichen hinzu! fiel es vom Himmel herab. + + + 150. + + Mit »i« dir fern, doch siehst du mich entzückt, + Mit »e« dir nah, doch ewig dir entrückt. + + + 151. + + Einstmals hat’s in den Alpen gelebt; jetzt ist es verschwunden; + Schiebt ihr ein l noch hinein, trifft man’s dort tausendfach an. + + + 152. + + Als Jägersmann im fernen Land + Bin ich dir, Rater, wohl bekannt; + Nimmst du mir Kopf und Fuß – o Graus! + Entsteht ein schwarzes Tier daraus. – + + + 153. + + So mancher Kaufmann macht, was ich besage, + Und in der Zeitung find’st du’s alle Tage. + Ein Fisch entsteht, – versetzest du die Zeichen, + Den du als Speise gern dir lassest reichen. + + + 154. + + Dem Faulen schafft’s Verdruß, + Dem Fleißigen Genuß. + Wirfst du ein »r« hinein, + So wird’s nichts Ganzes sein. + + + 155. + + Es ist eine große deutsche Stadt, + Doch wenn man versetzt die Zeichen hat, + Da kommt herein + Ein Tierchen klein, + Das einer Pflanze viel Schaden tut, + Darum ist ihm auch niemand gut. + + + 156. + + Mit dem A zähl ich zu denen, die dahin geschieden + Mit dem B durchzieh ich Stadt und Land. + + + 157. + + Sahst du die herrliche Stadt sich spiegeln gar stolz an dem Meere? + Schnell die Zeichen versetzt, spiegelt darin sich die Welt. + + + 158. + + Von Eisen ist’s, bald groß, bald klein, + Doch immer soll’s gerade sein. + Kehrst du die erste Silbe um + Ist Stahl und Eisen auch, doch krumm, + Und – dessen Fuß zum Kopf verkehrt + Hat das Erraten Raum gewährt. + + + 159. + + Mit einer Schar von Brüdern + Sind wir Nummer 5 und 8; + Weißt du wie auf leichte Weise + Man uns flugs zu Mädchen macht? + Füg’ hinzu ein »d« dem Einen, + Und dem Anderen ein »a«; + Wie auf eine Zauberformel + Sind die beiden Mädchen da. + + + 160. + + Ich bin im heißen Afrika geboren; + Doch trennst du grausam mir den Kopf vom Rumpfe, + So geht mein ganzer Leichnam mit verloren; + Nichts bleibt zurück als eines meiner Ohren. + + + 161. + + Nimmst du den Kopf ihr noch, + Die sonst schon starr und kalt, + Dann plötzlich hebt sie hoch + Und stolz ihr Haupt im Wald. + + + 162. + + Prang’ ich mit »o« in grünem Kleide, + Gewähr’ ich vielen große Freude; + Mit »i« bin ich sehr hochgestellt, + Mit »ü« noch höher auf der Welt. + + + 163. + + Mit einem M ist es ein Volk + Aus längst vergang’nen Zeiten; + Mit einem L ist es ein Stoff, + Draus manches wir bereiten. + Doch eh’ man’s mit dem F gebraucht, + In eine Flüssigkeit man’s taucht. + + + 164. + + Mein Ganzes suchst du oftmals zu erringen, + Ein Zeichen fort, dien’ ich dir zum Genuß; + Noch eins davon, bedeck ich Teich und Fluß, + Und soll ich nochmals dir Genüsse bringen, + Nimm noch ein Zeichen weg, jedoch am Schluß! + + + 165. + + Man nennt mich dumm, doch ohne Grund, + Denn sing’ ich nicht die schönsten Lieder? + Tausch’ jetzt den Kopf, dann flatt’re bunt + Vom Schiffe lustig ich hernieder. + + + 166. + + Es ist des Menschen höchstes, heil’ges Gut, + Wird’s ihm genommen, steht er ehrlos da; + In andrer Form dient es dem Staat zur Hut, + Wird’s ihm genommen, steht er wehrlos da. + + + 167. + + Über Berg, über Klüfte + Schwing ich hoch mich in die Lüfte, + Dort ich Herrscher bin. + Nimm den Kopf mir oder Leib, + Ich dann noch gleichlautend bleib, + Doch nicht gleich der Sinn: + Eine wohlbekannte Größe + Ist’s, in die ich mich auflöse. + + + 168. + + Zuteil werd’ ich nur höchster Würde, + Bin Glanzes Sinnbild, beut’s auch Bürde. + Versetzest in der Mitte du zwei Zeichen, + Wirst eine feste Stadt in Preußen du erreichen. + + + 169. + + Im Meer dem Fisch ist es mit »ss« eigen, + Mit »t« und »t« wird’s auf dem Meer sich zeigen. + + + 170. + + Der Franzmann prahlt einst gar zu bunt + Auf das, was mein fremd’ Wort gibt kund; + Doch, ob man’s später nicht mehr fand, + Kopflos fließt’s stets in seinem Land. + + + 171. + + Sechs sind der Zeichen, + Denen der Feind muß weichen. + Um die ersten Viere + Sie dienen, + Bereit zu Schutz, bereit zu Trutz! + + + 172. + + Ein groß und hoch Gebirg ist es mit »a«; + Mit »o« ich’s fast an jedem Schlosse sah; + Mit »e« ein groß Stück Holz liegt vor mir da. + + + 173. + + Wer’s ist mit »n«, der tut mir leid, + Weil dem Verlachen er geweiht, + Sei Herr er oder Dame. + Mit einem »t« zu jeder Zeit + Gelt ich als Männername. + + + 174. + + Ein Städtchen im württembergischen Land, – + Setze einen Buchstaben ein, findest einen Berg, + worauf Moses stand im Hirtengewand. + + + 175. + + Flickst einem Pflanzenkind der Haid + Zwei Zeichen richtig du ans Kleid, + Wird es zu einem großen Land, + Das ohne Zweifel dir bekannt. + + + 176. + + In das Herz des größten Weltbezwingers setz’ ein »Du« hinein + Und des Leidens höchster Überwinder wird gefunden sein! + + + 177. + + Jede Landkart’ kann mich nennen, + Stadt bin ich, gar schön und reich; + Suche nördlich der Ardennen, + Doch entfernt, dann hast mich gleich. + Willst mich vorn ein wenig stutzen, + Siehst du mich an manchem Tier, + Aber keine große Zier. + + + 178. + + Doppelt ist es jedem Menschen eigen, + Doch sollt’ nen Laut es weniger zeigen, + Fast zahllos in der Erde Landen + Und schön und häßlich ist’s vorhanden. + + + 179. + + Geschichtlich ist’s mit »u« bekannt + Als Stadt in der Franzosen Land; + Ein Städtchen in dem Deutschen Reich + Wird aber es mit »e« sogleich. + + + 180. + + In das Ende eines Seiles + Schling ein langes »s« hinein, + Alsdann wird es wie durch Zauber, + Eine große Menge sein. + + + 181. + + Ein Adjektiv bin ich, das deinem Willen + Zu jeder Stunde läßt die Wahl; + Verlier’ ich aber meine erste Silbe, + Such’ mich in der Gelehrten Zahl. + + + 182. + + Mit Kopf nenn’ eine Stadt ich dir + Und diene kopflos manchem Tier + Zu seines eigenes Kopfes Zier. + + + 183. + + Gehst einsam du auf fremdem Pfad, + So scheuest du’s, wenn es dir naht – + Hat’s eingebüßt jedoch den Fuß, + Brauchst gerne zur Bedienung du’s. + + + 184. + + Wer’s ist, dem weicht ein jeder aus, + Verschlossen bleibt ihm Hof und Haus. + Ein einzig Zeichen fort nur, dann + Ist’s gern hienieden jedermann. + + + 185. + + Wer es dir bringt, der ist dir wert; + Denn oft hast du’s vielleicht entbehrt + In trüber Lebenslage! + Ein Zeichen fort, – du hast’s nicht gern, + Hältst es von deinen Sachen fern, + Wo’s tunlich ohne Frage, + Und noch ein Zeichen fort, so bricht + Von dort dir an das Himmelslicht + So ein wie alle Tage! + + + 186. + + Wohl mit tausend scharfen Zähnen + Sucht es Rauhes zu verschönen; + Nimmt man ihm das erste Zeichen, + Hilft es schnell ein Ziel erreichen. + + + 187. + + In Spanien siehst du erheben + Sich eine Stadt, in der ihr Leben + Viel edle Geister lange Zeit + Der Wissenschaft allein geweiht. + Kannst den Tod aus ihr vertreiben, + So wird ein Name übrig bleiben, + Der, seit er einen Papst genannt, + Allüberall ist wohlbekannt. + + + 188. + + Als wertvoll gelt ich unbestritten + Mit einem »i« im Reich der Briten; + Doch höher stehe ich mit »e«, + Weil dann mich die Gelehrtenwelt + Zu einer ihrer Größen zählt. + + + 189. + + Man liebet mich stets dort, + Wo herrschet heit’rer Sinn; + Mein erstes Zeichen fort, + Führ’ zwischen Bergen ich hin. + Nochmals das Haupt mir ab! + Im Kartenspiel ich Geltung hab. + + + 190. + + Hast du den Atlas wohl zur Hand? + Drin findest an der Saale Strand + Du eine altersgraue Stadt: + Der Zeichen neun ihr Name hat. + Stell’ zwei der Zeichen um, im Nu + Hast eine Stadt in Baden du: + Am Bodensee, sie ist nur klein, + Doch ist berühmt ihr guter Wein. + + + 191. + + Zerstörend ist’s mit »g« bekannt, + Mit »v« ein Fluß im deutschen Land. + + + 192. + + Ein Band ist meine Hülle, + Ein Abschnitt muß ich sein, + Zumeist des Dichters Wille + Bringt Form in mich hinein. + Ist »e« in »a« verwandelt, + So wirst du durch mich reich; + Mit Wertpapieren handelt, + Wer mich besitzt, sogleich. + + + 193. + + Von Buch und Zeitungsblatt, + Mit »L« dient es dem Drucker, + Mit »R« es wohl in Nöten + Jedweder gerne hat. + Besuchet hätt’s mit »V« jüngst + Gern auf dem Lande ich, + Da macht’ es durch die Rechnung + Mit »W« mir einen Strich. + + + 194. + + Es hat sie jedes Menschenkind, + Und weißt du gern wie viel es sind, + So magst du das vorletzte Zeichen + Nur ohne weiteres durchstreichen. + + + 195. + + Mit »T« am Himmel mag es sein, + Doch muß es allezeit begleiten; + Mit »B« du siehst, nicht weit vom Rhein, + Ein schönes Land mit deutschen Leuten. + + + 196. + + Nach Dichters Mund vom Himmel geweint, + Es nun als köstlich Kleinod erscheint; + Und nimmt man ihm den Kopf alsbald, + Ersteht es als ein Baum im Wald. + + + 197. + + Ich bin ein Lied, aus alter Zeit entsprungen, + Und werde in der neu’sten noch gesungen. + Obwohl ich, als ein Fisch, die Tafel ziere, + Sobald mein erstes Zeichen ich verliere. + + + 198. + + Wohl oft sah ich im Heldenkampf sie sprühen; + Ein Zeichen d’ran, mußt du sie ziehen. + + + 199. + + In einem Teil von deinem Haus + Wirf nur ein »n« hinein; + Im Restaurant, im Kaffeehaus + Wird’s dir zu Diensten sein. + + + 200. + + Mit und auch ohne Kopf bin eine Stadt. + Kopflos Arabien mich hat; + Mit Kopf jedoch lieg’ ich nicht weit vom Rhein + Dem deutschen, den wir alle lieben, + Und lade, bist du krank, dich ein, + In mir, der doppelten, mich auszuüben. + + + 201. + + Kennst du das Wort, das Herzen mächtig bindet? + Kennst du der Liebe trauliches Symbol; + Das feste Band, das sich um Freunde windet, + Des Fürsten Heil, des Vaterlandes Wohl? + + An Stärke muß ihm Stahl und Eisen weichen; + Doch hat es einen mächt’gen stillen Feind; + Streichst du des hohen Wortes erstes Zeichen, + Hast du die finstre Macht, die ich gemeint. + + Solang die Welt steht, liegen diese beiden + Im Kampf um höchstes Leid und höchste Lust; + Halt fest am Ganzen, laß sie nimmer streiten + In deiner stillen und zufriednen Brust! + + (Hauff.) + + + + +V. Palindrom: + +Das Wort ergibt auch rückwärts gelesen einen Sinn. + + + 202. + + Alles, was die Erde hegt, + Was sich in den Lüften regt, + Freut sich meiner innig. + Umgekehrt, zieh’ ich durchs Tal + Und verhüll der Sonne Strahl. + Nie willkommen bin ich. + + + 203. + + Du findest mich stets, + Du magst mich nun lesen + Von vorne, von hinten, + Stets bin ich gewesen, + Stets bleibe ich auch + Nach altem Gebrauch. + + + 204. + + Als Frucht trat ich dir schon auf deutscher Flur entgegen. + Ein großer Staat bin ich in Asien gelegen. + + + 205. + + Für ein rotes Gemüse verkauft er der Erstgeburt Rechte. + Rückwärts wechselt sie stets, ändert oft launisch die Form. + + + 206. + + Räuber, Mörder und Verbrecher + Eingesperrt sind hinter mir; + Aber rückwärts ißt der Zecher + Mit Behagen mich zum Bier. + + + 207. + + Wer in mir ruht, weiß nichts von Müh. + Kehrst du mich um, nähr’ ich das Vieh. + + + 208. + + Fort! ich fürchte deinen Hieb; + Umgekehrt bist du mir lieb. + + + 209. + + Hast du auch vor- und rückwärts mich gelesen, + Bin ich doch immer seitwärts nur gewesen. + + + 210. + + Du magst mich vorwärts oder rückwärts lesen, + An jeder Küste bin ich oft gewesen. + + + 211. + + Lies oder miß von vorn, miß oder lies von hinten, + Du wirst mich immer gleich an Sinn und Länge finden! + + + 212. + + Lies vorwärts oder rückwärts mich, + Derselbe Vogel bleibe ich! + + + 213. + + Vorwärts ein liebender Bruder war er der Gemahlin Isaaks. + Rückwärts ein treuloser Mann, David feindlich gesinnt. + + + 214. + + Vorwärts – siehst du’s beim Gelehrten, + Voll von Büchern, groß und klein; – + Umgekehrt, – gebraucht’s der Müde, + Will er ruhig schlafen ein. + + + 215. + + Beginn’ das Wort da, wo’s beliebt, + Der Sinn wird dadurch nicht getrübt; + Es müssen’s einst wir alle werden, + Die wir noch leben hier auf Erden. + + + 216. + + Vorwärts gelesen künd ich mich + Als eine Ahnfrau dir; + Liest du mich rückwärts, dann bin ich + Als Gruß der Grüße Zier. + + + 217. + + Ob es von vorne oder rückwärts wird gelesen, + Stets liegt etwas Bestechliches in seinem Wesen; + Im ersten Falle Schmuck, Verschönerung es bedeutet, + Im zweiten Falle, was die Sinne lockt, verleitet. + + + 218. + + Gar mächtig ist’s in seinem Bau, + Erhebt dein Herz zum ew’gen Licht, + Und drehst du’s um, trägt es zur Schau, + Was heute dem Geschmack entspricht. + + + 219. + + Als eine Stadt in deutschem Land, + Bin einem jeden ich bekannt; + Doch, wenn verstellt sind meine Zeichen, + Da muß nach Mähren ich dann weichen; + Dort aber gelt’ ich auch als Stadt, + Die immerhin Bedeutung hat. + + + 220. + + Mächtiger Lebensnerv du! ob weiblich genannt oder sächlich, + Alle, welchen du fehlst, sind Bettler oder sind schwächlich! + Rückwärts gelesen – bedeckt es die Messen mit bunten Gestalten, + Kommt nun, ihr Leser und sucht, – es ist Beides im Rätsel enthalten. + + + 221. + + Wie wird doch wohl die Stadt genannt, + Die – wird ihr Name umgewandt – + Dem Aug’ und Ohr ein Wörtchen beut, + Das den, der es empfängt, erfreut. + Daß das Erraten nicht zu schwer, + Sag’ ich dir jetzt noch etwas mehr: + Daß nämlich die gedachte Stadt + Zum Herrn den Herrscher Ungarns hat. + + + 222. + + Unter den Alten + Göttergestalten + Ward dereinst er hochverehrt, + Dessen Name zeigt verkehrt + Eine Stadt auf engem Land + Zwischen zweier Meere Strand. + + + 223. + + Ob du auch rückwärts wendest mich, + Bleib’ ich doch wie vorher, + Erschöpfend unveränderlich + Bis auf den Grund das Meer. + + + 224. + + Du magst mich vor und rückwärts lesen, + Ich bleibe stets, was ich gewesen, + Versehe mein Geschäft ganz wacker, + Ich mach’ den Bauern mürb den Acker. + + + 225. + + Du magst, wie immer willst, mich lesen, + Du triffst auf mir ein hitzig Wesen, + Vom Schmied und Schlosser angefacht, + Das schnell das Eisen weicher macht. + + + 226. + + Was nicht ihr nennt mit dem von vorne, + Das eignet euch nicht trügerisch zu, + Sonst kommt es umgekehrt im Zorne + Und raubt euch des Gewissens Ruh’. + + + 227. + + Ist es nicht ein artig Wesen, + Dieses kleine Wörtlein hier? + Kannst es vor und rückwärts lesen, + Gibt es Frag’ und Antwort hier. + + + 228. + + Jüdische Weisheit aus Dichters Mund + Tut dir das Wort, das meinige, kund; + Rückwärts lies es, und es umblüht + Griechische Anmut dein Gemüt! + + + 229. + + Es ist mein Sinn zur Weiblichkeit gerichtet; + Ich steh vor ihr jahrhundertlang. + Es wird auch manchem vor mir bang, + Er wird durch mich zur Wahrheit streng verpflichtet. + + + 230. + + Vom sehnenden Blicke des sterbenden Sehers verklärt + Strahlst du, erhabener Berg, zeigst ihm das heilige Land. + Scheidend nur durft es begrüßen der Führer des jüdischen Volkes; + Segen vermittelnd im Tod, wie er’s im Leben getan. + Lies verkehrt nun die Silben, die gleichfalls die Richtung dir zeigen, + Wo das verheißene Land, deiner Pilgerfahrt Ziel? + + + 231. + + Noch sitzt auf halbverfallnem Throne, + Noch hält die längst bestrittne Krone + Die alte Königin der Welt. + Ob sie wohl je vom Throne fällt? + Vielleicht; doch lies’st du sie von hinten, + So wirst du einen König finden, + Der herrscht, seitdem die Welt besteht, + Das Reich nur mit der Welt vergeht; + Sie schießt nicht ewige Donnerkeile, + Doch ewig treffen seine Pfeile. + + (Hauff.) + + + + +VI. Buchstabenrätsel: + +Ein oder mehrere Buchstaben des Wortes werden verändert. + + + 232. + + Du hast mich oftmals schon gesehen; + Zwei Dutzend Brüder habe ich, + Und wenn wir nach der Ordnung stehen, + Bin ich der Zweite sicherlich; + Im Bad bin ich der Erst und werd nicht naß, + Im Grab der Letzte. – Was ist das? + + + 233. + + Mit Sp ist es ein niedlich Ding, + Ein Tierchen, munter stets und flink; + Mit St hat’s England aufzuweisen, + Man hört es dort als Münze preisen. + + + 234. + + Mit E steht’s grün und kräftig da, + Verbrenn’s, so wird aus E ein A. + + + 235. + + Mit »i« als weiser Narr bekannt; + Mit »e« als tapf’rer Held genannt; + Mit »ü« als Kleiderstoff verwandt; + Mit »o« als Hund verfolgt durch Stadt und Land. + + + 236. + + Mit »W« beim Adel hochverehrt, + Hat es mit »L« nur Lumpenwert. + + + 237. + + Hart kleid ich dich (t); + Weich iß’st du mich (d). + + + 238. + + Mit »e« such’ es auf Erden nicht, + Mit »i« an deinem Angesicht. + + + 239. + + Mit »a« ist es in jedem Haus, + Wer ruht nicht gern in selbem aus; + Mit »u« ist es im Herzensgrund, + Wer wird nicht gern von ihm gesund? + + + 240. + + Mit »a« kann’s dich empfindlich zwicken; + Doch kannst du ihr gar leicht entgehen. + Mit »u« wird’s dir viel wen’ger glücken, + Wirst oft von ihr verletzt dich sehen. + + + 241. + + Ich zog als S zum Kampfe aus + Und kam, als P, davon nach Haus; + Mein Herr, dem ich einst Feind gewesen, + Hat drauf zum Helfer mich erlesen. + + + 242. + + Es möge vor des Ersten Wüten, + Der Herr die Länder stets behüten! + Verändert wird es dorthin zeigen, + Wo nach des Tages Stundenreigen + Die Stunde scheidend uns entschwindet, + Der Abendstern die nahe Nacht verkündet. + + + 243. + + Mit W ist’s immer zu beachten, + Weil’s nutzbar, folgenreich und schwer; + Mit N als wertlos zu betrachten, + Weil nutzlos ist, gehaltlos, leer. + + + 244. + + Mit H eilt’s; + Mit R weilt’s; + Mit M nährt’s; + Mit L beschwert’s; + Mit M ragt’s; + Mit G Dank sagt’s. + + + 245. + + Mit B, was der Sieger gewinnt. + Mit H, was schnell verrinnt. + + + 246. + + Sicherlich hast du, mein Freund, das Wort, das ich meine, im Antlitz; + Vorn ein Zeichen hinweg, nennt es dir schnell einen Fluß. + + + 247. + + Mit »a« ein Vogel, dessen »Lieder« + So einfach sind wie sein Gefieder. + Mit »e« ist’s eine Pflanze wert, + Mit »o« von Damen oft begehrt, + Mit »ü« such mich als Pflanze wieder. + + + 248. + + Sieh’ ein Hauch trübt immer die glänzende Fläche des Stahles + Und verwandelt den Glanz in den verderblichen Rost. + So auch wandelt ein Laut das Sinnbild der Reinheit und Unschuld + In das Sinnbild von Schmutz, Laster, Verderben und Schuld. + + + 249. + + Ein Andres ist’s – Jahr aus, Jahr ein – + An jedem Tag mit D; + An einem Binnenmeere ist’s + Ein Hafenort mit B. + Wo immer nur der Mensch auch weilt, + Mit F bestimmt es ihn ereilt. + + + 250. + + Mit P bestimmt’s den Wert der Ware, + Mit G zählt es stets viele Jahre, + Mit K hat’s niemals Spitzen, Ecken – + Nun such’ die Lösung zu entdecken. + + + 251. + + Mit »e« ist es im brit’schen Land + Als eine Münze wohlbekannt; + Mit »o«, ein munterer Gesell, + Läuft auf vier Beinen er gar schnell. + + + 252. + + Mit P ein Tier, + Mit T ein Land! + Ist Beides dir + Vielleicht bekannt? + + + 253. + + Mit einem »r« am Schluß + Ist es ein deutscher Fluß; + Doch eine deutsche Stadt + Wenn’s »l« am Ende hat. + + + 254. + + Mit Gr, ein Ort, wo selten Licht erscheint, + Mit R, der Ruhe, der Gesetze Feind, + Mit M, ein kleines Tier, des Lichtes Freund, + Mit L, ein Mädchenname schön und hehr, + Mit Fl, durchfurchet es das weite Meer. + + + 255. + + Ist hart sein drittes Zeichen, dann + Trägt oftmals man sehr schwer daran, + Doch wenn sein drittes Zeichen weich, + Ist’s lieb dem Hungrigen sogleich. + + + 256. + + Mit »e« hat’s jedes Menschenkind, + Der seines Hauptes Schmuck büßt’ ein. – + Mit »a« jedoch nur der allein, + Wer sagt die Lösung mir? + + + 257. + + Mit »a« ist’s eine Stadt im deutschen Lande, + Mit »e« erscheint’s, sobald die Nacht verschwindet, + Mit »o« ist es als gute Frau bekannt, + Mit »ö« ist es ein Ort voll Glut und Brand, + Mit »ü« es schützend um den Leib sich windet. + + + 258. + + Wirfst in ein Wasser du zwei »p« hinein, + Wird’s warm und trocken deinen Füßen sein. + + + 259. + + Mit B lebt es in Teich und Fluß, + Mit F dem Auge bringt’s Genuß, + Mit G sieht’s froh der Landmann stehen, + Mit N läßt’s stolz der Krieger sehen. + + + 260. + + Ich kenne einen schönen Namen, + Es führen ihn viel schöne Damen. + Läßt du sein erstes Zeichen fort, + So nennt ein Lied das neue Wort; + Doch fügst in ihn ein »n« du ein, + Wird’s auf dem Meer zu finden sein. + + + 261. + + Mit »n« da ist’s ein wichtig Ding, + Und niemand schätze es gering: + Wer es nicht pfleget immerdar, + Der bleibet es mit »r« fürwahr. + + + 262. + + Mit P muß es gar vieles drücken, + Mit T so manche Kleidung schmücken; + Mit K wächst es in meinem Garten; + Es gibt darum verschiedene Arten. – + + + 263. + + Es bringt mir oft im Frühjahr + Die Gattin ein Gericht, + Das ist nicht allgewöhnlich + Und oft bekomm’ ich’s nicht. + Sie hängt ein einzig’ Zeichen, + Ein »d« der Speise an: + Freut sich, wenn sie vom Gärtner + Dafür sie kaufen kann. + + + 264. + + Gar mancher sucht es auf des Meeres Grund, + Und wer es bekommt, dem ist köstlich der Fund. + Seines Kopfes beraube nun dieses Wort + Und such’ es am Wasser, es findet sich dort! + + + + +VII. Homonym: + +Dasselbe Wort hat verschiedene Bedeutung. + + + 265. + + Man läßt ihn sprechen; + Man läßt ihn stechen; + Es ist ein Vogel + Und ein Gebrechen. + + + 266. + + Er läßt sich jagen in die Flucht; + Sie aber ist ’ne süße Frucht. + + + 267. + + Du findest mich im Ungerland + Als eine wohlbekannte Stadt; + Doch auch im lieben Vaterland, + Wo mich fast jede Stube hat. + + + 268. + + Wie heißt der Befehl, den die Krieger vollziehen? + Er hat einem Tonstück den Namen verliehen. + + + 269. + + Keine Maschine, + Der ich nicht diene. + Ein Dichter ist’s + Im andern Sinn. + + + 270. + + Ein schöner Baum mit hohem Stamm, + Ein Philosoph und weiser Mann. + + + 271. + + Als Pflanze seine Schwestern eng umgeben, + Als Werkzeug kann es große Lasten heben. + + + 272. + + Es ist ein Fluß im deutschen Land; + Auch hat’s der Kutscher häufig in der Hand. + + + 273. + + Als Krankheit bringt es viele Qualen; + Als Fluß durchwandert es Westfalen. + + + 274. + + Wirst du es von andern, + Weiß man deine Schwere; + Bist du es den andern, + Schätzen sie die Ehre. + + + 275. + + Bald ist es eine Frucht, die jeder gern genießt, + Und bald ein deutscher Strom, der sich ins Meer ergießt. + + + 276. + + Was ist denn das für ein kurioses Ding: + Ein Buch ist es, ein Berg, ein Kleiderstoff + Und auch ein Schmetterling. + + + 277. + + Im Blumengarten erfreue ich wohl jedermann; + Doch zeige ich in anderem Sinn auch Trauer an. + + + 278. + + Korn wird mit ihnen rein gemacht, + Und eines gibt mit ihnen acht. + + + 279. + + Gar vielen dient’s als angenehme Speis, + Und ist doch eine Stadt im Schwarzwaldkreis. + + + 280. + + Im Norden ist’s ein deutscher Fluß, + Auch drückt man drauf gar manchen Kuß. + + + 281. + + Ich bin bestimmt den Tod zu bringen, + In Jägers und in Kriegers Hand; + Doch mit dem finstern Tod zu ringen, + Werd ich vom Arzte angewandt. + + + 282. + + Du findest uns hoch oben und zwar im kalten Nord + Und auch bei jedem Schneider siehst du uns auf mein Wort. + + + 283. + + Mein Bruder, der Jurist, studiert es treulich, + Mein Vetter, der Tourist, bestieg es neulich. + + + 284. + + Was eines Dichters Meisterstück, + Macht jedermann im Augenblick. + + + 285. + + Ein Stoß von mir: + Du läufst davon! + Ein Stoß in mich + Gibt hellen Ton. + + + 286. + + Kaleschen sind’s und Kutschen, + Denk ich’s als Mehrheit mir; + Begleit ich dich auf Reisen, + Bin ich’s als Einheit dir. + + + 287. + + Mancher Käse wird es, + Eh’ man ihn genießt, + Und das gleiche Wörtchen + Jeder Gauner ist. + + + 288. + + Vom Feldherrn wurden wir’s, + Als wir gen Frankreich zogen; + Wer’s wird bei ’nem Geschäft, + Ist ganz gewiß betrogen. + + + 289. + + Ein Zahlwort ist’s, an allen Tagen + Wird’s pünktlich auf der Uhr geschlagen; + Ein Hauptwort, das oft manchen traf, + Als große, ja die größte Straf; + Doch muß man auch, damit das Leben + Gesichert sei, es immer geben. + + + 290. + + Bei Fehlern soll man’s tun, schreibt man es klein; + Doch schreibt man’s groß, wird’s eine Insel sein. + + + 291. + + Läßt man’s in einem Wort, dann ist’s + Ein Geistlicher, doch kein Christ. + Macht man jedoch zwei Wörter draus, + Liegt es verächtlich vor dem Haus. + + + 292. + + Schreibt sich mein Wort am Anfang klein, + So muß es jeder Kaufmann tun. + Groß aber zeigt es mancher Hain, + Und herrlich läßt sich’s drunter ruhn. + + + 293. + + Ist’s Zeitwort, muß ich’s unbedingt, + Wenn ich Gewinn erstrebe. + Als Hauptwort schaff’ ich’s gleich mir an, + Wenn ich als Rentner lebe. + + + 294. + + Es wäre roh, mich aus den Augen setzen; + Drum nimm du mich, wenn’s gilt mich zu verletzen; + Auf mich zu geh’n ist manchem Passion, + Wird auch nicht immer Beute ihm zum Lohn. + + + 295. + + Ist, was du schufst, mein Rätselwort, + Sind Gold und Ehre dein, + Hat, was du liebst, mein Rätselwort, + Wie gramvoll wirst du sein! + + + 296. + + Groß – machst Jagd du wohl darauf, + Wird es gar zu keck, + Klein – kommt deren muntre Schar + Flink damit vom Fleck. + + + 297. + + Bin zwar oftmals sehr verschlossen, + Ohne daß man falsch mich nennt; + Doch hat’s manchen stark verdrossen, + Und er klopft ganz vehement. + + Wer wohl könnte hoch mich schätzen, + Der ich aller Weisheit bar, + Und nur dummes Zeug kann schwätzen? + Nur ein Dummer, das ist klar. + + + 298. + + Einen Makel, einen Ort, + Zeigt dir an dasselbe Wort. + + + 299. + + Einst kroch ich, ein Gewürm am Boden, + Da mußten Reiter mit mir streiten, + Jetzt steig ich herrlich in die Lüfte, + Doch folg ich eines Knaben Leiten. + + + 300. + + Als Knabe bin ich oft gegangen, + Hinaus mit jugendfrohem Sinn, + Und habe dort zum Scherz gefangen, + Was ich nun selbst geworden bin. + + + 301. + + Eh’ du nur wußtest, was ich bin, + Hast du mich längst gemacht; + Bald sprichst du mich, bald schreibst du mich, + Manchmal mit viel Bedacht. + Ob groß, ob klein, der Menschengeist + Spricht immerdar aus mir – + Und doch macht leichter mich als du, + Und schneller manches Tier. + + + 302. + + Welches Wort von vorne genommen, + Bleibt dir gleichfalls umgekehrt, + Immer in der Not willkommen + Und von ganz demselben Wert? + + + 303. + + Ich wollt es tun, drum ging ich schleunigst hin, + Fand dort – verdoppelt – es nach meinem Sinn. + + + 304. + + Wo es als Änderung erscheint, + Ist ew’ger Unbestand gemeint; + Doch wenn man es bezahlen muß, + So ist’s oft eine harte Nuß. + + + 305. + + Wenn auch nicht im Werte gleich + Manchem Stein’, an Feuer reich, + Bin ich deshalb dennoch wert, + Daß man meinen Nutzen ehrt. + + Aber auch wenn unverhofft + Leid und Unglück kommen oft, + Hast du nötig meine Kraft, + Die dir Mut und Trost verschafft. + + + 306. + + Mich hat der Mann – ich bin ihm gar lieb! + Mich hat die Feder, die einst mit mir schrieb, + Mich hat der Schlüssel, der Türen schließt, + Mich hat die Muschel, die man genießt. + + + 307. + + Ich nenne einen Staatsrat dir; + Doch läßt sich’s weich auch ruh’n auf mir. + + + 308. + + Ein kleiner Fluß im märkischen Land + Und eine schöne Eigenschaft + Sind dir mit gleichem Wort bekannt. + + + 309. + + Einstens sang sie’s zum Entzücken; + Da sie’s ist, will’s nimmer glücken. + + + 310. + + Als Hauptwort zeigt es dir hinieden + Die Leiter, die zum Himmel führt. + Es stärkt den Menschen, gibt ihm Frieden, + Wenn er sein Teuerstes verliert. + + Doch wird’s zum Zweiten sich gestalten, + Und änderst du der Worte Ton, + Ist eine Mahnung drin enthalten, + Zu frommer Pflicht, die reich an Lohn. + + + 311. + + Einmal ist es mehr als dicht, + Einmal der in Versen spricht. + + + 312. + + Mit Jubel wird es stets vernommen, + Daß viele auf die Tafel kommen; + Denn sollt’ das eine nicht behagen, + So paßt ein and’res für den Magen. + Wohl niemand mag vor ihm erscheinen, + Denn viele straft’s, verschont nicht einen. + Und willst du jemand dort verklagen, + So mußt vielleicht die Kosten tragen. + + + 313. + + Als ein Gefäß, bald groß, bald kleiner, + Hier etwas schmutzig, dort viel reiner, + Bin ich allüberall, mein Kind, + Wo Bäcker und wo Fleischer sind. + Doch doppelt bin ich aufgewachsen + Als Fluß im Land der lieben Sachsen. + + + 314. + + Wie ist das doch so sonderbar: + Es sitzt in sich – ist euch das klar? + Und sitzt’s in sich, um sich zu pflegen, + Ist’s oft in sich, um sich verlegen. + + + 315. + + Er ist dem Kaufmann stets willkommen, + Weil er Verdienst und Nutzen bringt; + Sie wird nur dann gern aufgenommen, + Wenn freudig sie und tröstlich klingt. + + + 316. + + Du hast es und wünschest es stets zu behalten, + Und doch wünschest stets du es nicht zu erhalten. + + + 317. + + Im freien Felde lauscht wohl mancher ihr; + Doch fang sie nicht, mein Freund, man flieht sonst vor dir! + + + 318. + + Wird es mit Wasser dir gegeben, + So kann es retten Leib und Leben; + Doch setzt man ihm noch Feuer zu, + Dann bringt es oft die ew’ge Ruh. + + + 319. + + Mit »Der« schmückt es die Frühlingsflur + Und trägt die Farbe der Natur. + Mit »Das« zeigt es die wilde Kraft + Des Wahnsinns und der Leidenschaft. + + + 320. + + (Männlich.) + Meuchelnd spring ich + Aus dem Hinterhalt hervor. + + (Sächlich.) + Schmeichelnd kling ich + Jedem Künstler in das Ohr. + + + 321. + + Ein Segler der Lüfte + Trägt er die Taube + Hinweg zum Raube. + Ein stolzer Dampfer + Durchkreuzt er die Meere + Zu Deutschlands Ehre. + + + 322. + + Will segeln das Schiff in das wogende Meer, + Dann darf ich nimmermehr fehlen, + Es käm’ ohne mich wohl schwerlich ans Ziel, + Darauf ist ganz sicher zu zählen. + Es kann ohne mich auch bestehen kein Staat, + Das bleibet ein Satz unbestritten. + Doch trotzdem daß nimmer entbehrlich ich bin, + Bin häufig nicht gut ich gelitten. + Und segelst ins neue Jahr du bald ein, + Und fühlt deine Seele ein Bangen, + Laß Gott stets, was ich benenne, dir sein, + Wirst sicher ans Ziel du gelangen. + + + 323. + + Was mancher Mann und manche Frau + Schon oft gewünscht sich hat, + Das sagt und zeigt dir ganz genau + Von jedem Buch das erste Blatt. + + + + +VIII. Sinnrätsel: + +Das Wort soll nach seinem verschiedenen Sinn erraten werden. + + + 324. + + Den Reichen bin ich nie, den Armen oft beschieden; + Wer mich entbehren muß, ist wieder nicht zufrieden. + + + 325. + + Der arme Tropf + Hat einen Hut und keinen Kopf + Und hat dazu + Nur einen Fuß und keinen Schuh. + + + 326. + + Du hast sie schon gesehen; + Sie schlägt und hat doch keine Hand; + Sie geht und bleibt doch stehen; + Sie steht und hängt doch an der Wand. + + + 327. + + Ein Nebenfluß vom Rhein, + Kann nimmer fern dir sein. + + + 328. + + Ohne daß ich Füße hätte, + Eil’ ich fort im schnellen Lauf, + Höre Tag und Nacht nicht auf + Und bin doch stets im Bette. + + + 329. + + Ein Haus, gar künstlich, klein und nett, + Ist ohne Stuhl und Tisch und Bett; + Indessen dem, der wohnt darin, + Recht wohl behagt es immerhin. + + + 330. + + Es ist kein Haus, doch baut man es; + Man ißt es nicht, doch kaut man es; + Wenn man’s nicht kaut, verbrennt man es. + Ihr kennt es, sagt: Wie nennt man es? + + + 331. + + Er hat einen Kamm und kämmt sich nicht; + Er hat zwei Sporen und ist kein Ritter; + Er hat eine Sichel und ist kein Schnitter. + + + 332. + + Oft tritt man zwar mit Füßen mich, + Doch heil ich Stoß und Schnitt und Stich. + + + 333. + + Mit Lasten beladen kann ich gehen; + Nimm mir die Lasten, so bleib’ ich stehen. + + + 334. + + Sobald du mich hast ausgesprochen, + Hast du mich auch sogleich gebrochen. + + + 335. + + Rätst du mich recht, so hast du falsch geraten; + Und rätst du falsch, so hast du recht geraten. + + + 336. + + Sehr wenig ißt man ohne mich, + Und doch ißt nicht allein man mich. + + + 337. + + Was ist’s, das übers Wasser geht + Und doch dabei ganz ruhig steht? + + + 338. + + Könnt ihr mit zwei Zeichen aus unserm Alphabet, + Mir einen Vogel nennen, den ihr gar häufig seht? + + + 339. + + Man legt bekanntlich Schuhe an, + Damit man besser gehen kann; + Doch welche werden angelegt, + Damit sich etwas nicht bewegt? + + + 340. + + Feuer löscht sonst Wasserflut, + Mich setzt Wasser erst in Glut. + + + 341. + + Füße hab’ ich nicht zum Gehen, + Nur zum Stehen, + Und auf meinem Schoß hast du + Bei so mancher Arbeit Ruh’. + + + 342. + + Ich bin nicht, ich war nicht, ich werde nicht sein. + Du meinst wohl, ich scherze? Ich sage dir: nein! + Ich stehe ja sichtbar vor deinem Gesicht; + Und willst du mich suchen, so find’st du mich nicht. + + + 343. + + Es ist ein Wort, dreideutig dem Germanen; + Einst war das _Erste_ furchtbar seinen Ahnen; + Der schwere Zeiger der Geschichte rückt, + Der Deutsche erbt das Zepter; ihr erblickt, + Wie dem erwählten deutschen Sohne + Im _Zweiten_ die gewicht’ge Krone + Der Bischof auf die Stirne drückt. + Es kreist im hochgewölbten Saale + Das _Dritte_ bei dem Krönungsmahle. + + (Hauff.) + + + 344. + + Zwei Eimer sieht man ab und auf + In einen Brunnen steigen, + Und schwebt der eine voll herauf, + Muß sich der andre neigen. + Sie wandern rastlos hin und her, + Abwechselnd voll und wieder leer, + Und bringst du diesen an den Mund, + Hängt jener in dem tiefsten Grund, + Nie können sie mit ihren Gaben + Im gleichen Augenblick dich laben. + + (Schiller.) + + + + +IX. Anagramm: + +Durch Versetzung der Buchstaben wird ein anderes Wort gebildet. + + + 345. + + Ich bin ein Ding, zu heil’gem Dienst geweiht; + Stellst du die Zeichen um, ein Priesterkleid. + + + 346. + + Kein Mensch lebt ohne mich; ist das nicht klar genug? + So wißt: in mir steckt »Erbgut« und »Betrug«. + + + 347. + + Um sie zu erreichen, + Mußt du Sieger sein; + Versetzt man nun die Zeichen, + Ist’s eine Stadt am Rhein. + + + 348. + + Wie macht man aus den Worten »ach Ader« eine Charade? + + + 349. + + Der Landmann will’s von seinem Feld; + Wenn man zwei Zeichen nur verstellt, + So will’s der reiche Mann vom Geld. + + + 350. + + Brennholz liefere ich, daß im Winter es Wärme euch schaffe; + Wechseln zwei Zeichen in mir, raube die Wärme ich euch. + + + 351. + + Sechs Zeichen euch nennen ein schleichendes Tier, + Einheimisch, doch spärlich vorhanden. – + Vertauscht ihr den Kopf mit dem Fuße mir, + Gleich sind Nagetiere entstanden. + + + 352. + + Das Erste wird sich auf die Zeit beziehen, + Die Fische werden wohl das Zweite fliehen. + + + 353. + + Fließender Wasser Gebiete trennt’s auf dem Rücken der Berge; + Stehen die Wörter versetzt, ist es ein ätzendes Gift. + + + 354. + + Laß dir reichen + Fünf der Zeichen, + Ordne sie, dann wirst du haben + Einen Namen für die Knaben; + Doch wirst du die letzten beiden + Von den ersten Zeichen scheiden + Und sie an den Anfang stellen, + Glänzt entgegen dir im hellen + Schein vom Firmament, + Was mein Wort jetzt nennt. + + + 355. + + Fünf Zeichen, die dir ein Gebirge nennen, + Das als ein großes gibt sich zu erkennen, + Tu mit geschickter Weise so verkehren, + Daß du sie kannst mit Appetit verzehren. + + + 356. + + Nichts wär dem Landmann wohl fataler, + Als wenn ich immer herrschen sollte, + Was ich ihm auch nicht wünschen wollte. + Durch Umtausch beider letzten Zeichen + Mach’ mich zu einem großen Maler, + Wie wenige von Seines gleichen. + + + 357. + + Als ein Getränk bin ich bekannt, + Doch wird mein Kopf als Fuß verwandt, + Und liest man mich dann umgekehrt, + So werd als Speise ich verzehrt. + + + 358. + + Ein Räuber ist’s besonderer Art; + Wenn man die Zeichen anders paart, + Entstehet flugs ein Tier daraus, + Das sieht sehr plump und häßlich aus. + + + 359. + + Mit dem Pfeil, dem Bogen, spiel ich nicht zum Scherz; + Komme ich geflogen, ist mein Ziel das Herz. + Steht mein Kopf am Ende, bin ich Königin; + Süße Düfte sende ich zu dir dann hin. + + + 360. + + Ganz körperlos dahin ich schweben muß – + Drei erste Zeichen stell’ mir nur zu Fuß, + Nimm fort das vierte und in aller Eil’ + Verwandle ich mich in mein Gegenteil. + + + + +X. Akzenträtsel: + +Je nach der Betonung der einzelnen Silben verändert sich der Sinn des +Wortes. + + + 361. + + (Telegramm!) + Mein – V folgt heut unbedingt; + V – mich abends zu Euch bringt. + + + 362. + + Ist nicht V – und losem Wesen + Ein Mensch, der glücklich einst gewesen, + Geworden zu dem ärmsten Mann? + Mein Freund nimm dir ein – V dran! + + + 363. + + Nur der V – und Pflicht sich hält, + Hat – V auf den Dank der Welt. + + + 364. + + Ein guter – V ist von Wert, + Für jeden, der um Rat begehrt, + Doch ist’s V – der Seltenheit, + Wenn er erscheint zur rechten Zeit. + + + 365. + + Es herrscht die kummervollste Not, + Ins Land getreten war der Tod + Und hält erschreckend reiche Lesen. + Ihr kennt der Krankheit – V Wesen. + Manch’ Antlitz, noch am Abend rot, + V – am Morgen, und der Tod + In wenig, aber bangen Stunden + Hat neue Beute er gefunden. + + + + +XI. Kreuz- und Querrätsel: + +Durch mehrfache Silbenverbindungen entstehen neue Wortbilder. + + + 366. + + 1 | 2 + ——+—— + 3 | 4 + + 1, 2 erfreut im Sommer dich, + 3, 4 zur Tonne stets gehört. + Des 1, 4 Lied klingt schauerlich, + 1, 3 den Frieden stört. + Nimmst 4 du nur und dazu 2, + So gibt es deren mancherlei. + + + + +XII. Rechenrätsel. + + + 367. + + Welch’ Zahl wird immer selbes zählen, + Selbst wenn man’s auf den Kopf wird stellen? + + + 368. + + Welche Jahreszahl des nächsten Jahrhunderts ist eine Quadratzahl? + + + 369. + + Welche Zahl ist um 182 kleiner als ihr Quadrat? + + + 370. + + Wie entsteht aus der Zahl von 1 bis 10, jede derselben nur einmal + gesetzt, die Zahl 100? + + + 371. + + Zu beweisen, daß 1 von 9 Zehn beträgt! + + + 372. + + Sohn, Vater und Großvater zählen 111 Jahre. + Der Vater ist 24 Jahre älter als der Sohn, + Der Großvater 30 Jahre älter als der Vater. + Wie alt ist jeder? + + + 373. + + Zu beweisen, daß 20 - 22 = 88 ist! + + + 374. + + Zieht man von einer dreisilbigen Zahl 594 ab, so erscheinen die + Ziffern der Zahl in umgekehrter Reihe. + + Die erste Ziffer rechts ist zweimal so groß, als die zweite, diese + zweimal so groß als die dritte. + + Wie heißt die Zahl? + + + 375. + + Wie können die Ziffern 1 bis 9 in zwei Zahlen derart addiert werden, + daß deren Summe = 100 wird? + + + + +XIII. Bilderrätsel: + +(Rebus.) + +Die Verse oder Sätze sind hier durch Figuren oder einzeln stehende +Buchstaben und sonstige Zeichen ausgedrückt. + + + 376. + + Lärm Lärm Lärm + Lärm Lärm + Lärm 0 Lärm + Lärm Lärm + Lärm Lärm Lärm + + + 377. + + P. + + + 378. + + _t_ T, t _T_. + + + 379. + + W 1’ N, n, n, N + n, N, N, N. + + + 380. + + r + R ——— r. + r + + + 381. + + War + J D S War Mu War S S s 1’ + War + + Dar + Dar Haben Dar + Dar + + + 382. + + r n + + (Eine württembergische Eisenbahnstation.) + + + 383. + + e e e e e e e e, n, n n n, r r r r. + + + 384. + + f F f F + f F f F Eh Eh eh eh + f F F d Eh Eh Eh Eh R[1] + eh eh eh eh + + [1] »R« steht im gedruckten Buch auf dem Kopf. (Project Gutenberg) + + + 385. + + ung + D i F N t L i C H M ung E ung K n + ung + + auch + ————— i r N. + mit + + + + +XIV. Arithmogryph: + +(Zahlenrätsel.) + +Die Buchstaben sind hier durch Ziffern vertreten. + + + 386. + + Wie man das Ganze schreibt, + Sag, Arithmetiker, bestimmt, + Wenn man 1/7 mir nimmt, + Daß nur 1/8 bleibt! + + + 387. + + Geographisches Arithmogryph. + + 5 1 2 1 9 1 Stadt auf Kuba. + 4 7 2 11 14 12 Berg im Kaukasus. + 11 4 15 1 7 Stadt in Rußland. + 8 1 3 11 6 3 Stadt in Spanien. + 10 13 11 1 9 14 10 Meeresstraße. + 9 1 9 13 4 12 Stadt in Frankreich. + + (NB. Die erste und vierte senkrechte Reihe bezeichnet je einen Berg.) + + + + +XV. Trennungsrätsel: + +Ein zusammengesetztes Wort soll in zwei Worte getrennt werden. + + + 388. + + Das Rätselwort, das aus 2 Silben besteht, + Ist der Name eines Metalls. + Wenn ihr beide mit je einem Fuß noch verseht, + So nennt’s zwei Bewohner des Stalls. + + + 389. + + Im Wasser tu’ ich meinen Dienst, + Doch werde ich geteilt, + Nenn’ zwei Gedichte Schillers ich dem Leser unverweilt. + + + 390. + + Fehlt’s mir getrennt, dann wehe mir; + Wie bald bin ich verloren! + Vereint ist es mein Heimatland, + In Zerbst bin ich geboren. – + + + 391. + + Wenn es getrennt dir fehlt, + Bist du nicht angeseh’n – + Vereint läßt der Soldat + Auf Posten es ergehen. + + + 392. + + Der Gourmand macht sich nichts daraus, + Wer hungrig ist, dem schmeckt es fein. + Und machst drei Teile du daraus, + So ladet’s dich zum Essen ein. + + + + +XVI. Wechselrätsel: + + + 393. + + Wenn des Wortes Zweite mit »h« fängt an, + Einen Teil von Deutschland nennt es dir dann; + Mit »st« baut es der Staat, die Stadt, + Gar mannigfaltigen Zweck es hat. + Mit »w« erscheint es vor Gericht; + Am besten ist es, du brauchst ihn nicht. + + + 394. + + Mit »H« ein jedes Jahr es hat, + Mit »Z« ist’s eine alte Stadt. + + + 395. + + Mit »e« entsteht’s durch Schießen, + Mit »o« dient es zum Schließen; + Mit »e« ein großes Loch im Stein, + Mit »o« oft Steine hat’s ganz klein; + Mit »e« erfreut’s den Kanonier, + Mit »o« ist’s aller Damen Zier. – + + + + +XVII. Ergänzungsrätsel: + +Beigefügte Gedankenstriche weisen hier auf die fehlenden Worte hin. + + + 396. + + Wenn mit dem ersten Zug er – + Ist’s – ihn abzuholen; + Er – in wicht’ger Sache, um + Sich – bei uns zu holen. + + (NB. Die fehlenden vier Wörter bilden ein Sprichwort.) + + + 397. + + Ich bin noch –, in vollen Zügen + –, des Lebens mich zu freuen; + Und werd ich –, will ich mich fügen: + Was ich –, niemals bereuen. + + (NB. Die fehlenden Worte bilden zusammen ein Sprichwort.) + + + + +XVIII. Zitatenrätsel: + + +398. + +Die nachstehenden acht Zitate enthalten ebensoviel Wörter, die in +derselben Aufeinanderfolge eine bekannte Sentenz aus Schillers »Wilhelm +Tell« ergeben: + +1. Früh aus den Wolken sprang der Tag. + +2. Dann übt der Jüngling streitend seine Kräfte. + +3. Nichts regt sich um ihn her, nur Schwärme von Kraniche begleiten ihn. + +4. Mit einem Herrn steht es gut, der, was er befohlen selber tut: + +5. Den Kategorischen Imperativus fand, das weiß ein jedermann, Immanuel +Kant. + +6. Herr und Meister! hör’ mich rufen! + +7. Heute muß die Glocke werden! + +8. Setze dich, mein Sohn Rodrigo! Gerne will ich mit dir speisen. + + + + +XIX. Scherzrätsel: + + + 399. + + Hängt man den Schwanz von einer Schlange + Auch als Kopf ihr an, + Und stellt man dann noch eine Dame, + Doch ohne Fuß, daran – + Dann nennt das neu entstandene Wort + Eine große Hafenstadt sofort. + + + + +XX. Vorsilbenrätsel: + + + 400. + + Mit Ab entfernt es mit Gewalt, + Was dem Besitzer ward zu alt; + Mit An beginnt es jeden Tag, + Wie dieser sonst auch werden mag; + Steht es jedoch dicht neben Auf, – + Fängt an der Wand’rer seinen Lauf. + Mit Aus reizt es den Gaumen sehr, + Wirft aber Feuer auch umher, + Dagegen es mit Durch die Bahn + Empörter Fluten zeiget an. + Mit Ein lockt es der Diebe Schar + Und bringt auch auf dem Eis Gefahr. + + + + +Scherzfragen. + + +1. Wann schreibt man Wasser mit drei Buchstaben? + +2. In welchem Verhältnis stehen Pferd und Wagen? + +3. Was sieht einem halben Strohhalm am ähnlichsten? + +4. Welches ist der Unterschied zwischen einem Buch Papier und einem +Violinspieler? + +5. Was ist für eine Ähnlichkeit zwischen einem Advokaten und einem +Wagenrad? + +6. Durch welche Leiter ist noch niemand räumlich höher gekommen? + +7. Was machen die drei Verbündeten mit dem Sultan aus? + +8. Durch welche Uhren werden nur heitere Stunden angezeigt? + +9. Wie weit läuft der Hirsch in den Wald? + +10. Welches ist der ungesündeste Kanton? + +11. Ein Sperling frißt eher einen Zentner Haber als ein Pferd. Glaubst +du das? + +12. Was hat ein Pflegekind mit einer gestohlenen Uhr gemeinsam? + +13. Wer kommt zum Ersten in die Kirche? + +14. Wo hat der Rauch seinen Anfang und das Feuer sein Ende? + +15. Welches ist das stärkste Getränk? + +16. Welches ist der Unterschied zwischen Dieb und Arzt? + +17. Welches Gewicht will niemand verlieren? + +18. Welche Richter sind die schneidigsten? + +19. In welchem Monat essen die Elsässer am wenigsten? + +20. Was ist eine Perrücke? + +21. Wem verdanken Sonne, Sterne und alle Sachen ihren Anfang? + +22. Welcher Stein hat zwei Stimmen? + +23. Welches ist die schlimmste Braut? + +24. Was ist ein Widerspruch? + +25. Wer ist der ärmste Mensch? + +26. Wer steckt bis über die Ohren in Schulden? + +27. Welche Nation ist die erleuchtetste? + +28. Wer verdient im Handumdrehen Geld? + +29. In welcher Stadt befinden sich sämtliche Einwohner im Arrest? + +30. In Spanien ruft der Kuckuck nie vormittags. Glaubst du das? + +31. Wann schämt sich der Himmel? + +32. Wie liegt die Katze auf der Mauer? + +33. Wann tun dem Hasen die Zähne am wehesten? + +34. Welches ist der einzige Mensch gewesen, der die zehn Gebote gehalten +hat? + +35. Welcher Kuß hat viel Einnehmendes? + +36. Durch was wird die Weltordnung am meisten verkehrt? + +37. Welche Stadt hat kein Theater? + +38. Was muß man seinen Jungen werden lassen, wenn er etwas Rechtes +werden soll? + +39. Was kann man nicht in Worten ausdrücken? + +40. Welche Mode bleibt jahrelang bestehn? + +41. Was macht 3mal sieben? + +42. Wer freut sich, wenn er Pech hat? + +43. Welches ist der Unterschied zwischen Sonne und Leberwurst? + +44. Welcher Stolz ist der unchristlichste? + +45. Warum hat Gott im Paradies gerufen: »Adam wo bist du!«? + +46. Welche Leute sind hochfahrend? + +47. Bei Nürnberg liegt ein großer Stein und wenn der Hahn kräht, bewegt +er sich. Glaubst du das? + +48. Kannst du jemand etwas in die Hand geben, das er nicht sieht? + +49. Zu welchen Affen möchten viele Menschen gehören? + +50. Wie kommt eine studierende Dame am leichtesten zum Doktortitel? + +51. Welcher Monarch war der größte Kaufmann? + +52. Welche Lungen enthalten am meisten Poesie? + +53. Welche Bilder sieht man auch im Dunkeln? + +54. Was ist nicht recht und doch keine Sünde? + +55. Was sieht der König selten, der Bauer aber alle Tage? + +56. Wer lernt das, was Hänschen nicht lernt? + +57. Warum essen die alten Weiber im Spital mehr als die jungen? + +58. Hinten Land, wie vorn. Was ist das? + +59. Was ist fertig und wird doch täglich gemacht? + +60. Was wird nie von der Sonne beschienen? + +61. Wer hört alles und sagt nichts? + +62. Womit kann man sehr leicht in vornehmer Gesellschaft anstoßen? + +63. Welcher Handwerker freut sich über den schlechten Absatz? + +64. Wann ist’s gut allein sein? + +65. Welche Barschaft hat auch der Ärmste? + +66. Welcher Tor ist ein weiser Mann? + +67. Für wen ist es gut, wenn er den Geist aufgibt? + +68. Welche Tiere haben ihr ganzes Leben Geburtstag? + +69. Es ruft einer F in den Wald und kommt durchs Echo Fis heraus! Was +ist die Ursache? + +70. Was ist der Fall, wenn einem Lehrjungen das rechte Ohr klingt? + +71. Welches sind die letzten Zähne, welche der Mensch bekommt? + +72. Warum müßte ein Tertianer für’s Rasieren eigentlich mehr bezahlen +als andere Leute? + +73. Wie kommen die Kanonenkugeln von Essen? + +74. Welches ist der schönste Abschnitt aus dem Leben eines Studenten? + +75. In welcher Gegend ist es nicht kalt und nicht warm? + +76. Welches ist der erste Dichter? + +77. Welche Paten sind steinreich? + +78. Zu welchem Amte kann man nur geweckte Leute brauchen? + +79. Was kann man sagen, wenn die Wäscherin gestorben ist? + +80. Welche Leute machen sich am meisten um den Staat verdient? + +81. Was sind die Vögel für Landsleute? + +82. Welche Rolle nimmt jeder Schauspieler an? + +83. Welches Tier ist das stärkste? + +84. Wie bezeichnet man eine Gesellschaft, deren Absicht auf den Umsturz +gerichtet ist, mit _einem_ Wort? + +85. Was entsteht, wenn sich ein Müller mit einem Schornsteinfeger balgt? + +86. Welches ist der passendste Arzt für eine sehr dicke und korpulente +Person? + +87. Was wünschen die Studenten in Heidelberg? Die Antwort liegt im Namen +der Stadt. + +88. Wer kommt eher in den Himmel, ein Dicker oder ein Dünner? + +89. Welcher Bläser bringt die größte Disharmonie hervor? + +90. Was kann sich ein Bettler verschaffen und ein Millionär nicht? + +91. Welches Wort wird durch Hinzufügung einer Silbe kürzer? + +92. Welches Fabrikat hat die meisten Abnehmer? + +93. Warum ist es gut für einen Schüler, wenn er den letzten Platz +einnimmt? + +94. Wie beweist ein Examen, daß im Leben Steigen und Fallen abwechseln? + +95. Wie ergeht es demjenigen, der zu enge Stiefel trägt? + +96. Wie schreibt man elftausendelfhundertundelf mit Ziffern? + +97. Welches fünfsilbige Wort heißt rückwärts wie vorwärts? + +98. Welcher Satz heißt vorwärts wie rückwärts? + +99. Warum braucht der österreichische Kaiser nicht um Bürgen besorgt +sein? + +100. Was ist für ein Unterschied zwischen einem Fünf-Mark-Stück und +einer Fünf-Pfennig-Marke? + + + + +Auflösungen. + + +Auflösungen der _Worträtsel_: + +1. Löffel. + +2. Fenster. + +3. Brombeere. + +4. Zwiebel. + +5. Kuckuck. + +6. Glocke. + +7. Anna. + +8. Faul. + +9. Reich. + +10. Schere. + +11. Das R. + +12. Vier Musikanten. + +13. Rätsel. + +14. Absätze. + +15. Schere. + +16. Mond. + +17. Das A. + +18. Photographie. + +19. Falsches Geld. + +20. Floh. + +21. Trauring, Traurig. + +22. Eine Lüge. + +23. Schuld. + +24. Feuer. + +25. Das R. + +26. Der Sieg, die Sieg. + +27. Der Blitz. + +28. Das Rätsel. + +29. Nichts. + +30. Schleier. + +31. Der Regenbogen. + +32. Der Mond und die Sterne. + + +Auflösungen der _Charaden_: + +33. Laubfrosch. + +34. Blütenkrone. + +35. Reinecke (Fuchs). + +36. Bernstein. + +37. Austern. + +38. Glockenspeise. + +39. Totengräber. + +40. Hellebarde. + +41. Maulkorb. + +42. Meineid. + +43. Weintraube. + +44. Siebenbürgen. + +45. Augenweide. + +46. Mißmut. + +47. Alarm. + +48. Vielleicht. + +49. Edelweiß. + +50. Mutterliebe. + +51. Nachtlicht. + +52. Mehltau. + +53. Scharfschütze. + +54. Trommelfell. + +55. Fuchsia. + +56. Osterhase. + +57. Kalakaua. + +58. Barbar. + +59. Wachsstock. + +60. Taschendieb. + +61. Morgenrot. + +62. Hammelsprung. + +63. Wermut. + +64. Sonntag. + +65. Angelrute. + +66. Rübezahl. + +67. Spieluhr. + +68. Bergmann. + +69. Gedankenstrich. + +70. Anakreon. + +71. Streichholz. + +72. Eigensinn. + +73. Hühneraugen. + +74. Löwenmaul. + +75. Leichtsinn. + +76. Verstand. + +77. Wetterfahne. + +78. Morgengabe. + +79. Baumschlag. + +80. Windspiel. + +81. Zähneklappern. + +82. Gassenhauer. + +83. Bleibtreu. + +84. Lustspiel. + +85. England. + +86. Stillschweigen. + +87. Armbrust. + +88. Dornröschen. + +89. Roßtrappe. + +90. Hoffart. + +91. Dachstein. + +92. Gottlieb. + +93. Dornenkrone. + +94. Meerschaum. + +95. Hauptbuch. + +96. Handtuch. + +97. Augentrost. + +98. Hasenpfeffer. + +99. Zufall. + +100. Ausschuß. + +101. Schlachtfeld. + +102. Werkzeug. + +103. Bleistift. + +104. Examen. + +105. Siegfried. + +106. Leidenschaft. + +107. Augenweide. + +108. Preßfreiheit. + +109. Maitrank. + +110. Trauerspiel. + + +Auflösungen der _Kapselrätsel_: + +111. Klavierspieler – Klar. + +112. Hofmaler – Hofer. + +113. Weichsel – Wesel. + +114. Brief – mark – e. + +115. Ort – Ornament. + +116. G»erich«t, G»ich«t. + +117. F»ischl«ein, fein. + +118. St»ei«n, St»er«n. + +119. G»eis«t. + +120. Be»weg«ung, Be»zahl«ung. + +121. Araber, Ar. + +122. Ach, Uri, Aurich. + +123. Senta. + + +Auflösungen der _Logogryphe_: + +124. Ulm, Ulme. + +125. Achtel, Wachtel, Schachtel. + +126. Kapelle. + +127. Mai, Main. + +128. Ems, Gemse. + +129. Ruben, Rubin. + +130. Satze, Tatze, Katze, Ratze. + +131. China, hin. + +132. Szepter, Respekt. + +133. Weinsberg, Weinberg + +134. Staufen, Taufe. + +135. Celle, Zelle. + +136. Moment, Monument. + +137. Kahn, Hahn, Bahn, Wahn, Zahn. + +138. Kleber, Leber, Eber. + +139. Eifer, Eifel. + +140. Menge, enge. + +141. Damm, Stamm, Kamm, Lamm. + +142. Duett, Duell. + +143. Rebell, Rebe. + +144. Baracke, Arrak. + +145. Wort, Ort. + +146. Scheitel, Eitel. + +147. Sage, Sago. + +148. Traue, Treue. + +149. Anna, Manna. + +150. Gestirn, Gestern. + +151. Steinbock, Steinblock. + +152. Trapper, Rappe. + +153. Reklame, Makrele. + +154. Buch, Bruch. + +155. Breslau, Reblaus. + +156. Ahnen, Bahnen. + +157. Genua, Augen. + +158. Nagel, Angel, lange. + +159. Mai, Maid, August, Augusta. + +160. Mohr, Ohr. + +161. Leiche, Eiche. + +162. Forst, First, Fürst. + +163. Meder, Leder, Feder. + +164. Preis, Reis, Eis. + +165. Gimpel, Wimpel. + +166. Ehre, Heer. + +167. Der Ar, das Ar. + +168. Thron, Thorn. + +169. Flosse, Flotte. + +170. Gloire, Loire. + +171. Soldat. + +172. Balkan, Balkon, Balken. + +173. Albern, Albert. + +174. Horb, Horeb. + +175. Erika, Amerika. + +176. Geld, Geduld. + +177. Brüssel, Rüssel. + +178. Daumen, Damen. + +179. Verdun, Verden. + +180. Tauende, Tausende. + +181. Beliebig, Liebig. + +182. Thorn, Horn. + +183. Gesindel, Gesinde. + +184. Geächtet, Geachtet. + +185. Trost, Rost, Ost. + +186. Feile, Eile. + +187. Toledo, Leo. + +188. Schilling, Schelling. + +189. Spaß, Paß, aß. + +190. Merseburg, Meersburg. + +191. Hagel, Havel. + +192. Kapitel, Kapital. + +193. Letter, Retter, Vetter, Wetter. + +194. Zehen, Zehn. + +195. Trabant, Brabant. + +196. Perle, Erle. + +197. Psalm, Salm. + +198. Klinge, Klingel. + +199. Keller, Kellner. + +200. Aden, Baden-Baden. + +201. Treue, Reue. + + +Auflösungen der _Palindrome_: + +202. Leben, Nebel. + +203. Stets. + +204. Mais, Siam. + +205. Edom, Mode. + +206. Gitter, Rettig. + +207. Sarg, Gras. + +208. Beil, lieb. + +209. Neben. + +210. Ebbe. + +211. Elle. + +212. Uhu. + +213. Laban, Nabal. + +214. Regal, Lager. + +215. Tot. + +216. Eva, Ave. + +217. Zier, Reiz. + +218. Dom, Mode. + +219. Mainz, Znaim. + +220. Mark, Kram. + +221. Raab, Baar. + +222. Zeus, Suez. + +223. Ebbe. + +224. Egge. + +225. Esse. + +226. Euer, Reue. + +227. Nun. + +228. Sirach. + +229. Die; Eid. + +230. Nebo, oben. + +231. Roma, Amor. + + +Auflösungen der _Buchstabenrätsel_: + +232. Das B. + +233. Sperling, Sterling. + +234. Esche, Asche. + +235. Till, Tell, Tüll, Toll. + +236. Wappen, Lappen. + +237. Mantel, Mandel. + +238. Sterne, Stirne. + +239. Kammer, Kummer. + +240. Zange, Zunge. + +241. Saulus, Paulus. + +242. Pest, West. + +243. Wichtig, Nichtig. + +244. Hast, Rast, (die) Mast, Last, (der) Mast, Gast. + +245. Beute, heute. + +246. Kinn, Inn. + +247. Rabe, Rebe, Robe, Rübe. + +248. Lamm, Schlamm. + +249. Datum, Batum, Fatum. + +250. Preis, Greis, Kreis. + +251. Penny, Ponny. + +252. Pirol, Tirol. + +253. Weser, Wesel. + +254. Grotte, Rotte, Motte, Lotte, Flotte. + +255. Gepäck, Gebäck. + +256. Kehlkopf, Kahlkopf. + +257. Halle, Helle, Holle, Hölle, Hülle. + +258. Teich, Teppich. + +259. Barbe, Farbe, Garbe, Narbe. + +260. Marie, Arie, Marine. + +261. Magen, Mager. + +262. Presse, Tresse, Kresse. + +263. Spargel, Spargeld. + +264. Perle, Erle. + + +Auflösungen der _Homonyme_: + +265. Star. + +266. Der Feige, die Feige. + +267. Ofen. + +268. Marsch. + +269. Hebel. + +270. Fichte. + +271. Winde. + +272. Leine. + +273. Ruhr. + +274. Gewogen. + +275. Weichsel. + +276. Atlas. + +277. Flor. + +278. Sieben. + +279. Sulz. + +280. Lippe. + +281. Pulver. + +282. Lappen. + +283. Jura. + +284. Faust. + +285. Horn. + +286. Gefährte. + +287. Gerieben. + +288. Angeführt. + +289. Acht. + +290. rügen – Rügen. + +291. Derwisch, Der Wisch. + +292. buchen, Buchen. + +293. Wagen. + +294. Anstand. + +295. Vollendet. + +296. Fliegen – fliegen. + +297. Das Tor, der Tor. + +298. Flecken. + +299. Drachen. + +300. Admiral (Schmetterling). + +301. Satz. + +302. Retter. + +303. Baden – Baden. + +304. Wechsel. + +305. Fassung. + +306. Bart. + +307. Diwan. + +308. Milde. + +309. Alt. + +310. Gebet, gebet. + +311. Dichter. + +312. Gericht. + +313. Mulde (Zwickauer und Freiberger Mulde). + +314. Rat. + +315. Der Kunde, die Kunde. + +316. Nase. + +317. Grille. + +318. Pulver. + +319. Der Rasen, das Rasen. + +320. Der Bravo (Räuber); das Bravo (Beifall). + +321. Falke (Vogel und Schiff). + +322. Steuer. + +323. Titel. + + +Auflösungen der _Sinnrätsel_: + +324. Hunger. + +325. Pilz. + +326. Uhr. + +327. Nahe. + +328. Fluß. + +329. Schneckenhaus. + +330. Tabak. + +331. Hahn. + +332. Pflaster. + +333. Wanduhr. + +334. Stillschweigen. + +335. Falsch. + +336. Salz. + +337. Brücke. + +338. Ente (N T). + +339. Radschuh. + +340. Kalk. + +341. Stuhl. + +342. Nicht. + +343. Römer. + +344. Leid und Freud. + + +Auflösungen der _Anagramme_: + +345. Altar, Talar. + +346. Geburt. + +347. Preise, Speier. + +348. Durch Umstellung der Laute. + +349. Ernte, Rente. + +350. Forst, Frost. + +351. Natter, Ratten. + +352. Lange, Angel. + +353. Wasserscheide, Scheidewasser. + +354. Ernst, Stern. + +355. Atlas, Salat. + +356. Dürre, Dürer. + +357. Bier, Brei. + +358. Pirat, Tapir. + +359. Eros, Rose. + +360. Schemen, Mensch. + + +Auflösungen der _Akzenträtsel_: + +361. Einzug – Ein Zug. + +362. Bei Spiel – Beispiel. + +363. An Recht – Anrecht. + +364. Einfall – Ein Fall. + +365. Erblich – erblich. + + +Auflösung der _Kreuz- und Querrätsel_: + +366. + + Ra | Sen +————+———— + Dau| be + + +Auflösungen der _Rechenrätsel_: + +367. 96. + +368. 1936. + +369. 14. + +370. 1 u. 2 u. 3 u. 4 u. 5 u. 6 u. 7 u. 8 · 9 = 100. + +371. IX X; IX - I = X. + +372. Der Sohn 11; der Vater 35; der Großvater 65. + +373. XX + -22 + ——— + 88 + +374. 842 + (842-594=248). + +375. 91-27/54 + + 8-3/6 + ————————— + 100 + + +Auflösungen der _Bilderrätsel_: + +376. Viel Lärm um Nichts. + +377. Ein Pfirsich. (Ein P für sich.) + +378. Eine Teegesellschaft. + +379. Weihnachten. + +380. Ein großer Eroberer. + +381. Jedes Warum muß sein Darum haben. + +382. Beimerstetten. + +383. Achte einen treuen Führer! + +384. Viel Feind, viel Ehre! + +385. Die öffentliche Meinung kann mitunter auch irren. + + +Auflösungen der _Arithmogryphe_: + +386. Wachtel, Achtel. + +387. Habana, Elbrus, Reval, Madrid, Otranto, Nantes. + + +Auflösungen der _Trennungsrätsel_: + +388. Kupfer (Kuh Pferd). + +389. Taucherglocke. + +390. An Halt, Anhalt. + +391. An Ruf, Anruf. + +392. Kommißbrot (Komm – iß – Brot!). + + +Auflösungen der _Wechselrätsel_: + +393. Anhalt, Anstalt, Anwalt. + +394. Herbst, Zerbst. + +395. Bresche, Brosche. + + +Auflösungen der _Ergänzungsrätsel_: + +396. Kommt Zeit – kommt Rat! + +397. Jung gewohnt – alt getan! + + +Auflösung des _Zitatenrätsels_: + +398. Früh übt sich, was ein Meister werden will. + + +Auflösung des _Scherzrätsels_: + +399. R – Otter – dam. + + +Auflösung des _Vorsilbenrätsels_: + +400. _Ab_bruch, _An_bruch, _Auf_bruch, _Aus_bruch, _Durch_bruch, +_Ein_bruch. + + +Auflösungen der _Scherzfragen_: + +1. Wenn es gefroren ist; dann heißt es Eis. + +2. In einem gespannten. + +3. Die andere Hälfte. + +4. Beide haben Bogen. + +5. Beide wollen geschmiert sein. + +6. Durch die Tonleiter. + +7. Vier. + +8. Durch die Sonnenuhren. + +9. Bis in die Mitte; dann springt er wieder hinaus. + +10. Der Kanton Luzern; denn er liegt zwischen Zug und Schwyz. + +11. Ja; denn ein Sperling wird doch leichter mit einem Zentner Haber +fertig als mit einem Pferd. + +12. Beide werden von fremden Leuten aufgezogen. + +13. Der Zweite. + +14. Beim R. + +15. Das Wasser, denn es treibt Mühlen. + +16. Wenn der Dieb das Haus verläßt, weiß er genau, was den Leuten fehlt; +nicht immer aber der Arzt. + +17. Das Gleichgewicht. + +18. Die Scharfrichter. + +19. Im Februar. + +20. Eine falsche Behauptung. + +21. Dem S. + +22. Der Basalt (Bas – und Alt). + +23. Windsbraut. + +24. Daß ein Vegetarier erklärt, es sei ihm alles Wurst. + +25. Der Taucher, dem muß sogar die Luft gepumpt werden. + +26. Der den Hut nicht bezahlt hat. + +27. Die Illumination. + +28. Der Drehorgelspieler. + +29. In Bukarest. + +30. Ja, denn er schreit Kuckuck. + +31. Des Morgens und des Abends; denn dann wird er rot. + +32. Hart. + +33. Wenn ihn die Hunde beißen. + +34. Moses; denn er hielt die beiden steinernen Tafeln, auf welchen die +zehn Gebote geschrieben waren, in den Händen. + +35. Der Fiskus. + +36. Wenn ein Schneiderlehrling Westen nach Osten trägt. + +37. Nikomedia (Kleinasien), Nie Komödie! + +38. Rechtsgelehrter. + +39. Einen nassen Schwamm. + +40. Die Kommode. + +41. Feines Mehl. + +42. Der Schuhmacher. + +43. Die Sonne geht auf im Osten, die Leberwurst im Sieden. + +44. Der Hagestolz, denn er geht nicht zum Altar. + +45. Hätte er Michel geheißen, so hätte Gott gerufen: »Michel, wo bist +du?« + +46. Die Luftschiffer. + +47. Ja, daß der Hahn sich bewegt, nicht der Stein. + +48. Ja, sein Ohr. + +49. Zu den Schlar»affen«. + +50. Wenn sie einen Doktor heiratet. + +51. Napoleon I., er hatte eine Niederlage von Moskau bis Paris. + +52. Die Nibelungen. + +53. Die Traumbilder. + +54. Das Anziehen des linken Handschuhs an die rechte. + +55. Seinesgleichen. + +56. »Hans Nimmermehr«. + +57. Weil mehr alte drin sind. + +58. Wieland. + +59. Das Bett. + +60. Der Schatten. + +61. Das Ohr. + +62. Mit Weingläsern. + +63. Der Schuhmacher. + +64. Bei einer Erbschaft. + +65. Die Nachbarschaft. + +66. Der Dok–tor. + +67. Für den Branntweintrinker. + +68. Die Eintagsfliegen. + +69. Es steht ein Kreuz am Wege. + +70. Dann ist der Meister links. + +71. Die falschen Zähne. + +72. Der Barbier könnte auch noch Finderlohn beanspruchen. + +73. Rund. + +74. Der Abschnitt von einer Postanweisung. + +75. In der Lausitz. + +76. Der Nebel; denn im 1. Buch Mosis heißt es: »Dichter Nebel lag auf +der Erde«. + +77. Die Karpaten. + +78. Zu dem Amte der Nachtwächter. + +79. Sie hat ausgerungen. + +80. Die Putzmacherinnen. + +81. Freisinger. + +82. Die Geldrolle. + +83. Die Schnecke, denn sie trägt ihr Haus. + +84. Kegelklub. + +85. Die preußische Nationalfarbe: weiß und schwarz. + +86. Kreisarzt. + +87. Geld herbei. + +88. Ein Dicker; denn er ist vollkommener. + +89. Der Ohrenbläser. + +90. Ein Armutszeugnis. + +91. Kurz, kürzer. + +92. Der Hut. + +93. »Die letzten werden die ersten sein.« + +94. Man »steigt ins Examen« und »fällt« oftmals durch. + +95. »Die Strafe folgt ihm auf dem Fuße nach.« + +96. = 12111. + +97. Reliefpfeiler. + +98. Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie. + +99. Denn er hat Sieben»bürgen«. + +100. 4 Mark 95 Pfennig. + + + + +Spiel u. Arbeit. + +Eine Modellbogen-Sammlung mit Anleitungen zur Selbstherstellung v. +allerlei Spielwerk u. Apparaten. + +_Motto_: Wackere Knaben fertigen sich ihr Spielzeug selber an! + +Der Vorzug dieser Sammlung besteht in der genauen Anweisung zum Bau der +einzelnen Modelle, die namentlich durch die detaillierten Vorlagen +jedermann verständlich werden. Die Bändchen, die nachstehend aufgeführt +sind, enthalten Arbeiten aus den verschiedensten Gebieten. + +[Illustration: Segeljacht (Bd. 1).] + +Nr. + +1. Segeljacht + +2. Camera obscura + +3. Schattentheater + +4. Burg (große Spielburg) + +5. Stereoscop + +6. Wasserräder + +7. Elektromotor aus Fadenrolle + +8. Drachen u. Luftballon + +9. Eisenbahn u. Bahnhofbau + +10. Saalburg + +11. Elektromotor + +12. Photographie-Apparat + +13. Kinder-Theater + +14. Windräder und Motore + +15. Elektrisiermaschine + +16. Projektionsappar. + +17. Elektrische Klingel + +18. Telefon + +19. Wasserturbine + +20. Elektrisches Licht (Dynamo) + +21. Brückenwage + +22. Aquarium + +23. Terrarium + +24. Herbarium + +25. Pantograph + +26. Laterna magica + +27. Puppenhaus + +28. Apparat für phot. Vergr. + +29. Heliograph (Opt. Telegr.) + +30. Schmetterlingszucht + +31. Buchdruckmaschine + +32. Telegraphenapparat + +33. Inductionsapparat + +34. Teslalicht + +35. Zink-Klischees + +36. Kriegsschiff + +37. Telegraphie ohne Draht + +38. Kinematograph + +39. Aeroplan (Zweidecker) + +40. Blinkfeuer + +41. Tischbillard + +42. Bobsleighschlitten + +43. Zauberapparat + +44. Elektr. Straßenbahn + +45. Luftpumpe + +46. Aeroplan-Eindecker + +47. Fahrstuhl + +48. Aeroplandrachen + +49. Röntgenstrahlen + +50. Influenzmaschine + +51. Kriegshafen + +52. Sky und Skylauf + +53. Fernrohr + +54. Akkumulatoren + +55. Elektr. Meßinstrum. + +56. Stereosk. Photografieapparat + +57. Physik. Apparate I zu Experimenten + +58. Physik. Apparate II Reibungs-Elektrizität + +59. Weihnachtskrippen + +60. Leinenkajak + +61. Kristallmodelle + +62. Paddelkanoe + +63. Mikroskop + +64. Dampfmaschine + +65. Dampfturbine + +66. Physik. Apparate III Galv. Experimente + +67. Puppenhaus + +68. Galvan. Elemente + +69. Elektrische Motore Schwach- u. Starkstrom + +70. Belagerungsmasch. des Altertums + +71. Aeroplan (Rumplertaube) + +72. Feldbefestig. + +73. Mod. Forts + +74. Webstuhl + +75. Drahtseilbahnen + +76. Astronom. Apparate + +77. Marionettentheater + +78. Rutschbahn + +79. Sonnenuhren + +80. Karussell + +81. Glasbläserei + +[Illustration: Elektrisches Licht (Dynamomaschine) (Bd. 20).] + + + +Anmerkungen zur Transkription: Die nachfolgende Tabelle enthält eine +Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen. + +Transcriber’s Note: The table below lists all corrections applied to the +original text. + +S. 9: Vor ihrem Unfall schützen -> Anfall +S. 20: Hälst du stets -> Hältst +S. 23: macht sich bekannt -> macht sie bekannt +S. 23: starb des letzen letzter Hort -> letzten +S. 23: gepriesen von tausen Poeten -> tausend +S. 27: In den folgenden Versen von Göthe -> Goethe +S. 41: Ließ oder miß von vorn -> Lies +S. 42: Dem Aug’ und Uhr ein Wörtchen beut -> Aug’ und Ohr +S. 42: Daß das Erröten nicht zu schwer -> Erraten +S. 53: Graß aber zeigt es mancher Hain -> Groß +S. 54: [Zeilen vertauscht] Einen Makel, einen Ort, zeigt dir an dasselbe + Wort. +S. 60: dreideutig dem Germanen -> dreideutig +S. 62: Nicht’s wär dem Landmann wohl fataler -> Nichts +S. 72: NB! Die fehlenden vier Wörter -> NB. +S. 72: bilden zusammmen ein Sprichwort -> zusammen +S. 79: G»erich«, t, G»ich«t. -> G»erich«t, G»ich«t +S. 81: Ehre, Haer -> Heer +S. 84: Freiburger Mulde -> Freiberger Mulde +S. 85: Ra | Se -> Ra | Sen +S. 86: 7 u. 8 . 9 -> 7 u. 8 · 9 +S. 88: mehr alte drinn sind -> drin +S. 89: Denn er hat Sieben»bürgen. -> Sieben»bürgen«. + + + + + +End of the Project Gutenberg EBook of 500 Rätsel und Rätselscherze für j +ng und alt, by Joseph Frick + +*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK 500 RÄTSEL UND RÄTSELSCHERZE *** + +***** This file should be named 31281-0.txt or 31281-0.zip ***** +This and all associated files of various formats will be found in: + http://www.gutenberg.org/3/1/2/8/31281/ + +Produced by Markus Brenner and the Online Distributed +Proofreading Team at http://www.pgdp.net + + +Updated editions will replace the previous one--the old editions +will be renamed. + +Creating the works from public domain print editions means that no +one owns a United States copyright in these works, so the Foundation +(and you!) can copy and distribute it in the United States without +permission and without paying copyright royalties. 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It exists +because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from +people in all walks of life. + +Volunteers and financial support to provide volunteers with the +assistance they need, are critical to reaching Project Gutenberg-tm's +goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will +remain freely available for generations to come. In 2001, the Project +Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure +and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. +To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation +and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 +and the Foundation web page at http://www.pglaf.org. + + +Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive +Foundation + +The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit +501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the +state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal +Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification +number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at +http://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg +Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent +permitted by U.S. federal laws and your state's laws. + +The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. +Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered +throughout numerous locations. Its business office is located at +809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email +business@pglaf.org. 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